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Sotheby's und Christie's Monet, Picasso, Richter: Das haben die Top-Werke bei den New Yorker Abendauktionen erzielt

Werke des Impressionismus, der Moderne und der zeitgenössische Kunst fanden vor allem bei Bietern aus Asien und Russland Anklang. Eine Übersicht.
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Pablo Picasso, 1949. Quelle: Christie's Images Ltd. 2019; VG Bild-Kunst, Bonn 2019
„Femme dans un fauteuil (Françoise)“

Pablo Picasso, 1949.

(Foto: Christie's Images Ltd. 2019; VG Bild-Kunst, Bonn 2019)

Düsseldorf Die Probleme mit dem Nachschub im Bereich von Impressionismus und Moderne blieben nicht ohne Auswirkungen auf die New Yorker Auktionen dieser Woche. Obwohl die Ergebnisse 30 Prozent unter dem Vorjahresresultat lagen, sprach Christie's aber von einem soliden und robusten Markt. Sotheby's Umsatz lag am unteren Ende der Erwartungen.

Dasselbe gilt für die sonst erfolgsverwöhnte Sparte Nachkriegs- und zeitgenössische Kunst, die am Mittwochabend bei Christie's versteigert wurde. Vor allem Bieter aus Asien, Russland und dem Mittleren Osten waren aktiv. Hier die beliebtesten Werke:

Umberto Boccioni und der Glaube an den Fortschritt

Umberto Boccioni, 1913, Bronzeguss 1972. Quelle: Christie’s Images Ltd. 2019
„Unique Forms of Continuity in Space“

Umberto Boccioni, 1913, Bronzeguss 1972.

(Foto: Christie’s Images Ltd. 2019)

Vorwärts in die Zukunft schreitet Umberto Boccionis halbabstrakte Mensch-Maschine. Alles an ihr ist Bewegung; ungebrochen der Glaube an den Fortschritt. Die Einschätzung des Werks war schwierig, da es sich erst um die zweite binnen eines Jahrhunderts auf den Markt gekommene Skulptur des Künstlers handelt.

Der vierte einer Auflage von insgesamt acht Bronzegüssen erzielte 16,2 Millionen Dollar und damit rund das Vierfache seiner Schätzung, die sich auf 3,8 bis 4,5 Millionen Dollar belief.

Tamara de Lempicka und die Frau im roten Kleid

Tamara de Lempicka, 1927 Quelle: Sotheby's; VG Bild-Kunst, Bonn 2019
„La Tunique rose“

Tamara de Lempicka, 1927

(Foto: Sotheby's; VG Bild-Kunst, Bonn 2019)

Zwei entschlossene Telefonbieter reichten, um den Preis für Tamara de Lempickas Liegende in rotem Kleid auf das Doppelte der unteren Schätzung zu treiben und einen Auktionsrekord zu notieren.

Der letzte lag erst ein Jahr zurück: über neun Millionen Dollar für Lempickas „La Musicienne“ bei Christie’s. Das Los fiel für 13,4 Millionen Dollar inklusive Aufgeld an Sotheby’s Moskauer Repräsentantin, die für einen Kunden bot. Die Taxe lag bei sechs bis acht Millionen Dollar

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