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Berlusconi-Prozess George Clooney soll aussagen

Der italienische Ministerpräsident wird womöglich auch vor Gericht von Prominenz umgeben sein. George Clooney soll Berlusconi helfen, die Glaubwürdigkeit der Marokkanerin mit Spitznamen "Ruby" in Frage zu stellen.
29.03.2011 - 22:04 Uhr 1 Kommentar
Berlusconis Anwälte möchten George Clooney vor Gericht sehen. Quelle: Reuters

Berlusconis Anwälte möchten George Clooney vor Gericht sehen.

(Foto: Reuters)

Rom Hollywoodstar George Clooney soll auf Wunsch der Anwälte des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi im Prozess gegen den Regierungschef wegen einer Sexaffäre mit einer 17-Jährigen aussagen. Berlusconis Anwälte setzten den Oscarpreisträger Medienberichten zufolge am Dienstag auf die Zeugenliste für das Verfahren, das am 6. April in Mailand beginnen soll.

Die Anwaltsfirma, die Berlusconi vertritt, begründete den Schritt mit Aussagen der damals 17-jährigen Marokkanerin, die Berlusconi laut Staatsanwaltschaft für Sex bezahlt haben soll. Demnach erklärte die junge Frau, sie habe auf einer von Berlusconis Partys Clooney und dessen italienische Lebensgefährtin Elisabetta Canalis gesehen.

Einem Bericht der italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ zufolge erklärte Canalis, weder sie noch Clooney hätten an einer der Partys teilgenommen.

Verteidigung und Staatsanwaltschaft reichten ihre Zeugenlisten am Dienstag bei dem Gericht in Mailand ein. Ein Richter muss nun entscheiden, welche Zeugen in dem Verfahren zugelassen werden.

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    Neben Clooney setzten Berlusconis Anwälte Berichten der Nachrichtenagenturen ANSA und LaPresse zufolge 78 Personen auf die Zeugenliste, darunter der italienische Außenminister Franco Frattini und mehrere Showgirls. Die Staatsanwaltschaft will den Berichten zufolge insgesamt 136 Zeugen befragen, darunter die damals minderjährige Marokkanerin und 32 andere Frauen, die auf Partys in der Villa des italienischen Regierungschefs als Prostituierte gearbeitet haben sollen.

    Berlusconi wird vorgeworfen, die 17-jährige Marokkanerin mit dem Spitznamen „Ruby“ für Sex bezahlt und sein Amt missbraucht zu haben, um die Affäre zu vertuschen. Der Ministerpräsident bestreitet die Vorwürfe.

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