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Business-Outfits für sie Weniger ist mehr: Mit Authentizität zum Traumjob

Zu billig, zu schrill oder zu bieder: Gerade als Frau stellt sich vor dem wichtigen Bewerbungsgespräch die unvermeidliche Frage nach dem perfekten Outfit. Was man lieber lassen sollte, und wozu Experten raten.
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Womit Sie beim Bewerbungsgespräch punktet
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Beim Vorstellungsgespräch empfehlen sich Outfits in zurückhaltenden Farben wie Grau, Dunkelblau oder Braun.

Foto: Betty Barclay

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Bei der Taschenwahl raten Experten zu praktischen Größen und hochwertigen Materialien.

Foto: Boss Orange

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Mit einem Hosenanzug liegt man beim Bewerbungsgespräch immer richtig.

Foto: Gerry Weber

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Auffällige Accessoires sind erlaubt, sollten jedoch nicht zu sehr vom Gesicht ablenken.

Foto: Marc Cain

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Eine weiße Bluse gehört in den Kleiderschrank einer jeden Frau.

Foto: Massimo Dutti

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Ein Kleid ist bei Vorstellungsgesprächen grundsätzlich nicht verboten. Viele Personalmanager empfinden es jedoch als zu lässig.

Foto: Mexx

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Schuhe sollten stets über einen kleinen Absatz zwischen drei bis fünf Zentimeter verfügen.

Foto: Sioux

Gegen die Mitbewerber hat man sich erfolgreich durchgesetzt und die Hürde zum Bewerbungsgespräch ist genommen. Doch nun stellt sich die quälende Frage nach dem perfekten Bewerbungsoutfit. Während Männer mit einer klassischen Kombination aus Anzug, Hemd und Krawatte in so gut wie allen beruflichen Lebenslagen richtig liegen, sind Frauen beim Styling oft überfordert. Gerade beim Vorstellungsgespräch möchte man nicht nur mit fachlichem Können überzeugen, sondern auch dem potenziellen Arbeitgeber seine Wertschätzung zeigen.

Vor dem Bewerbungsgespräch steht eine intensive Vorbereitung. Bilder vom Unternehmen und Profile von Mitarbeitern lassen sich leicht im Internet recherchieren und geben den Bewerbern einen Eindruck vom Stil im Unternehmen. “Man muss sich unbedingt in seiner Haut wohlfühlen. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man einen anderen Job in Erwägung ziehen”, sagt Stiltrainer Jan Schaumann.

Dunkle Farben wirken sehr seriös und bieten weniger Kontrastfläche. Sie eignen sich deshalb perfekt für ein Vorstellungsgespräch. Foto: Mexx

Dunkle Farben wirken sehr seriös und bieten weniger Kontrastfläche. Sie eignen sich deshalb perfekt für ein Vorstellungsgespräch.

Foto: Mexx

Der Experte rät beim Vorstellungsgespräch zu einem klassischen Hosenanzug. “Kleider können in traditionellen Unternehmen sehr schnell als zu flapsig wahrgenommen werden. Bei Kostümen fällt es vielen schwer, einen gelungenen Spagat zwischen Gouvernante und zu sexy zu finden.” Wer beim Vorstellungsgespräch auf einen tiefen Ausschnitt als verkaufsfördernde Maßnahme setzen möchte, kann sich von seinem neuen Job laut Schaumann direkt verabschieden. Man sollte die Aufmerksamkeit der Personalmanager lieber auf den Inhalt des Gesprächs lenken, als auf das Dekolleté. “Lieber langweilig als zu billig”, sagt der Stilberater.

Bei der Farbwahl empfehlen sich Klassiker wie Dunkelblau oder Steingrau. “Je gedeckter, desto besser”, rät Schaumann. “Nur so kann man seine Seriosität zum Ausdruck bringen.” Es empfiehlt, sich im Vorfeld zum Bewerbungsgespräch über die Wirkung von Farben zu informieren und Primärfarben beim Outfit zu umgehen. Auch Muster wie Punkte, Streifen oder Karos sollte man vermeiden. Der Stilberater rät stattdessen zu dunklen Farben, da sie wenig Kontrastfläche bieten.

Accessoires können viel bewirken

Wie in der gesamten Modewelt spielen auch beim Vorstellungsgespräch Accessoires eine große Rolle und können beim Bewerbungsgespräch viel bewirken. Peppige Tücher sind erlaubt, sollten jedoch, wenn sie beim Gespräch anbehalten werden, nicht durch wilde Farbmuster vom Gesicht ablenken.

Die gleiche Regel gilt für Schmuck. Der Experte rät deshalb zu einem dezenten Ohrstecker pro Ohr, einer Halskette oder einem Armreifen, einem Ring pro Hand und ergänzend zu Brille und Uhr. Auch beim Make-up gilt “weniger ist mehr”. “Gutes Make-up sieht man nicht. Es sollte unterstreichen und nicht anstreichen”, sagt der Experte.

Taschen müssen einen Businessappeal und eine angemessene Größe haben. Billig wirkende Werbegeschenke sind ein absolutes No-Go. Wenn man beim Vorstellungsgespräch wichtige Gesprächspunkte schriftlich festhalten möchte, sind hochwertige Schreibutensilien Pflicht. Dennoch sollten diese auch nicht zu protzig wirken.

Die Schuhe sollten dem Typ angepasst werden und über einen kleinen Absatz verfügen. Von flachen Schuhen rät der Experte ab, da sie oft zu sportlich wirken. Auch High Heels mit Absätzen jenseits von zehn Zentimetern sollten vermieden werden. “Kleine Frauen versuchen oft, ihre Körpergröße mit zu hohen Schuhen zu kompensieren. Man sollte sich nicht größer machen, als man ist, sondern zu sich stehen. Nur wenn man authentisch bleibt, hat man auch eine Chance auf den Traumjob”.

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