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Maguire, DiCaprio und Co. Poker-Skandal um Promis und betrogene Investoren

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Maguire: „Ich habe nichts Unrechtes getan"
Auch Schauspieler Ben Affleck soll illegal gepokert haben. Quelle: Reuters

Auch Schauspieler Ben Affleck soll illegal gepokert haben.

(Foto: Reuters)

Mittlerweile ist der frühere Geschäftsführer von Ruderman Capital Partners von einem Gericht verurteilt worden und sitzt derzeit eine zehnjährige Haftstrafe wegen Betrugs und Steuerhinterziehung ab. Vom Gefängnis aus hat er über seinen Treuhänder Howard Ehrenberg seine ehemaligen Mitspieler um Maguire verklagt, will das verlorene Geld und die ausgeschütteten Gewinne von den Spielern zurück, um damit die Betrugsopfer entschädigen zu können: Insgesamt geht es um eine Summe von 5,2 Millionen US-Dollar (etwa 3,7 Millionen Euro).

Angeblich haben 14 Spieler einer Entschädigung zugestimmt, darunter Maguire. Dessen Anwälte haben sich nun mit den Anwälten der von Rudermann betrogenen Investoren auf einen Vergleich geeinigt: Der Schauspieler, dessen Name als einziger der Promis auf der Sammelklage steht, will jetzt 80.000 Dollar zurückzahlen.

Im Gegenzug wird die Klage wegen illegalen Glücksspiels fallen gelassen, der Schauspieler kann damit nicht mehr juristisch belangt werden. Maguire hatte in einem Statement betont, nicht Unrechtes getan zu haben und wenig darüber gewusst zu haben, wie die Kartenspiele organisiert gewesen seien.

Außergerichtlich geeinigt haben soll sich laut der US-Zeitung „Daily News" auch Gabe Kaplan („Welcome Back, Kotter"), der von seinen gewonnenen 63.000 Dollar nun 27.900 Dollar zurück überweist. Die anderen beteiligen Promi-Spieler haben sich zu dem Poker-Skandal bislang nicht öffentlich geäußert.

Ruderman-Insolvenzverwalter Ehrenberg sagte, dass der mit Maguire ausgehandelte Deal denen ähnele, die auch mit 14 der 22 anderen Spieler vereinbart wurden, die auf die Rückzahlung der Gelder verklagt worden waren. Nicht dazu gehört offenbar Regisseur Cassavetes. Er geht gegen Ehrenbergs Forderung nach 73.800 US-Dollar vor, unter anderen weil die privaten Kartenspiele „absolut legal" gewesen seien, wie dessen Anwalt sagt.

Erst mit einem Richterspruch im Dezember werden die Vergleiche rechtskräftig und die Promi-Pokerer um Maguire werden dann erst das Geld überweisen, insgesamt laut Ehrenberg bislang 1,7 Millionen US-Dollar.

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