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Luxus- und Lifestyle-Konzept Kempinski gründet neue Hotelkette

Mit den „7Pines Kempinski Hotels & Resorts“ will sich das traditionsreiche deutsche Hotelunternehmen Kempinski einer jüngeren Zielgruppe öffnen.
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Neues Produkt im Portfolio von „7Pines Kempinski Hotels & Resorts“. Quelle: sevenpinesibiza/instagram
7Pines Resort auf Ibiza

Neues Produkt im Portfolio von „7Pines Kempinski Hotels & Resorts“.

(Foto: sevenpinesibiza/instagram)

Düsseldorf Die Luxushotelgruppe Kempinski stellt die Weichen für weiteres Wachstum: Gemeinsam mit der Düsseldorfer 12.18. Unternehmensgruppe gab die Kempinski Hotels AG am Dienstag auf der Immobilienmesse Expo Real in München den Launch des Luxus-Lifestyle-Konzepts „7Pines Kempinski Hotels & Resorts“ bekannt. Kempinski will sich mit diesem Konzept vor allem auch einer jüngeren Zielgruppe öffnen.

12.18. hat sich in den vergangenen Jahren als Investor, Projektentwickler und in der Neupositionierung von Hotels und Gastronomiebetrieben etabliert. Als Flaggschiff des Unternehmens gilt das „7Pines Resort“, das im vergangenen Jahr an der Westküste Ibizas eröffnet wurde. Es gehört zu den „Leading Hotels of the World“ und soll künftig, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung von 12.18 und Kempinski heißt, als neues Produkt im Kempinski-Portfolio einen erweiterten Gästekreis im Luxus-Lifestyle-Segment ansprechen.

„Wir sind in unserem bisherigen Kerngeschäft nicht auskömmlich für die Zukunft aufgestellt“, hatte Kempinski-CEO Martin R. Smura noch vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem Handelsblatt gesagt. Smura hat seinen neuen Posten am 1. Juli dieses Jahres angetreten. Wachstum sei „für uns in diesem Bereich schwer möglich“, sagte Smura weiter.

Das könnte sich künftig ändern, denn laut der Mitteilung plant 12.18., bis 2022 mit 7Pines Kempinski um 20 neue Hotels und Resorts zu wachsen und dafür gemeinsam mit institutionellen Investoren 500 Millionen Euro an Investitionskapital zu platzieren.

Mit dem neuen Konzept gelingt es auch erstmals einer deutschen Hotelgesellschaft, in New York Fuß zu fassen: Zusammen mit 12.18. wird Kempinski das San Carlos Hotel in New York übernehmen, das dann künftig unter der Marke „7Pines Kempinski Manhattan“ firmiert. Hotelunternehmen wie Steigenberger, Oetker und auch Kempinski hatten bisher vergeblich versucht, in der US-Stadt Fuß zu fassen.

Entsprechend euphorisch bewertet Martin R. Smura den Schritt Richtung Big Apple: „New York war schon immer eine Wunschdestination der Kempinski Hotels und wird durch diese wichtige Partnerschaft zur Realität“, sagte der Kempinski-CEO in der Mitteilung. Auch für 12.18. stellt die Übernahme des ersten Objekts auf amerikanischem Boden „einen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte dar“, so der geschäftsführende Gesellschafter Jörg Lindner.

Seit dem 1. Juli dieses Jahres ist Smura Chef der traditionsreichen deutschen Hotelgruppe. Quelle: Andreas Reeg für Handelsblatt
Kempinski-CEO Martin R. Smura

Seit dem 1. Juli dieses Jahres ist Smura Chef der traditionsreichen deutschen Hotelgruppe.

(Foto: Andreas Reeg für Handelsblatt)

Um die Expansion der neuen Hotels und Resorts unter Kempinski-Dach voranzutreiben, wurde die 7Pines Hotel Management GmbH mit Sitz in Düsseldorf gegründet. „Zusammen mit zahlreichen anderen Projekten in unserer Entwicklungspipeline bedeutet dies einen weiteren wichtigen Schritt in unserer Wachstumsstrategie“, sagte Martin R. Smura weiter. „Dank der Kooperation mit 12.18. bieten wir unseren Gästen künftig ein Lifestyle-Konzept auf höchstem Niveau.“

Nach Einschätzung von Branchenkennern könnte das neue Konzept auch für solche Hotels interessant sein, die keinem Konzern angehören und als 7Pines-Haus von der Vermarktungskompetenz Kempinskis profitieren würden. Kempinski Hotels ist Europas älteste Luxushotelgruppe und heute mit 78 Hotels in 34 Ländern vertreten. Zudem ist Kempinski Gründungsmitglied der Global Hotel Alliance (GHA), des weltweit größten Netzwerks unabhängiger Hotelmarken. 

Mehr: Seit Juli steht Martin Smura an der Kempinski-Spitze. Im Interview spricht er über die Neugliederung der Marke – und kündigt den Umzug der Geschäftsleitung an. 

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