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Jürgens Weinlese Exotik im Glas

Es muss nicht immer Wein aus den klassischen Anbaugebieten sein - neue Regionen sind im Aufwind. Warum Händler ungewöhnliche Weine verkaufen und wieso in Deutschland die Winzer mehr „ausländische Trauben“ anbauen.
07.02.2016 - 11:42 Uhr
Wein aus ungewöhnlichen Regionen liegen im Trend.
Wein

Wein aus ungewöhnlichen Regionen liegen im Trend.

Bordeaux, Rioja, Toskana und die Mosel – die Liste bekannter und berühmter Weinregionen lässt sich fortsetzen. Doch trotz des vielfältigen Angebotes aus bekannten Gebieten, offerieren viele Händler auch Weine aus exotischen anmutenden Regionen, oder Weine mit ungewöhnlichen Rebsorten.

„Man muss seine Kunden immer wieder überraschen“, begründet Johannes Merwald, Leiter Produktmanagement bei Hawesko, das „exotische Angebot“. Die börsennotierte Hawesko ist mit ihre verschiedenen Vertriebsschienen (Hawesko.de, Jacques, Tesdorpf und Großhändler) und einem Umsatz von fast einer halben Milliarde Euro Marktführerin in Deutschland.

Bereits seit einigen Jahren verkauft der Konzern erfolgreich beispielsweise den bulgarischen Wein Zar Simenon aus der dortigen Region Goritza. Diese ist für die meisten Weinkenner zwar unbekannt, liegt aber auf einem Breitengrad mit der Toskana und Rioja. Oder den griechischen Wein Mount Athos.

Für Gregory Dal Piaz, Chefredakteur des Weinportals Snooth.com, sollten Weinliebhaber auch neuen, derzeit noch unbekannten, aber aufstrebenden Weinregionen mehr Aufmerksamkeit schenken. Dazu zählen seiner Meinung nach die Türkei, China, New York’s Finger Lakes in den USA und Georgien - Regionen, die seiner Meinung stärker in den Fokus von Weinliebhabern rücken werden.

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    Die Türkei stellt etwa 28 Millionen Liter Wein jährlich, ist aber noch unbekannt. Für Piaz könnte die Rebsorte Öküzgözü den Durchbruch schaffen. Eine Traube, die mit seinen frischen, fruchtigen Aromen und einem lieblich, hellen Charakter an Dolcetto-Weine aus der italienischen Region Piemont erinnert.

    China ist nach Meinung von Piaz im Vergleich zur Türkei eher ein Start-up, verfügt mittlerweile jedoch über eine Anbaufläche von rund 600 000 Hektar. Seit einigen Jahren investieren dort ausländische Konzerne, so zum Beispiel das französische Unternehmen LVMH.

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