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Dress for Success Und, wie guckst Du?

Frühling ist immer auch die Zeit für Neuanfang. Oft auch für einen beruflichen. Für das Bewerbungsfoto gilt: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, und dabei kann man so viel falsch machen. Was wichtig ist.
22.03.2015 - 12:44 Uhr Kommentieren
Der Fotograf ist entscheidend: Bewerbungsfotos entscheiden über die Karriere. Quelle: Knappe, Beate
Bewerbungsfoto

Der Fotograf ist entscheidend: Bewerbungsfotos entscheiden über die Karriere.

Düsseldorf Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es. Auch als Bewerbungsfoto? Ansichtssache. Im wahrsten Wortsinn. Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) braucht man eigentlich gar kein Foto mehr. Dennoch wird es weiterhin erwartet – auch gern gesehen. Wenn sich der Personaler kein Bild vom Bewerber machen kann, besteht die Gefahr, dass man gleich aussortiert wird.

Erste Regel: Für den ersten Eindruck gibt es keine Chance. Das gilt besonders in Zeiten, wo auf eine Ausschreibung oft hunderte Bewerbungen eingehen. Das macht abhängig für Sympathie auf den ersten Blick und gilt gerade für Initiativbewerbungen – für die man das Interesse erst einmal wecken muss.

Deshalb versteht sich von selbst, dass ein gutes Bewerbungsfoto nicht aus dem Automaten kommen kann oder von einem Amateur mal eben „geknipst“ werden kann. Mag ja sein, dass man sich selbst auf dem Urlaubsfoto vom letzten Sommer toll getroffen vorkommt. Findet vielleicht auch der Robinson-Club, der gerade einen Animateur für den nächsten Sommer sucht.

Wer schon seinen Kopf für einen neuen Job hinhält, sollte sich von einem Profi-Fotografen ins rechte Licht rücken lassen und dafür oder einen Tag wählen, an dem man sich gut fühlt, ausgeruht und entspannt ist. Sonst muss der Fotograf  eventuell noch die Augenringe der letzten Nacht retuschieren.

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    Überhaupt: Darf, soll man Bewerbungsfotos bearbeiten? Auf keinen Fall selbst. Auch wenn Sie einen Photoshop-Kurs bei der VHS gemacht und noch so viele tolle Fotobücher für die Verwandtschaft angefertigt haben. Bei einem Bewerbungsfoto sollte – wenn überhaupt – nur ein Profi ran. Und der wird nur das kaschieren, was ohnehin nicht zu Ihrer Schokoladenseite gehört, beispielsweise glänzende Gesichtspartien oder einen zur Unzeit aufgeblühten Pickel. Auf keinen Fall aber eine Narbe oder ein Muttermal. Ein falscher Eindruck kann nie kein guter sein.

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