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Dress for Success Emotionen als Geldanlage

Schmuck schenken zu Weihnachten: glänzende Augen oder glänzendes Geschäft – oder doch besser beides? Das kann aber auch ein Abenteuer sein, glaubt man dem Goldschmied, Gemmologen und Diamantgutachter Tobias Lanz.
13.12.2014 - 16:30 Uhr Kommentieren
Die teuersten Diamanten der Welt
Britain Diamond
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Der „Sun Drop“ gehört mit 110,03 Karat zu den größten jemals versteigerten gelbe Diamanten. Bei zehn Millionen Schweizer Franken (8,06 Millionen Euro) erhielt ein unbekannter Telefonbieter am 15. November 2015 bei der Versteigerung in Genf den Zuschlag. Gerechnet hatte das Auktionshaus Sotheby's allerdings mit bis zu 14 Millionen Franken. Der Rohdiamant wurde 2010 in Südafrika gefunden und von der New Yorker Diamantenmanufaktur Cora International geschliffen.

(Foto: dapd)
Diamant für 34 Millionen Euro versteigert
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Farbige Diamanten sind äußerst selten und entsprechend begehrt auf dem internationalen Markt. Dieser 25 Karat schwere pinke Stein wurde im November 2010 für atemberaubende 45,72 Millionen Schweizer Franken (damals rund 34 Millionen Euro) in Genf versteigert. Da es sehr schwierig ist, die Vielzahl der Diamantentypen zu klassifizieren, arbeiten Auktionshäuser mit international angesehenen Bewertungseinrichtungen zusammen, deren Experten Eigenschaften wie Farbton oder Reinheitsgrad bestimmen. Laut Sotheby's besitzt dieser Stein „die perfekteste pinke Farbe“, die vom Gemmologischen Institut Amerikas (GIA) in die Kategorie „fancy intense pink“ einsortiert wurde.

(Foto: picture alliance / dpa)
Le Coeur de la Mer
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Sagenumwobenes Kollier: „Le Coeur de la Mer“ nennt sich das Schmuckstück, das die Schauspielerin Kate Winslet in dem Film „Titanic“ trägt. Ob es eine reale Vorlage für den Diamanten gibt, darf bezweifelt werden. In mehreren fiktionalen Aufbereitungen des Titanic-Untergangs taucht das Halsband auf. Als der Film zu einem Kinoknüller wurde, entschloss sich eine Londoner Juwelierschmiede für ein 170 Karat schweres, echtes Exemplar, das schließlich für rund 2,2 Millionen Dollar (heute 1,6 Millionen Euro) den Besitzer wechselte.

(Foto: DPA)
Großer Diamant wird in Genf versteigert
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Mehr als 18 Millionen Schweizer Franken (heute rund 14,5 Millionen Euro) gab ein Bieter für diesen besonders reinen Brillanten aus. Wie viele andere große Diamanten wurde der „herausragende und extrem seltene“ Stein im November 2010 auf der Auktionsveranstaltung „Prunkvolle Juwelen“ von Sotheby's versteigert. Er besitzt 84 Karat.

(Foto: picture-alliance/ dpaDPA)
Diamantuhr
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Bei diesem klobigen Gebilde handelt es sich tatsächlich um eine Armbanduhr mit 163 Karat. Mit einem geschätzten Wert von 25 Millionen Dollar gilt sie als teuerste Armbanduhr der Welt. Das Werk von Chopard wurde in mehr als 2000 Stunden zusammengefügt. Drei herzförmige, einzigartige Diamanten in den Farben rosa, blau und weiß geben über ein mechanisches System den Blick auf das Zifferblatt frei.

(Foto: picture-alliance / obsDPA)
Sechs Millionen Euro für blauen Diamanten erhofft
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Für 9,3 Millionen Franken (6,1 Millionen Euro) fand dieser hellblaue Diamant einen neuen Besitzer im Jahr 2009. Der 7,03 Karat schwere Diamant stammt aus der legendären Cullinan-Mine in Südafrika.

(Foto: picture-alliance/ dpaDPA)
Der «Blaue Wittelsbacher» für 18,7 Millionen Euro versteigert
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Legendär und rekordverdächtig: 16,4 Millionen Pfund (18,7 Millionen Euro) brachte der „Blaue Wittelsbacher“ im Dezember 2008 ein. Der 35-karätige Stein hatte zu diesem Zeitpunkt seit rund 80 Jahren nicht mehr den Besitzer gewechselt. Nicht nur für Diamantenliebhaber, auch für Historiker ist das Schmuckstück von Bedeutung: Im 17. Jahrhundert schenkte König Philip der Vierte von Spanien den Diamanten seinem Schwiegersohn Leopold dem Ersten von Österreich - als Mitgift für seine Tochter Margarita Teresa, die von 1651 bis 1673 lebte.

(Foto: picture-alliance/ dpaDPA)

Das war wohl der teuerste Tropfen der Welt, der kürzlich in New York bei Sotheby’s versteigert wurde: ein blauer Diamant, geschliffen wie ein Wassertropfen, brachte 32,6 Millionen Dollar (26,3 Millionen Euro). Dabei wiegt das Steinchen aus der Sammlung der im März verstorbenen Kunstsammlerin Rachel Lambert Mellon nicht mal zwei Gramm (9,75 Karat = 1,95 Gramm). Den Zuschlag für den edlen Tropfen erhielt übrigens ein Privatsammler in Hongkong.

Nun kommen in diesen kargzinsigen Zeiten nicht nur zur Weihnachtszeit Diamanten und Edelsteine als alternative Kapitalanlage zu Gold am Stück oder Wertpapieren ins Spiel. Tobias Lanz, Goldschmied, Gemmologe und Diamantgutachter des renommierten Schweizer Uhren- und Schmuck-Konzerns Bucherer, sieht das nüchtern: „Wer Schmuck als Investition betrachtet, dem empfehle ich lose Steine, lupenreine Diamanten ab einem Karat, am besten im klassischen Brillant-Schliff.“ Damit könne man relativ sicher sein, dass man sie nach zehn Jahren noch mindestens zum selben Preis wieder verkaufen kann.

Die Kriterien bei der Bewertung von Diamanten sind die 4 C: Karat (Carat), Farbe (Color), Reinheit (Clarity) und Schliff (Cut). Das Design ist im Auge des Kapitalisten nicht so wichtig, beim Weiterverkauf eher unwichtig. Nach Lanz’ Erfahrung, werden nach einem Verkauf wertvolle Steine aus Schmuckstücken meist herausgenommen, nicht selten auch neu geschliffen.

Zurzeit sind große Farbedelsteine beliebt. Nicht selten zu zweifarbigen Ringen oder Ohrschmuck verarbeitet. Bei ihnen lässt sich der Wert – außer nach Gewicht – nicht so leicht klassifizieren. Es zählen Seltenheit und vor allem Schönheit. Die ist bekanntlich subjektiv. Das konnte man schon während einer „Lady’s Night“ erleben, für die das Luxus-Hotel Breidenbacher Hof in Düsseldorf einen Salon mit Schmuck im Wert von einer Million Euro dekoriert hatte. Einen der Glaskästen aufgeschlossen und das coole Collier daraus kurz auf der eigenen Haut spüren zu dürfen – das löste bei den anwesenden Damen Seufzer und Wunschträume aus.

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