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Sopranistin Catherine Foster „Als Brünnhilde muss man durchhalten“

An die Buh-Rufe im vergangenen Jahr denkt sich schon lange nicht mehr: Brünnhilde-Darstellerin Catherine Foster geht in ihr zweites Bayreuther Jahr. Als Brünnhilde, so sagt sie, geht es vor allem ums Durchhalten.
25.07.2014 - 19:20 Uhr Kommentieren
Brünnhilde-Darstellerin Catherine Foster und Lance Ryan als „Siegfried“ bei den Proben zu „Götterdämmerung“ im vergangenen Jahr. Quelle: dpa

Brünnhilde-Darstellerin Catherine Foster und Lance Ryan als „Siegfried“ bei den Proben zu „Götterdämmerung“ im vergangenen Jahr.

(Foto: dpa)

Bayreuth Als Frank Castorfs neue Interpretation des „Ring des Nibelungen“ im vergangenen Jahr von einem Großteil des Bayreuther Publikums ausgebuht wurde, lag das wohl kaum an ihr: Von vereinzelten Buhs nach der „Walküre“-Premiere abgesehen, feierte das Publikum die Sopranistin Catherine Foster bei ihrem Debüt auf dem Grünen Hügel. Zur Castorfs umstrittener Inszenierung will die Britin sich nicht äußern. Dafür spricht sie im Interview über die Strapazen des Brünnhilde-Daseins. Der Zuschauer, so sagt sie, solle sich auch einmal in die Sänger auf die Bühne hineinversetzen, wenn sie nach einem Auftritt buhen.

Frage: Sie haben im vergangenen Jahr Ihr Debüt als Brünnhilde in Bayreuth gegeben. Ist Bayreuth wirklich so besonders wie alle sagen?
Antwort: Ja, ich glaube schon. Es ist wirklich sehr besonders, es ist Wagners Haus und auf dem Grünen Hügel zu sein, ist für mich wirklich etwas ganz Besonderes.

Frage: Frank Castorfs „Ring“-Inszenierung hat nicht jedem gefallen, bei den Premieren gab es lautstarke Buhs für das Regie-Team. Was glauben Sie, woran das lag?
Antwort: Dazu möchte ich nichts sagen.

Frage: Was ist aus Ihrer Sicht das Schwierigste daran, die Brünnhilde zu singen?
Antwort: Die Frage, ob man es schafft, bis zum Ende durchzuhalten, die Proben zu überstehen und dann drei riesige Opern nacheinander zu singen – oft ohne einen Tag Pause dazwischen. Und in diesen drei Opern müssen sich dann auch noch unterschiedliche Farben der Brünnhilde zeigen, die sich von der „Walküre“ bis zum Ende der „Götterdämmerung“ ja weiterentwickelt. Es ist ein ganzes Leben in drei Opern. In der ersten ist sie wie ein Teenager, ganz jung. Im Siegfried entdeckt sie die Liebe und in der Götterdämmerung ist sie eine richtige Frau – verheiratet und verraten. Ich singe Brünnhilde seit 2007 und jedes Mal entdecke ich etwas Neues in dem Text und der Musik. Ich glaube, das wird auch noch zehn, 15 Jahre so weitergehen.

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