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Staatliche Museen Berlin Cross-over mit Ermüdungseffekt

Die kulturübergreifende Zusammenschau von Epochen und Kulturen reproduziert oberflächliche Einsichten, die keinesfalls neu sind. Eine Kritik an den jüngsten Ausstellungen in der Humboldt-Box und im Bode-Museum.
08.02.2018 - 11:40 Uhr
Blick in die Ausstellung „Unvergleichlich. Kunst aus Afrika im Bode-Museum“. Quelle: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker
Kulturvergleich auf der Museumsinsel in Berlin

Blick in die Ausstellung „Unvergleichlich. Kunst aus Afrika im Bode-Museum“.

(Foto: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker)

Berlin In der Mitte der Rotunde des Alten Museum steht, umringt von Standfiguren der griechisch-römischen Götterwelt, die Vishnu-Figur eines südindischen Tempels. Im Neuen Museum waren Artefakte der ägyptischen und der chinesischen Hochkultur auf Zeit verbunden. Der Doppelblick sollte zeigen, dass „beide Gesellschaften die Entwicklung des Menschengeschlechts entscheidend prägten“; eine Einsicht, die keineswegs neu ist und durch spektakuläre Objekte der Schau, darunter eine ägyptische Mumienhülle und ein chinesisches Totengewand in Jade, plakativ demonstriert wurde.

Der Blick auf Besucherzahlen scheint inzwischen wichtiger zu sein als die Erschließung von Tiefendimensionen, wie sie mit ungeteiltem Gewinn nur die intensive Konzentration auf einen Kulturkreis leisten kann, der mit dem anderen immer nur rudimentär oder atmosphärisch verbunden ist. Auch wenn Riten und Herrschaftsformen sich zuweilen ähneln, so bietet nicht nur die Geschichte, sondern auch der Totenkult der beiden hier angepeilten Hochkulturen mehr Trennendes als Gemeinsames.

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