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Der Werber-Rat Tragen Sie ruhig mal Sneakers!

Ein strenger Kleidungskodex ist eine vermeidbare Hürde zwischen Unternehmen und jungen Talenten. Dabei müssen es nicht immer Lackschuhe sein. Wichtig ist, dass man sich selbst treu bleibt – auch bei der Schuhauswahl.
12.06.2015 - 18:17 Uhr Kommentieren
Mit der Geschäftswelt hat sich auch das Modeverständnis gewandelt: Sneakers sind modern, auch für Geschäftsmänner. Quelle: ap
Sneakers

Mit der Geschäftswelt hat sich auch das Modeverständnis gewandelt: Sneakers sind modern, auch für Geschäftsmänner.

(Foto: ap)

„Kleider machen Leute“, heißt es in der Novelle des Dichters Gottfried Keller. Sie handelt von einem Schneidergesellen, der trotz Armut wegen seiner Kleidung für einen Grafen gehalten wird.

Das Fazit: Innere Werte sind wichtiger als das äußere Erscheinungsbild. Ja, sicher. Und doch herrscht auch heute noch in vielen Branchen ein strenger Kleidungskodex.

Egal ob beim Handelskongress, beim Marken-Summit, ja selbst bei Sport-Events: Anzug kombiniert mit Krawatte ist ein Muss. Doch was vor Jahren als Symbol für seriöse Geschäftsmänner galt, entpuppt sich im digitalen Zeitalter als eine regelrechte Branchenbarriere im War for Talents.

Orange ist die neue Männerfarbe
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Männer sind das schwache Geschlecht der Mode? Diese Zeiten sind längst vorbei. Ihr wachsendes Stilbewusstsein erfreut die gesamte Branche. Nobelmarken wie Prada, aber auch preisbewusste Filialisten wie Mango eröffnen immer mehr reine Männergeschäfte.

(Foto: Picture Alliance)
Von Lagerfeld bis Stan Smith - Wie Turnschuhe boomen
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Sporttypen

Am offensichtlichsten zeigt sich der Turnschuhe-Trend am Fuß. Denn am Sneaker führt auch im Jahr 2015 kein Weg vorbei. Den stadttauglichen Sportschuh gibt es in einer Farbskala von schlichtem Weiß bis zum bunten Mustermix. Neue Kaufreize sollen Slipper-Varianten setzen...

(Foto: dpa)
Wie wird die Herrenmode des Jahres 2015
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Dazu wird weiteres Equipment aus den Turnhallen geholt: Jogginghosen, Schlupfblousons oder Anoraks. Aus solchen Elementen können dynamische Outfits entstehen oder aber smarte Kombinationen, wie zum Beispiel bei Emporio Armani.

(Foto: dpa)
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Muskelmänner

Wer im Fitnessstudio seinen Körperbau optimiert, möchte das Ergebnis auch gern der Öffentlichkeit präsentieren. Und so legen im Frühjahr/Sommer 2015 in vielen Kollektionen Träger-Shirts den Bizeps frei. Noch einen Schritt weiter geht das französische Modehaus Givenchy (Foto) und bietet ärmellose Jacken und Mäntel an. Beim italienischen Label Iceberg lassen die Kapuzenpullis den Arm unbedeckt...

(Foto: Picture Alliance)
Wie wird die Herrenmode des Jahres 2015
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Und wer nicht mit Muskeln beeindrucken kann, zieht einfach eine Kleidungsschicht darunter. Vorschlag von Dior Homme: zuerst das Oberhemd, darüber ein Träger-Top.

(Foto: dpa)
Wie wird die Herrenmode des Jahres 2015
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Junge Klassiker

Die klassischen Elemente der Herrengarderobe werden neu aufgelegt und mit raffinierten Details von ihrer Spießigkeit befreit. So akzentuiert Prada dunkle Mäntel, Blousons oder V-Ausschnitt-Pullis mit weißen Kontrastnähten oder kombiniert Zopfpullover zum gestreiften Hemd...

(Foto: dpa)
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Ermenegildo Zegna hingegen zeigt unter anderem Anzug-Kombinationen in Gewürzfarben und bindet schmale Schals zum Polohemd mit langgezogener Knopfleiste. Und auch in anderen Kollektionen ersetzen Polos häufig das Hemd.

(Foto: Picture Alliance)

Die Geschäftswelt hat sich gewandelt – und mit ihr das Verständnis von Mode. 140 Jahre nach Erscheinen der besagten Novelle schauen wir mit Respekt und auch etwas Neid auf die Start-ups in den USA. Die Vorbilder der heutigen Zeit sind keine Grafen, sondern Unternehmenslenker digitaler Firmen wie Twitter, Facebook und Uber.

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    CEOs, die sich nicht länger zwanghaft in Anzüge stecken lassen, sondern sich selbst treu bleiben: in Hoodie, T-Shirt, Jeans und Sneakers. Sogar in Adiletten, die Facebook-Chef Mark Zuckerberg – mehrfacher Milliardär – zu seiner präferierten Schuhmode auserkoren hat. 

    Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports.

    Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports.

    Die „Leaders of tomorrow“ wollen in modernen, innovativen Unternehmen arbeiten, deren Chefs Wert auf Inhalte und weniger auf Kleidung legen. Die Einführung eines „Casual Friday“ könnte ein erster Schritt für viele Firmen sein.

    Oder sie machen es gleich wie der scheidende Twitter-Chef Dick Costolo, auf dessen Einladung an 140 Geschäftsleute in Deutschland in diesen Tagen steht: „The Dresscode is smart casual. Feel free to wear sneakers.“

    Der Autor: Raphael Brinkert ist Mitinhaber der Agentur Jung von Matt/Sports.

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