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Zürich

Die Stadt sieht nicht nur schön aus – hier schmeckt es auch großartig.

(Foto: dpa)

Auf einen Happen in: Zürich Was Zürich zum Schlaraffenland der kulinarischen Vielfalt macht

Berge, See und Bauwerke: An Zürich kann man sich kaum sattsehen. Was aber sehr gut geht: satt essen. Die Stadt hat richtig gute Restaurants und Cafés.
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ZürichOrientalisches Frühstück bis 16 Uhr. Das älteste vegetarische Restaurant Europas – komplett mit eigener „Metzgerei“. Oder klassisch französisch speisen, wo früher Schiffe gebaut wurden. Auf einem kulinarischen Spaziergang durch Zürich gibt es zu jeder Tageszeit viel zu entdecken.

Morgens

Henrici: Ab acht Uhr bekommt man hier ein gutes Frühstück mit Buttergipfeli und Bowls, hausgemachter Marmelade und griechischem Joghurt. Im Mittelpunkt aber steht der Kaffee, schwarz oder weiß (mit Milch), heiß oder kalt, zum Espresso gepresst oder durch den Filter gelaufen. Am besten schmeckt er natürlich auf der Terrasse, aber auch drinnen sitzt man sehr gemütlich.
Niederdorfstr. 1, www.cafe-henrici.ch

Tearoom Blunt: Das ist kein kleines Teehaus – eher eine mittelgroße Halle. Der Boden ist bunt gekachelt wie in einem marokkanischen Riad, auch die Frühstückskarte liest sich wie ein Ausflug nach Marrakesch. Zu Gipfeli, Zöpfli und hausgemachter Marmelade gibt's Avocado-Hummus, Fetapüree und Gurken-Minz-Salat – und zwar bis 16 Uhr. Perfekt für alle Langschläfer!
Gasometerstr. 5, www.maison-blunt.ch

Babu’s Bakery: In den Brotkörben liegen Brioche, Rosinenschnecken und vegane Brötchen zur Selbstbedienung, im Kühlregal steht grüner Saft. Der Kaffee wird in Omas Porzellan serviert, und wer mag, bestellt noch ein Porridge oder ein paar Pancakes dazu. Die Backsteinwände erinnern an einen New Yorker Deli, aber komischerweise hat es hier niemand eilig. Selbst der emsige Bänker am Nebentisch bestellt noch einen zweiten Cappuccino.
Löwenstr. 1, www.babus.ch

Mittags

Café des Amis: Wer hierher kommt, sollte etwas Zeit mitbringen – denn die Quiches werden bei jeder Bestellung frisch gebacken. „Nur dann ist das Verhältnis von Teig und Füllung gut“, sagt die Kellnerin. Und in der Tat, nach 20 Minuten bringt sie die perfekte Quiche Lorraine: knuspriger Teig, saftig-feuchte Füllung aus Sahne, Zwiebeln und Speck. Köstlich! Auch das Tagesgericht, „Ghackets mit Hörnli, Glarner Bergkäse und hausgemachtem Apfelkompott“, sah wirklich lecker aus.
Nordstr. 88, www.desamis.ch

Hiltl: Das „Haus Hiltl“ ist das älteste vegetarische Restaurant Europas. Seit 1898 wird hier bereits fleischfrei gekocht – und zwar richtig gut! Mittags gibt’s Currys, Salate, Suppen, aber auch „Vegi-Metzg“: der„Hiltl Tartar“ aus Auberginen und Bio-Ei ist legendär. 2013 hat Rolf Hiltl auch eine vegetarische Metzgerei neben dem Haupthaus eröffnet. An der Wand hängen dort gestrickte Salamis, an der Theke kann man Zürcher Geschnetzeltes aus Saitan und Pilzen für zu Hause kaufen.
Sihlstr. 28, www.hiltl.ch

Abends

Gerold Chuchi: Der Wirt trägt Turnschuhe und begrüßt jeden Gast persönlich. Danach mäandert er zwischen den Tischen umher, schenkt Grappa aus und Vino nach und erzählt, was es zu essen gibt – denn eine Karte hat er nicht. Nur vier wechselnde Pasta-Gerichte, die von einer sizilianischen Nudelmaschine und einer italienischen Nonna zubereitet werden. Wer Glück hat, erwischt die Tortellini mit Kalbfleischfüllung, Salbei und gebräunter Butter. Die schmelzen auf der Zunge!
Geroldstr. 5, www.geroldchuchi.ch

La Salle: Früher wurden hier Schiffe gebaut, heute beherbergt die große Halle ein schickes Restaurant im Glaskubus. Auf den weiß gedeckten Tischen stehen Kronleuchter, aus der Karte flattern einem lose Blätter entgegen. Die meisten Gerichte sind italienisch-französische Klassiker, modern zubereitet. Fenchelsalat, Rinderschmorbraten und das dreifarbige Parfait zum Dessert lassen keine Wünsche offen.
Schiffbaustr. 4, www.lasalle-restaurant.ch

In der kulinarischen Reihe „Auf einen Happen in ...“ isst sich unsere Autorin durch verschiedene europäische Städte. Auch Restaurants sind schließlich Ausflugsziele.

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