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Zeitgenössische Kunst Wachsende Nachfrage

Die Lust, eine bestimmte Art junger Kunst auf Auktionen zu kaufen, hält an. Sotheby’s, Christie’s und Phillips erzielen in New York Rekordergebnisse mit Kunst und Design - das meiste zu Preisen unter 1 Million Dollar.
  • Barbara Kutscher
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Christopher Wool, Untitled, 1996, verkaufte Sotheby's für 3,2 Millionen Dollar (Ausschnitt). Quelle: Sotheby's

Christopher Wool, Untitled, 1996, verkaufte Sotheby's für 3,2 Millionen Dollar (Ausschnitt).

(Foto: Sotheby's)

New YorkJunge und jüngste Kunst standen während der Armory Week nicht nur auf elf Messen parat, gleichzeitig hielten auch Sotheby’s, Christie’s und Phillips ihre Auktionen von niedriger getaxten Zeitgenossen ab. Mit großem Erfolg. Sotheby’s  Einnahmen von 27,3 Millionen Dollar für 314 Zuschläge übersprangen am 7. März bequem die Erwartungen. Es sei das beste Ergebnis für eine Auktion im März, so Abteilungsleiter Alex Rotter, er sieht „wachsende Nachfrage für großartige Beispiele von Zeitgenössischem auf allen Ebenen“. Vor allem Privatleute boten erfolgreich.

Ein amerikanischer Sammler hob rechtzeitig vor Christopher Wools großer Guggenheim-Retrospektive im Herbst eine wichtige Arbeit des überwiegend in schwarz-weiß malenden 58-jährigen Amerikaners an die Spitze. „Untitled (P254)” aus dem Jahr 1997 verdoppelte er auf starke 3,7 Millionen Dollar, Wools Papierarbeit “Untitled (D114) von 2000 ging zu starken 962.500 Dollar nach Europa. Auch die aus 25 Figuren komponierte Skulptur „Procession“ aus dem Jahr 1999 des Südafrikaners William Kentridge sprang auf 1,5 Millionen Dollar.

Christie’s verkündete am 8.3. mit 12,3 Millionen Dollar (für 239 Zuschläge) ebenfalls ein Rekordergebnis. Hier sprang Gerhard Richters stark farbige abstrakte Papierarbeit (9.4.86) auf 782.500 Dollar, gefolgt von Peter Doigs Landschaft in sanften Grüntönen „Cobourg 3+1 more“ (1995) zu 626.500 Dollar.

Kunst kombiniert mit Design

Phillips www.phillips.com ließ sich wieder etwas Neues einfallen und kombinierte erstmals „Art and Design“ in einer Auktion. Insgesamt wurden hier am 7. und 8. März 2013 10,5 Millionen Dollar (für 224 Zuschläge) eingenommen. Phillips beobachtet starkes internationales Interesse an Design und Auflagenwerken. Bemerkenswert sind die 314.500 Rekorddollar, die eine in mehreren Schichten mit leuchtenden Acrylfarben bemalte Tonskulptur “Oh gee” (1998-2004) des im vergangenen Jahr verstorbenen Ken Price erzielte. Andy Warhols schwarzweißes Gemälde „Knives“ (1981/82) führt mit erwarteten 2 Millionen Dollar Phillips Top Ten-Liste an. 

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