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Weniger Wachstum Was 2019 den Kunstmarkt bewegte – und was dies für 2020 bedeutet

Anfangs trieben Rekorderlöse den internationalen Kunstmarkt. Doch gegen Ende des Jahres gingen die Umsätze zurück. Nur Juwelen und Luxusgüter legen noch zu.
19.12.2019 - 14:17 Uhr Kommentieren
Der Impressionist wurde erst spät wiederentdeckt und wertgeschätzt. Der Ausschnitt seines perspektivisch ungewöhnlichen Porträts zeigt hier den Kunstliebhaber Richard Gallo mit seinem Hund Dick am Ufer von Petit Gennevilliers 1884. Quelle: Sotheby´s New York
Gustave Caillebotte

Der Impressionist wurde erst spät wiederentdeckt und wertgeschätzt. Der Ausschnitt seines perspektivisch ungewöhnlichen Porträts zeigt hier den Kunstliebhaber Richard Gallo mit seinem Hund Dick am Ufer von Petit Gennevilliers 1884.

(Foto: Sotheby´s New York)

Berlin Weniger Material, weniger Rekordpreise, weniger Skandale. Das ist, auf einen kurzen Nenner gebracht, ein Fazit des Kunstmarktjahres 2019. Im ersten Halbjahr war die Welt noch in Ordnung. Alles deutete auf ununterbrochenes Wachstum hin.

Zu den Preiskometen der Saison von Januar bis Juni zählten Claude Monets „Heuhocken“-Gemälde mit 110 Millionen Dollar bei Sotheby’s und bei Christie’s die Skulptur „Rabbit“ von Jeff Koons mit 91 Millionen Dollar sowie Robert Rauschenbergs Siebdruckgemälde „Buffalo II“ mit 88,8 Millionen Dollar. In Hongkong erzielte Zao Wou-Kis monumentales, als Hommage an Monet komponiertes „Triptychon 1987–1988“ umgerechnet 22,7 Millionen Dollar. Das Vertrauen in die treibenden Kräfte des Markts, in Hochpreistendenzen und Investitionslust schien ungebrochen.

Im zweiten Halbjahr wandelte sich das Bild. In den weltweiten Auktionen zeigte sich bei marktprägenden Sammelgebieten wie impressionistischer, moderner und zeitgenössischer Kunst vor allem ein rückläufiger Trend: Im gleichen Maß, in dem es weniger Einlieferungen aus bedeutenden Sammlungen gab, hielten sich Auktionskunden aller Preissegmente mit hohen Geboten zurück. Es war eine Herbstsaison der niedrigen Gebote, die meist am unteren Rand der Schätzpreise lagen. Dieses Verhalten ist charakteristisch für Konsolidierungsphasen, die auf eine Periode von Rekorderlösen folgen.

Es gibt einige Ereignisse, die als Ermüdungserscheinungen zu werten sind. Zu ihnen gehört die Absage mehrerer etablierter Messen, von der „Art Stage Singapur“ bis hin zur „Armory“ in New York. Auch der jüngst verkündete Rückzug der Koelnmesse aus der noch jungen „Art Berlin“ deutet darauf hin, dass sich die Messelandschaft mittelfristig global verändern wird. Dabei betonen viele Händler, dass ihr Jahresumsatz ohne die Messen deutlich schwächer ist.

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    Ein kapitales Marktereignis ist der 3,7 Milliarden Dollar schwere Kauf von Sotheby’s durch den französisch-israelischen Investor Patrick Drahi, der einen erheblichen Umbau des Auktionsriesen nach sich zieht. Der neue Verwaltungschef Charles Stewart hat soeben mit der Umstrukturierung des Hauses in zwei globale Abteilungen begonnen: „Fine Arts“ und „Luxus, Kunst und Objekte“.

    Die wortspielerische Augentäuschung „Hurting the Word Radio #2“ von 1964 wurde bei Christie's auf den Künstler-Rekordpreis von 52,5 Millionen Dollar gehoben (Ausschnitt). Das Ergebnis spiegelt die ungebrochene Stärke des Marktes für zeitgenössische Kunst wider. Quelle: Christie's Images Ltd.
    Ed Ruscha

    Die wortspielerische Augentäuschung „Hurting the Word Radio #2“ von 1964 wurde bei Christie's auf den Künstler-Rekordpreis von 52,5 Millionen Dollar gehoben (Ausschnitt). Das Ergebnis spiegelt die ungebrochene Stärke des Marktes für zeitgenössische Kunst wider.

    (Foto: Christie's Images Ltd.)

    Amy Capellazzo, Direktorin der bisherigen Fine-Arts-Sektion, wird die vergrößerte Kategorie Fine Arts leiten. Sie umfasst neben Altmeistern impressionistische, moderne und zeitgenössische Kunst und auch Werke des 19. Jahrhunderts, Graphik und Fotografie. Das stärkste Wachstum jedoch erwarten die neuen Leiter von der Sektion der Luxusobjekte mit Juwelen, Uhren, Wein, modernem Design und asiatischer Kunst. Mehr Aufmerksamt wird auch dem Onlineanbieter Sotheby’s Home zuteil, der sich auf antike Möbel und edle Einrichtungsstücke spezialisiert.

    Warum Paris die neue Kunstmarktmetropole ist

    Nicht zu unterschätzen ist die Marktveränderung durch den Brexit. Er hat seine Schatten weit vorausgeworfen und bewirkt eine nachhaltige Verlagerung des Kunstgeschäfts von der historischen Kunstmarktmetropole London nach Paris. Nicht nur der Galeriemarkt wird sich in der französischen Hauptstadt stärker globalisieren. Es sind vor allem die Auktionen, die in Paris künftig noch mehr Gewicht erhalten.

    Sotheby’s Rekorderlös von 104,4 Millionen Dollar mit zeitgenössischer Kunst im Pariser Geschäftsjahr 2019 und die vom selben Haus für die Tier- und Dekorplastiken des Künstler-Ehepaars François-Xavier und Claude Lalanne im Oktober erzielten 91,3 Millionen Euro zeigen die Marschrichtung an. Hier waren der Milliardärssohn Antoine Arnault und der New Yorker Investor Jose Mugrabi unter den Käufern. Sie boten Millionenpreise.

    Christie’s erzielte für die breit gemischten Pariser Herbstauktionen im November und Dezember 102,7 Millionen Euro. Bei Artcurial spielten moderne und zeitgenössische Kunst, Design und Altmeistergemälde insgesamt 35,2 Millionen Euro ein.

    Ein Marktgeschehen, das besondere Aufmerksamkeit verdient, ist die robuste Kraft der Auktionen in Hongkong. Sie behaupteten sich trotz der heftigen politischen Unruhen grandios. Sotheby’s setzte im Oktober kurz nach der Übernahme durch den Investor Drahi umgerechnet 426 Millionen Dollar um und betont, dass hier 25 Prozent der internationalen Käufer jünger als 40 Jahre waren. Christie’s fünftägige Auktionsserie generierte umgerechnet 337 Millionen Dollar mit einem Rekorderlös von 160 Millionen Dollar für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Es war ein Statement für die Autonomie der Kunst und ihre wirtschaftliche Bedeutung in einer Sonderverwaltungszone, die immer mehr unter politischen Druck gerät.

    In China wächst die Zahl der Kunstmuseen

    Dass Kunst auch auf dem chinesischen Festland stark verankert ist, zeigt die wachsende Zahl der Museen, die von 1.400 im Jahr 2000 auf über 5.000 angestiegen ist. Sie wächst kontinuierlich weiter, weil viele der neu gegründeten Städte das Museum als wichtigen Kulturträger in einem urbanen Umfeld sehen. Eine der bedeutendsten Neueröffnungen im März 2020 ist das von Tadao Ando entworfene He Museum in der Provinz Guangdong.

    Nicht nur eigene Gründungen geben den Ton an. En vogue ist die strategische Partnerschaft mit europäischen Instituten. Im November eröffnete in Schanghai eine Dependance des Pariser Centre Pompidou, die von den Chinesen mit jährlich 2,8 Millionen Euro finanziert wird. Im Pekinger Distrikt 798 wird im nächsten Juni ein Ausstellungszentrum eröffnet, in dem das Pariser Musée Picasso und die Fondation Giacometti Ausstellungen zeigen.

    Eine Partnerschaft mit dem Los Angeles County Museum und den Museen in Katar hat Budi Tek, der Gründer des Yuz Museums in Schanghai, im November in die Wege geleitet. Das alles sind Kunstniederlassungen, die sich an eine immer wohlhabender werdende chinesische Mittelschicht richten, die auf ihren Reisen europäische und amerikanische Museen kennen gelernt hat und Hunger auf die Kunstpräsentation im eigenen Land hat.

    Für diese Armbanduhr in Stahl klopfte Christie's Genf im Rahmen einer Wohltätigkeitsauktion verblüffende 31 Millionen Schweizer Franken (ohne Aufgeld) zusammen. Das Einzelstück mit zwei Ziffernblättern ist damit die teuerste Uhr der Welt. Erwartet wurden 2,5 bis 3 Millionen Schweizer Franken. Quelle: Christie's Images Ltd.
    Patek Philippe „Grandmaster Chime reference 6300A-010“

    Für diese Armbanduhr in Stahl klopfte Christie's Genf im Rahmen einer Wohltätigkeitsauktion verblüffende 31 Millionen Schweizer Franken (ohne Aufgeld) zusammen. Das Einzelstück mit zwei Ziffernblättern ist damit die teuerste Uhr der Welt. Erwartet wurden 2,5 bis 3 Millionen Schweizer Franken.

    (Foto: Christie's Images Ltd.)

    Wer die aktuelle Marktentwicklung im Auge hat, wird an einigen Trends nicht vorbeikommen. Nicht erst die neue Strategie von Sotheby’s zeigt, dass der Markt sich immer stärker auf die Sparte Luxusobjekte und Design fokussiert, und das nicht nur in immer umfangreicheren Onlineauktionen. Das schlägt sich in den 123 Millionen Euro nieder, die Sotheby’s Pariser Stützpunkt in diesem Jahr mit Design des 20. Jahrhunderts umsetzte.

    Im November versteigerte Christie’s in einer Genfer Wohltätigkeitsauktion die Armbanduhr „Grandmaster Chime“ von Patek Philippe. Sie wurde mit 31 Millionen Schweizer Franken zur teuersten Uhr der Welt; in einer Preiskategorie, die sonst für Impressionisten gilt. Sotheby’s weltweite Uhrenauktionen steigerten sich 2019 um 35 Prozent auf 100 Millionen Dollar.

    Immer mehr Umsatz mit Handtaschen

    So viele Handtaschenauktionen wie in diesem Jahr hat es bislang nicht gegeben. Charakteristisch sind die fast drei Millionen Pfund, die Christie’s in einer einschlägigen Londoner Versteigerung im November erzielte. Bieter aus 22 Ländern brachten auch eine entsprechende New Yorker Christie’s-Auktion im Dezember zum Erfolg. Sie erzielte 2,1 Millionen Dollar; und eine 2017 produzierte Krokodilledertasche von Hermès kam auf 125.000 Dollar. Im Pariser „Exceptional Sale“ desselben Hauses war die Hauptüberraschung eine Brokatjacke mit Crèperock aus der Yves-Saint-Laurent-Kollektion des Jahres 1988 mit 382.000 Euro.

    Um neue Käufer zu gewinnen, müssen die Auktionshäuser sich einiges einfallen lassen. Themenauktionen mit heterogenem Angebot gewinnen im Vergleich mit herkömmlichen Spartenauktionen immer mehr Aufmerksamkeit.

    Christie’s geht als Trendsetter voran. Hier fanden allein im November drei Themenversteigerungen statt: in Paris zum „Französischen Geschmack“ und zu „Sammlungen eines freien Geistes“ und in New York eine Sitzung mit Tierdarstellungen aller Art, die knapp elf Millionen Dollar realisierte. Neben Designstücken, Möbeln und präkolumbianischer Kunst gab es auch Gemälde von August Macke und Lyonel Feininger, die jeweils über zwei Millionen Euro erzielten. Auch Grisebach setzt auf thematische Auktionen. Nach der erfolgreichen Bauhaus-Versteigerung präsentierte das Berliner Haus sein spartenübergreifendes Angebot „Kleine und große Tiere“.

    Auch Alte Meisterinnen holen auf. In Paris erzielte das um 1630 entstandene Bildnis der „Lucretia“ 4,8 Millionen Euro. Quelle: Artcurial
    Artemisia Gentileschi

    Auch Alte Meisterinnen holen auf. In Paris erzielte das um 1630 entstandene Bildnis der „Lucretia“ 4,8 Millionen Euro.

    (Foto: Artcurial)

    Auch in klassischen Sammelgebieten gibt es marktprägende Tendenzen. Nicht nur im Bereich der Nachkriegskunst spielen Künstlerinnen mit Rekordpreisen eine immer stärkere Rolle, mit zum Teil zweistelligen Millionenpreisen. Das gilt etwa für Werke der Amerikanerinnen Helen Frankenthaler, Lee Krasner, Agnes Martin und Joan Mitchell.

    Eine globale Neubewertung weiblicher Kunst setzt sich auch bei Altmeistergemälden durch. Sie warten ansonsten in diesem Jahr mit leichter Erholung für herausragende Stillleben und mit starkem Zugewinn für italienische Goldgrundbilder auf.

    Die Kunst von Frauen nimmt mehr Raum ein

    So erzielte das Lucretia-Bildnis von Artemisia Gentileschi bei Artcurial in Paris den Rekordpreis von 4,8 Millionen Euro, nachdem bereits im Januar bei Sotheby’s ein Sultansporträt der Französin Elisabeth Vigée Le Brun 7,2 Millionen Dollar eingespielt hatte. Dass uns, um ein Goethe-Wort zu gebrauchen, das Weibliche „hinan“ zieht, wollte Sotheby’s in derselben Auktion mit einem Spezialangebot von elf Werken mehr oder weniger prominenter Künstlerinnen testen. Von ihnen ließen sich neun zu angemessenen Preisen absetzen.

    Auch in Museumsausstellungen gewinnt die Kunst von Frauen immer mehr Raum. Federführend ist das Baltimore Museum of Art, das 2020 ein Jahr lang Ausstellungen veranstalten wird, in denen weibliche Kunst dominiert und die Rolle der Frau in der Kunstgeschichte gebührend herausgestellt wird.

    Wie es weitergeht, lässt sich mit aller Vorsicht prognostizieren. Solange die amerikanische Wirtschaft floriert, die nach wie vor treibende Kraft des Kunstmarkts ist, wird sich nicht viel ändern. Auch der chinesische Markt bleibt, wie wir am Beispiel Hongkongs sahen, unangefochten entwicklungsstark. Die Verlagerung von London nach Paris wird alten Angebots- und Vertriebskanälen neuen Schwung geben. Der deutsche Markt spielt da mit einem geschätzten Umsatzvolumen für Auktionen von stabilen 250 Millionen Euro nur eine Nebenrolle. Immer stärker nach vorn entwickelt sich hier das Münchener Auktionshaus Ketterer mit einem Jahresumsatz von 62 Millionen Euro.

    Dass sich die Marktdominanz der zeitgenössischen Kunst stark abschwächt, ist nicht zu erwarten. Sie wird immer mehr Investoren anlocken, die, wie die „Los Angeles Times“ berichtet, millionenschwere Kunst zwischenlagern und sie beleihen („art secured lending“). Das ist einer der Auswüchse der Finanzkrise. Auswüchse der Preisgestaltung und der Sensationssucht nahm jüngst der italienische Bildhauer Maurizio Cattelan mit einer mittels Klebestreifen an die Wand gehefteten Banane auf die Schippe.

    Das natürliche Kunstwerk mit dem ironischen Titel „Comedian“ verkaufte sich auf der Art Basel Miami Beach an drei Sammler, die jeweils 120.000 Dollar zahlten. Ein Performancekünstler nahm während der Ausstellung eine Banane ab und verspeiste sie vor den Augen des Publikums. Quelle: Künstler/Galerie Perrotin
    Maurizio Cattelan

    Das natürliche Kunstwerk mit dem ironischen Titel „Comedian“ verkaufte sich auf der Art Basel Miami Beach an drei Sammler, die jeweils 120.000 Dollar zahlten. Ein Performancekünstler nahm während der Ausstellung eine Banane ab und verspeiste sie vor den Augen des Publikums.

    (Foto: Künstler/Galerie Perrotin)

    Das natürliche Kunstwerk mit dem ironischen Titel „Comedian“ verkaufte sich auf der Art Basel Miami Beach an drei Sammler, die jeweils 120.000 Dollar zu zahlen hatten. Ein Performancekünstler nahm während der Ausstellung eine Banane ab und verspeiste sie vor den Augen des Publikums. Dieser Verzehr hat keine Auswirkungen auf den Preis, denn Cattelan hat die Instruktion mitgeliefert, dass „die Banane, wenn nötig, ersetzt werden kann“. Eines der drei Exemplare wird demnächst als Schenkung der Sammler William und Beatrice Cox in einem amerikanischen Museum kleben, um nach der Intention der Stifter „neue Besucher in das Haus zu ziehen“. Wenn das keine Marktsatire ist, so wäre sie erfunden nicht besser.

    Mehr: Die Auktionen für zeitgenössische Kunst von Sotheby's und Phillip in den USA: Lesen Sie hier über die neue Sparsamkeit der Sammler.

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