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Dress for Success Naomi geht auf Safari

Eine Fernsehsendung setzt Trends: erdige Farben, Wüstenblumen und wilde Accessoires haben es vom Dschungel auf die Laufstege geschafft. Denn die Mode im Safari-Look ist 2015 für die freie Wildbahn viel zu schade.
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Naomi Campbell in einem Hauch von Nichts auf einer Modenschau von Jean-Paul-Gaultier. Quelle: Reuters
Die Mode geht auf Safari

Naomi Campbell in einem Hauch von Nichts auf einer Modenschau von Jean-Paul-Gaultier.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Man muss keine Kakerlaken knabbern oder irgendwelche Innereien schlabbern, um ein Dschungel-König oder eine Dschungel-Königin zu sein. Maren Gilzer aus dem RTL-Camp sieht im wirklichen Leben ja auch eher bieder aus. Und so abgerissen wie die C-, E-, F-Promis im Ekel-Fernsehen will man sowieso nicht rumlaufen.

Aber so ein bisschen Exotik im Alltag darf schon hier und da mal sein. Nach Feierabend erst recht. Und, siehe da: Plötzlich geht die Mode auf Safari - und das natürlich besonders gerne mit Models wie Naomi Campbell. Gerade erst stellte sie in London ihr Afrika-Engagement heraus mit einer Modenschau zugunsten von Ebola.

Die Modemacher haben den Dschungel-Look in der aktuellen Saison aus der Wildnis geholt. Wieder mal. Der Trend ist nicht neu. Aber Mode lebt ja bekanntlich von der Beständigkeit des Wechsels. Getreu dem Motto: Alles schon mal da gewesen.

Gilt auch für den Safari-Look. Sicher auch, weil er, gefertigt meist aus leicht-luftigen Stoffen wie edler Baumwolle oder kühlem Leinen, eben ein totaler Wohlfühl-Look ist. Auch im Dschungel der Großstadt. Der treibt in diesem Frühjahr tropische Blüten, kommt eher romantisch daher, zum Beispiel bei Benetton und Sisley.

Überall sprießen bunte Wüstenblumen. Erinnert ein bisschen an „Jenseits von Afrika“. sOliver liefert das Schuhwerk im Leoprint dazu. Sogar die Dessous zeigen animalische Muster. Es gibt auch noch oder schon wieder Cargo-Hosen.

Seit fast jeder Rentner auf von Ärzten begleiteten Rundreisen darin seine Medikamenten-Ration auf dem Schienbein transportiert, waren sie bei den Trendsettern ja etwas aus der Mode gekommen. Die neuen Modelle, oft aus samtigen, erdfarbenen Microfaser-Stoffen, sind schlanker und sparsamer mit aufgenähten Behältnissen. Da darf das Männerhemd dazu gern etwas weiter sein.

Wenn man in der Wüsten-Farbpalette bleibt – edle Natur-Nuancen, Sand- und Erdtöne, satte Grüns, gebrannte Erdtöne, Khaki – kann man mit Accessoires den Look leicht nachvollziehen. Gekonnt gemischt mit weiß und grau wird er sogar bürotauglich. Wenn’s heiß her geht, funktioniert der gemäßigte Kolonial-Stil auch ohne Krawatte. Da darf das Hemd auch mal dezente Schulterklappen haben.

Vorsicht vor zu viel Klim-Bim
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