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Sotheby's in Hongkong Bieter aus dem Westen befeuern den Wettbewerb

Sotheby's Auktionen in Hongkong profitieren von live zugeschalteten Bietern aus Europa und den USA. Sie lockt ein Mix aus asiatischer und europäischer Kunst.
08.10.2020 - 18:27 Uhr Kommentieren
Ein Museum in Japan siegte im zehnminütigen Bieterwettstreit um das viereckige Gemälde (Ausschnitt). Quelle: Sotheby's
Gerhard Richter „Abstraktes Bild (649–2)“

Ein Museum in Japan siegte im zehnminütigen Bieterwettstreit um das viereckige Gemälde (Ausschnitt).

(Foto: Sotheby's)

London Sotheby’s Konzept mit Mischauktionen asiatischer und europäischer Kunst in Hongkong geht auf. Sammler in Asien zeigen sich weiterhin kaufbereit. Neben Chinesen treten jetzt auch Japaner auf. In sechs Auktionen mit Arbeiten asiatischer Moderne, südasiatischer und zeitgenössischer Kunst setzte das Haus umgerechnet 215 Millionen US-Dollar bei einer Verkaufsrate von 87 Prozent um.

Das neuartige Auktionsformat, das Live- und Onlinegebote verbindet, erleichtert die Teilnahme aus Europa und den USA und treibt den Wettbewerb an. Zwei Arbeiten von Sanyu und eine Landschaft von Wu Guanzhong erbrachten jeweils an die 20 Millionen US-Dollar und auch Arbeiten von Chu Teh-Chun und Zao Wou-Ki bestätigten die ungebrochene Attraktivität dieser Künstler. Die Abendauktion spielte 97,3 Millionen US-Dollar ein. Für alle Lose konnte sie Käufer finden.

Die Abendauktion zeitgenössischer Kunst punktete mit dem Teilverkauf zweier Sammlungen. Sie spielte 88,3 Millionen US-Dollar ein.

Die Hongkonger Natalie und Lawrence Chu verkauften Arbeiten, um ihre Kulturstiftung in Japan zu unterstützen. Bedeutend waren hier Arbeiten von Martin Wong und Qiu Jie. Avantgardearbeiten von Liu Wei und Zhang Xiaogang aus den 1990ern stammten aus der Sammlung von Johnson Chang, international bekannt als Gründer der angesehenen Hanart TZ Galerie.

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    Das gute Angebot verhalf auch den westlichen Arbeiten zu einem teilweise unerwarteten Erfolg. Banksys „Forgive Us Our Trespassing“ spielte 8,3 Millionen US-Dollar ein. Gerhard Richters „Abstraktes Bild (649—2)“ wurde bei einer Schätzung von 15 bis 18 Millionen für 27,7 Millionen US-Dollar vom privaten Pola Museum of Art in Japan ersteigert.

    Das Interesse an deutschen Künstlern brachte auch Werken von Georg Baselitz Erfolg. Bei vielen Losen standen sich asiatische und westliche Kunden gegenüber und trieben die Preise in die Höhe.

    Mehr: High-End-Auktionen in New York: Die Welt der Hochpreiskunst

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