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US-Präsident auf der Bühne Theater Dortmund zeigt „TRUMP“

Donald Trump ist überall. Ab März auch in Dortmund. Das Theater zeigt Mike Daiseys „The Trump Card“ – einen Monolog und Wutausbruch, der den Aufstieg des umstrittenen Präsidenten zu erklären versucht.
01.03.2017 - 11:45 Uhr Kommentieren
Die Schauspieler Bettina Lieder und Andreas Beck bei einer Probe des Bühnenmonologs „The Trump Card“ in Dortmund. Quelle: dpa
Bühnenstück „TRUMP“ in Dortmund

Die Schauspieler Bettina Lieder und Andreas Beck bei einer Probe des Bühnenmonologs „The Trump Card“ in Dortmund.

(Foto: dpa)

Dortmund Sechs Wochen nach der Amtseinführung des US-Präsidenten erreicht das Phänomen Donald Trump die Theaterbühne in Deutschland. Das Theater Dortmund hat den Bühnenmonolog „The Trump Card“ (Die Trumpfkarte) des US-amerikanischen Performers Mike Daisey kurzfristig ab 3. März in den Spielplan gehoben. Wegen der schlechten Übersetzbarkeit des zweideutigen englischen Titels haben die Dortmunder ihre Inszenierung schlicht „TRUMP“ genannt.

Das US-amerikanische Original lief 2016 sehr erfolgreich in zahlreichen US-Theatern. In der Ein-Mann-Aufführung, die es im Internet zu sehen gibt, sieht das Publikum einen über zwei Stunden andauernden Wutanfall des beleibten Performers Daisey. Zwischen den Ausbrüchen gibt es analytische Passagen, die den Aufstieg Donald Trumps aus verschiedenen gesellschaftlichen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten herzuleiten versuchen.

In Dortmund teilen sich hingegen die Schauspieler Bettina Lieder und Andreas Beck den Text Mike Daiseys. Der Abend beleuchte das Phänomen Trump aus verschiedenen Blickwinkeln, „und diese Erzählung lässt sich wunderbar auf zwei Akteure aufteilen“, erklärt die Dramaturgin und Übersetzerin des Textes, Anne-Kathrin Schulz. Der Originaltext zu „TRUMP“ stammt aus den Monaten vor der Präsidentschaftswahl. Deswegen hat Schulz „einige Aktualisierungen vorgenommen“, wie sie sagt.

Nach Angaben des Theaters ist es die erste Aufführung des Stücks in deutscher Sprache. Die Dramaturgin kennt Daiseys Arbeit, weil sie bereits „Die Agonie und die Ekstase des Steve Jobs“ von ihm über den Mitgründer der Tech-Firma Apple in Dortmund bearbeitet hat. Spielort ist der Megastore, ein ehemaliger BVB-Fanshop im Dortmunder Süden. Er fungiert während des Umbaus der Theaterwerkstätten in der Innenstadt als Ausweich-Spielstätte.

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