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Schmuck in München Kunstwerke für's Revers

Die Internationale Handwerksmesse in München wird Mitte März Treffpunkt für Schmuck-Künstler aus aller Welt. Wer Lust auf mehr hat, wird in 75 Galerien und Museen fündig.
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Die Schwedin gestaltet Anhänger in Form eines Einkaufswagens.  Quelle: Elmstam/Courtesy Handwerkskammer
Asa Elmstam

Die Schwedin gestaltet Anhänger in Form eines Einkaufswagens. 

(Foto: Elmstam/Courtesy Handwerkskammer)

München Mitte März treffen sich in München Schmuckkünstler, ihre Sammler, Galeristen und Kuratoren aus aller Welt. „Hier findet das größte Autorenschmuck-Festival der Welt statt“, sagt Olga Zobel. Die Galeristin und Schmuckexpertin spricht von den über 100 Veranstaltungen, Vorträgen, Ausstellungen, die sich ausschließlich um diesen Bereich zeitgenössischer Kunst drehen.

Autorenschmuck ist Kunst, die man am Revers tragen kann. Keimzelle des Festivals ist die vor 60 Jahren gegründete Ausstellung „SCHMUCK“ der Handwerkskammer München und Oberbayern, alljährlich inszeniert auf der Internationalen Handwerksmesse München. Sie zeigt vom 13. bis 17. März 65 Arbeiten von Künstlern aus Europa, Asien, Argentinien und Neuseeland. In Ihnen spiegeln sich aktuelle Trends und Tendenzen.

Der Münchener Künstler interpretiert mit dieser Silberbrosche Klassik neu. Quelle: Daniel Kruger/courtesy Galerie Biró
Daniel Kruger

Der Münchener Künstler interpretiert mit dieser Silberbrosche Klassik neu.

(Foto: Daniel Kruger/courtesy Galerie Biró)

Unter den Ausstellern findet sich auch die Galerie Wittenbrink, spezialisiert auf zeitgenössische Kunst. Sie zeigt die eigenwilligen Schmuckkreationen von Babette Bouchet. Ela Bauer aus den Niederlanden reflektiert die Anziehungskraft zufälliger Form- und Farbverläufe von Kunststoffen. Die Australierin Linda Hughes suggeriert in bester Op-Art-Manier rot-weiße Knotengebilde als Anhänger, und die Schwedin Asa Elmstam findet in Alltagsdingen wie einem Supermarktkorb ihren kreativen Ausgangspunkt.

Alle Exponate können erworben werden. Rund um die Sonderschau präsentieren sich auf der Handwerksmesse international renommierte Schmuckgalerien wie Ra aus Amsterdam oder die in China agierende FROOTS Gallery.

In der City von München laden darüber hinaus 75 Galerien, Museen und Institutionen zum Dialog mit Autorenschmuck. „Er kann konzeptionell oder verspielt sein; aber er durchbricht Konventionen und geht immer von einer individuellen, künstlerischen Idee aus “, sagt die Expertin Olga Zobel. In ihrer Galerie Biró stellt sie die neuesten Broschen von Andi Gut aus. Der Schweizer Künstler fand unter anderem durch unkonventionelle Schmuckstücke für Männer Beachtung. Auch die von alten Techniken inspirierten Arbeiten Daniel Krugers sind bei Zobel zu finden. Er wird auf der SCHMUCK als „Klassiker der Moderne“ geehrt. Die Preise liegen zwischen 2.000 und 5.000 Euro.

Über „The Necessity of Jewelery“, den Sinn von Juwelen, spricht zum Abschluss des fünftägigen Schmuckmarathons Gijs Bakker, Künstler und Mitgründer des niederländischen Design-Kollektivs Droog-Design, in der Pinakothek der Moderne.

Alle Informationen sind abrufbar unter: www.ihm-handwerk-design.com

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