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Zeitgenössische Kunst Künstliche Intelligenz malt bei Roman Lipski mit

Der Künstler Roman Lipski lässt sich beim Malen von Algorithmen inspirieren. Seine Bilder werden dadurch immer abstrakter.
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Entstand nach dem Foto eines anderen Lipski-Werks, wurde mit KI digital verändert und von Hand gemalt. Quelle: Hans Georg Gaul
Roman Lipski: „O.T.“

Entstand nach dem Foto eines anderen Lipski-Werks, wurde mit KI digital verändert und von Hand gemalt.

(Foto: Hans Georg Gaul)

Düsseldorf Roman Lipski malt seine Bilder zwar immer noch mit Acrylfarbe auf Leinwand. Aber den Kampf um eine gelungene Komposition trägt der in Berlin lebende Maler nicht mehr allein aus. Seit ein paar Jahren kommt seine Inspiration von einer „Muse“. So nennt er einen Algorithmus, den der Künstler und Programmierer Florian Dohmann für ihn geschrieben hat. Trainiert haben sie die Künstliche Intelligenz mit Werken des Autodidakten Lipski. „Der Prozess des Suchens verkürzt sich“, erzählt der gebürtige Danziger, der 1989 nach Berlin zog.

Der Maler greift die Anregungen der KI gern auf. Im Gespräch mit dem Handelsblatt legt er Wert darauf, dass er einen Dialog mit dem Algorithmus führe und freie Entscheidungen treffe. Seine Bilder hätten sich unter diesem Einfluss verändert. Sie sind immer abstrakter geworden.

Roman Lipski ist nicht auf der „Vienna Biennale for Change“ vertreten. Er war aber Anfang des Jahres dabei, als Google sein neues Hauptstadtquartier eingeweiht hat. Und auf vielen Big-Data-Kongressen ist er gern gesehener Gast. Lipskis Bilder kosten zwischen 7.000 und 25.000 Euro. Eine Galerie hat er mittlerweile auch.

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