Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Ein Jahr Elbphilharmonie Ein bisschen wie Schloss Neuschwanstein

Seite 3 von 3:
Dissonanzen zwischen den Lobeshymnen
Promis und Models in der Elbphilharmonie
Lagerfeld und Chanel in der Elbphilharmonie
1 von 9

Der Modedesigner Karl Lagerfeld auf seiner exklusiven Modenschau mit der legendären Pariser Modemarke Chanel. Zusammen mit prominenten Gästen aus aller Welt feierte er die Premiere in der Hamburger Elbphilharmonie. Der Große Saal des Konzerthauses wurde erstmals zum Laufsteg. Ausgesucht hatte sich der Modeschöpfer die Location selbst. Chanel stellte in der „Métiers d'Art“-Schau Entwürfe vor, die die Handwerkskunst der an Chanel angegliederten Ateliers zeigen.

(Foto: dpa)
Immer an besonderen Orten
2 von 9

Die „Métiers d'Art“ sind eine sogenannte Zwischenkollektion - zwischen der Frühjahr/Sommer- und der Herbst/Winter-Saison. Sie werden jenseits der Fashion-Weeks an besonderen Orten in Szene gesetzt. Dieses Mal in der jüngst fertiggestellten Hamburger Elbphilharmonie.

(Foto: dpa)
Keine Band, sondern ein Kammerorchester
3 von 9

Passend zur Location kam die Musik nicht vom Band, sondern von einem Kammerorchester. Und passend zu Hamburg stimmte dies zunächst den Shanty-Klassiker „La Paloma“ an.

(Foto: dpa)
Promi-Gast: Lily-Rose Depp
4 von 9

Hingucker des Abends waren wohl die die Tochter von Johnny Depp und Sängerin Vanessa Paradis: Model und Schauspielerin Lily-Rose Depp (18 Jahre) stach im schwarzen Trägerkleid aus Spitze sogar die Laufsteg-Models aus. Zusammen mit Stars wie Kristin Stewart, Oscar-Preisträgerin Tilda Swinton und dem früheren Supermodel Tatjana Patitz saß sie in der ersten Reihe. Auch deutsche Stars waren im Publikum.

(Foto: dpa)
Die deutschen Star-Gäste
5 von 9

Die Schauspielerinnen Christiane Paul und Johanna Wokalek waren zu Gast bei Lagerfelds Premiere in der Hamburger Elbphilharmonie.

(Foto: dpa)
Jan Delay
6 von 9

Sänger Jan Delay ließ sich das Event ebenfalls nicht entgehen.

(Foto: dpa)
Lagerfeld ist Hamburger durch und durch
7 von 9

Die Elbphilharmonie hatte Lagerfeld selbst ausgesucht. „Die Idee mit der Elbphilharmonie kam schon, als ich das Ding zum ersten Mal gesehen habe“, erzählte er. „Als ich die Baustelle und die Pläne gesehen habe. Wissen Sie, Berlin für Chanel ist nicht das Ideale. Und ich bin nun einmal Hamburger.“ Dabei lehnte Lagerfeld seine Looks auch an den Norden an.

(Foto: dpa)

Treppen: Die einzigartige Architektur sorgte in der Anfangszeit auch für einige Probleme. So kam es wegen der steilen und verwinkelten Treppen, die manchmal wie eine einzige Fläche wirken, zu etlichen Stürzen. Hier besserten die Verantwortlichen in der Sommerpause mit baulichen Maßnahmen nach. Dafür wurden die Treppen in den Foyers und im Großen Saal mit einem 15 Millimeter breiten schwarzen Streifen markiert.

Vor der ersten und letzten Stufe zeigt zudem jeweils ein zweiter 15 Millimeter breiter Streifen den Beginn und das Ende einer Treppe an. Die Markierungen wurden so angebracht, dass sie auch mit einem Blindenstock ertastet werden können.

Disharmonie: Bei all den Lobeshymnen auf die Elbphilharmonie gab es aber auch einige Dissonanzen. So verlief der Wechsel von Chefdirigent Thomas Hengelbrock zu seinem Nachfolger Alan Gilbert nicht reibungslos. Für die Eröffnungskonzerte wurde Hengelbrock noch gefeiert; dann teilte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) im Juni mit, dass Hengelbrock seinen Vertrag beim NDR Elbphilharmonie Orchester über 2019 hinaus nicht verlängern werde.

Wenige Tage nach der Bekanntgabe präsentierte der NDR den amerikanischen Dirigenten Alan Gilbert als Nachfolger. Hengelbrock bezeichnete das Vorgehen in einem Interview als „sehr unerfreulich“ und teilte mit, dass er schon 2018 aufhören werde.

Image: Die Elbphilharmonie sollte von Anfang an kein elitärer Musentempel, sondern „Ein Haus für alle“ werden - und das ist auch gelungen. Ob bei einem Workshop in der „Instrumentenwelt“ in der verschiedene Instrumente ausprobiert werden können, oder einem der zahlreichen Schulkonzerte – jeden Tag sind auch Kinder und Jugendliche in dem neuen Konzerthaus unterwegs – und Menschen, die mit klassischer Musik bisher nicht so viel anfangen konnten.

Das zeigt sich auch immer wieder, wenn einige Besucher strenge Klassikregeln brechen und zwischen den Sätzen klatschen. Das kann man bedauern oder gerade sympathisch finden – Auftrag erfüllt. „Mit der Elbphilharmonie hat die Kultur einen festen Platz im Herzen der Stadt bekommen“, meint Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD).

  • dpa
Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Ein Jahr Elbphilharmonie - Ein bisschen wie Schloss Neuschwanstein

0 Kommentare zu "Ein Jahr Elbphilharmonie: Ein bisschen wie Schloss Neuschwanstein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote