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Bequemer Reisen Upgrades auch für kleines Geld – so geht's

Viel Geld für ein Ticket in der Business Class auszugeben ist nicht immer nötig. Mehr Komfort ist auch mit diesen einfachen Tipps zu bekommen.
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Hier kostet ein Sitzplatz viel Geld. Doch auch für kleines Budget kann man sich ein bisschen Luxus leisten. Quelle: dpa
First Class

Hier kostet ein Sitzplatz viel Geld. Doch auch für kleines Budget kann man sich ein bisschen Luxus leisten.

(Foto: dpa)

DüsseldorfEwig in der Schlange stehen, im Flieger den Platz in der Mitte, am Flughafen wieder kein funktionierendes Wlan: Bei Flugreisen brauchen Passagiere oft starke Nerven. Das Ticket in der Business Class ist zwar teuer, aber in solchen Fällen auch sehr verlockend.

Doch zu den teuren Luxus-Tickets gibt es Alternativen. Mit ein paar Tricks kann man seinen Flug auch für wesentlich weniger Geld angenehmer gestalten. Den Zwischenstopp in der Lounge verbringen, beim Sicherheitscheck die Schlange überspringen, im Flugzeug als erster essen – und das ohne Senator-Pass.

Parken

Wer auf Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel verzichtet, steht oft vor dem Parkplatzproblem. Parkhäuser sind überfüllt und kosten manchmal mehr als der Flug. Ebenso komfortabel wie der Parkplatz am Flughafen ist ein Stellplatz über Anbieter wie „Airparks“. Damit parkt man einige Kilometer vom Terminal deutlich günstiger und wird gratis per Shuttle zum Flughafengebäude gebracht. Auch bieten einige Flughäfen, zum Beispiel Frankfurt, die Vorabbuchung eines Parkplatzes im Internet an.

Wer es noch bequemer haben möchte, legt noch ein paar Euro drauf und nutzt das Valet-Parken, eine Art Parkservice. Dabei fahren Kunden ihr Auto direkt am Terminal vor, wo es ein Mitarbeiter entgegennimmt und für den Gast parkt. Nach der Rückkehr fährt er den Pkw wieder direkt im Ankunftsbereich vor.

Am Flughafen

Sicherheitskontrollen sind lästige Notwendigkeit, doch auch ohne Business-Class-Ticket kann man seine Wartezeit verkürzen. An manchen Flughäfen, zum Beispiel in Barcelona, kann man direkt ein Upgrade für das Line-Skipping buchen.

Vielflieger sind vom Duty-Free-Shop schnell gelangweilt, lange Zwischenstopps werden lästig. Wer keine Lust hat, endlos Parfums und Schnaps zu bestaunen oder stundenlang nach einer Steckdose Kreise zu suchen, ist in einer Lounge besser aufgehoben.

Dort gibt es neben Wlan meist auch Snacks und Getränke. Über „Holiday Extras“ lassen sich an zahlreichen Airports mehrstündige Aufenthalte in Lounges ab etwa 30 Euro buchen. Darunter deutsche Flughäfen wie Düsseldorf und Frankfurt oder Umsteige-Airports wie London Heathrow und Dubai.

Im Flugzeug

Besonders bei Langstreckenflügen kann der Sitzplatz über Freud und Leid entscheiden. Durch freundliches Nachfragen am Check-in-Schalter kann man häufig den ersehnten Fensterplatz bekommen. Wer die Platzwahl jedoch nicht dem Zufall überlassen will, kann bei der Airline – meist durch einen Aufpreis – einen Sitzplatz vorab reservieren.

Tipp: Am besten einen Platz weit hinten im Flieger buchen. Dort bleiben die Sitze am ehesten leer, so dass die Chancen auf mehr Platz am besten sind. Wer ein bisschen investieren möchte, sichert sich gegen Aufpreis vor oder beim Check-in einen Platz am Notausgang und genießt somit deutlich mehr Beinfreiheit.

Für Reisende, die unbedingt den Komfort außerhalb der Economy Klasse erleben möchten, bietet sich das „bidden“ an. Dabei bietet der Kunde bereits einige Wochen im Vorfeld, was er für ein Upgrade in die höhere Klasse zu zahlen bereit ist. Mit dabei sind zum Beispiel Iberia, Etihad Airways und Garuda Indonesia. Mit etwas Glück lässt sich ein Platz in der Premium-Sektion schon für 100 Euro ergattern. Das geht zum Beispiel über „Seatboost“.

Auch beim Essen lässt sich mit einfachen Kniffs nachjustieren: Viele Airlines bieten auf Langstreckenflügen zahlreiche Sondermenüs an: vegetarisch, vegan, glutenfrei oder koscher. Der Vorteil: Extrawürste werden meist zuerst aufgetischt. Sie können dann also schon essen, wenn alle anderen Passagiere noch hungrig sind.

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