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Tatort Ex-Partner von Schimanski war DDR-Spion

Der knallharte Klassiker unter den Tatort-Kommissaren ist hinters Licht geführt worden: Götz George, alias „Schimanski“, arbeitete jahrelang mit einem Stasi-Spitzel zusammen. Sein Partner Christian Thanner war DDR-Spion.
3 Kommentare
So traten Schimanski und seine Kollegen ab
Eberhard Feik (l) als Thanner und Götz George als Schimanski klären am 20
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1991

Der legendäre TV-Polizist Horst Schimanski (Götz George, r.) scheidet beim Duisburger „Tatort“ aus. Im Krimi „Der Fall Schimanski“ (29.12.1991) stellte ihn eine Intrige als Empfänger von Bestechungsgeld dar. Er wurde suspendiert. Auch wenn man ihm später eine Rehabilitierung anbot, hatte Schimanski „die Schnauze voll“. Mit einem Hängegleiterflug nahm der „Scheiße“-Sager nach 29 „Tatorten“ Abschied. Sein Kollege Christian Thanner (Eberhard Feik, l.) wechselte vom westdeutschen „Tatort“ einmalig zum ostdeutschen „Polizeiruf 110“. Der Ost-Berlin-Krimi „Thanners neuer Job“ hatte im DFF Premiere (22.12.1991).

(Foto: dpa - picture-alliance)
Götz George ermittelt wieder
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Die beliebte Figur Schimanski war seitdem noch in der sogenannten Spin-Off-Reihe „Schimanski“ zu sehen (19 Folgen zwischen 1997 und 2013). Laut einem „WAZ“-Interview mit dem inzwischen 76-jährigen Götz George gibt es wohl keinen weiteren Schimanski-Fall: „Dieser Typ tritt so leise ab, wie er laut angefangen hat.“

(Foto: dpa)
Berlin-"Tatort" mit Boris Aljinovic
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2014

Stirbt er nun oder stirbt er nicht? 9,86 Millionen Fernsehzuschauer haben sich gefragt, ob der 13 Jahre von Boris Aljinovic (2.v.r.) gespielte „Tatort“-Ermittler Felix Stark überlebt. Die erste Antwort lautete „Vielleicht“ – wie auch der Krimi-Titel. Doch nun taucht ein Video im Netz auf ...

(Foto: dpa)
Stark
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Nun gibt es im Internet ein - im Spaß gedrehtes - Video, das zeigt: Kommissar Stark lebt! In dem Spot sitzt Aljinovic mit seiner Kollegin Lise Risom Olsen angeblich ein Jahr später „an einem Fjørd in Nørwegen“. Er angelt und fischt einen Schuh aus dem Wasser. Was natürlich im Winter eher ein kaltes Vergnügen ist, wie diese Norweger wissen. ...

Boris Aljinovic
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Gedreht wurde das Video nach Angaben des Rundfunks Berlin-Brandenburgs (RBB) bei der Abschlussfeier zu den Dreharbeiten - am Tempelhofer Hafen. Zum Abschied hatte Aljinovic solo einen Fall gelöst, in dem eine junge Norwegerin Morde vorhersieht. In dem Abschlussfeier-Video wird ihre Hellsehergabe parodiert. Damit verschwindet er genauso aus dem Tatort wie sein Ex-Kollege ...

(Foto: dpa)
Dreharbeit Tatort "Die Unmöglichkeit sich den Tod vorzustellen"Tatort
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2014

... Dominic Raacke (l.) schied im Februar 2014 ohne große Abschiedsnummer aus. In „Großer schwarzer Vogel“ hatte Raacke seinen letzten Einsatz. Er ist aber beileibe nicht der einzige, manche gingen spektakulär ...

(Foto: picture alliance )
´Tatort» Hamburg: Kurtulus wünscht Schweiger ´gute Bücher»Tatort
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2012

Der verdeckte Hamburger Ermittler Cenk Batu (Mehmet Kurtulus) nahm in seinem letzten Fall den Bundeskanzler als Geisel, um seine Freundin zu retten. Ein Sondereinsatzkommando erschoss ihn in der Folge „Die Ballade von Cenk und Valerie“ (6.5.2012). Sein Nachfolger in Hamburg wurde Til Schweiger.

(Foto: picture alliance )

Düsseldorf Der Schauspieler Eberhard Feik, der vor allem als Schimanski-Partner einem breiten Publikum bekannt wurde, war jahrelang für die Staatssicherheitsorgane der DDR als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) tätig. Angaben der „Zeit“ zufolge sei Feik gemeinsam mit seiner Ehefrau unter der Registriernummer XV 2518/77 bei der Stasi als IM registriert gewesen. Ihre Decknamen lauteten von 1977 bis 1984 „Lear“ und „Queen“.

Der Kontakt zur Auslandsabteilung der Stasi (HVA) begann Mitte der 1970er Jahre, als das Ehepaar in Westberlin lebte. Feik, der vor zwanzig Jahren verstarb, arbeitete damals an der Schaubühne am Halleschen Ufer. Er bewegte sich zeitweise in linksradikalen Kreisen und gehörte der DKP an.

Seine Witwe räumte zwar ein, dass sich das Ehepaar zu dieser Zeit mehrmals mit HVA-Mitarbeitern traf, bestritt aber, für die DDR als Spionin tätig gewesen zu sein. Die sogenannten „Rosenholz“-Unterlagen belegen jedoch, dass Feik selbst als „Anlaufstelle“ und seine Frau als „IM mit besonderen Aufgaben“ bei der HVA registriert waren.

Die Akte des Ehepaars beläuft sich insgesamt auf drei Bände, was auf eine intensivere Zusammenarbeit hindeutet. Details zur Tätigkeit der beiden IMs sind jedoch nicht bekannt. Im September 1984 wurde der Fall geschlossen.


  • skr
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3 Kommentare zu "Tatort: Ex-Partner von Schimanski war DDR-Spion"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "...Wäre mal interssant zu wissen, ob die Rosenholz-Unterlagen jetzt nach 25 Jahren vollständig freigegeben werden ..."
    Warum? Dann hätte die Amis die Leute nicht mehr in der Hand.

  • Gähnnn ....

    Seit IM Erika und IM Larve bekannt sind, ist alles nachfolgende eher unspannend und ermüdend ...

  • "Rosenholz-Akte"?

    Ich denke die ist seinerzeit komplett in den USA gelandet und wird seitdem unter Verschluß gehalten.
    Die Rosenholz-Akte beinhaltet Unterlagen von westdeutschen
    Stasi-Mitarbeitern.

    Wäre mal interssant zu wissen, ob die Rosenholz-Unterlagen jetzt nach 25 Jahren vollständig freigegeben werden oder doch nicht.

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