Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Dress for Success Arbeitsalltag als Kostümprobe

Der Mensch verkleidet sich nicht nur an den tollen Tagen zum Fasching oder Karneval. Auch in den übrigen Jahreszeiten spielen Mann und Frau oft eine Rolle – und das so gut wie tagtäglich.
Kommentieren
Darth Vader muss mal: Verkleiden ist an tollen Tagen ein menschliches Bedürfnis. Quelle: dpa

Darth Vader muss mal: Verkleiden ist an tollen Tagen ein menschliches Bedürfnis.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Wenn eine Frau ein Kostüm anzieht, dann macht sie sich in der Regel fein für einen formellen Besuch oder für die Arbeit im Büro. Ein Damenkostüm, quasi das Pendant zum Herrenanzug, darunter versteht man Jacke und Rock.

Das kann ein Klassiker sein, siehe das zeitlose Chanel-Kostüm, ein Designer-Teil mit individuellen Details oder ein Standard-Schnitt von der Stange. Verordnete oder vermeintlich Dress Codes haben leider in den letzten Jahren dazu geführt, dass Modemacher – außerhalb des Catwalks - immer mehr zu Kostümbildnern für die Arbeitswelt geworden sind.

Überall der gleiche Look, der einheitliche Schnitt, der höchstens um ein paar Zentimeter in der Rock- und/oder Jacken-Länge variiert, meist in nebelhaften Tönen, die die Trägerin fast unsichtbar in der Masse untergehen lassen. Gleichmaß gibt eben eine gewisse Sicherheit. 

Bis auf eine Ausnahme, gerade wieder an diesem Wochenende: Es ist Karneval am Rhein bzw. Fasching in München, Budenzauber in Berlin. Da schlüpft frau für kurze Zeit in eine andere Rolle: Ist Prinzessin oder Hexe, Kammerkätzchen, Krankenschwester, Marktfrau, Nonne oder Sexbombe.

An Altweiterfastnacht darf, soll, muss sie sogar Runzeln, Warzen, einen Buckel haben und Männern den Schlips abschneiden. Einmal so richtig aus der Reihe tanzen, sich von äußeren und inneren Zwängen befreien - bis am Aschermittwoch wieder mal alles vorbei ist.

Auch die Herren verkleiden sich nicht nur in der fünften närrischen Jahreszeit, sondern eigentlich tagtäglich (Manche tun’s noch nicht mal selbst.) Nicht umsonst wird gemeinhin von einem gestandenen Mannsbild behauptet: Der stellt was dar. Meist handelt es sich dabei um honorige Persönlichkeiten, Politiker, Manager, Amts- und Würdenträger.

Der Handelsblatt Expertencall
Das Kostüm als visuelles Statement
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Dress for Success: Arbeitsalltag als Kostümprobe"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.