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Modeschöpferin Von Kind der Mao-Ära zur Unternehmerin – Chinas Star-Designerin Guo Pei im Porträt

Mit Rihannas „Omelett-Kleid“ wurde Guo Pei berühmt. Ihre Entwürfe sind Handwerkskunst, Statement und Erinnerung an eine große Geschichte zugleich.
06.12.2018 - 11:45 Uhr Kommentieren
Frauen sollten sich „wie Wasser“ verhalten, findet die chinesische Modedesignerin. Quelle: Katharina Hesse
Guo Pei in ihrem Atelier

Frauen sollten sich „wie Wasser“ verhalten, findet die chinesische Modedesignerin.

(Foto: Katharina Hesse)

Der alljährliche Met Ball ist mehr als eine Fundraising-Gala zugunsten des Metropolitan Museum of Modern Art (MoMa) in New York. Er ist ein Ereignis, das eine globale Präsenz erreicht wie sonst nur der Superbowl oder die Oscar-Verleihung. Selbst Weltstars bemühen sich darum, von „Vogue“-Chefin Anna Wintour überhaupt eingeladen zu werden. Und sie geben dann auch alles, um mit besonders spektakulären Outfits zu punkten.

Der Star

Vor drei Jahren lautete das Met-Ball-Motto „China – durch den Spiegel“. Die „Sex and the City“-Ikone Sarah Jessica Parker erschien mit flammendem Kopfschmuck; das britische Supermodel Cara Delevingne hatte sich auf Arm und Dekolleté Kirschblüten malen lassen. Und Beyoncé präsentierte einen kristallenen Traum aus dem Hause Givenchy, der mehr enthüllte als verdeckte.

Aber die unumstrittene Ball-Königin, die Göttin, die Botschafterin aus einer anderen Galaxie wurde an diesem lauen Mai-Abend 2015 eine andere: Rihanna, die für ihr Kostüm allein drei Helfer brauchte, die all den Stoff und Tüll und Pelz ordneten.

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    Ihre fast fünf Meter lange Schleppe wog 25 Kilogramm. Mehr als 50.000 Arbeitsstunden hatten die Näherinnen benötigt, um dieses Kunstwerk mit feinsten Gold- und Silberfäden zu besticken. Und während sich alle anderen Stars die Museumstreppe teilen mussten, hatte Rihanna die rot verhüllten Stufen für sich und ihr Kleid von Guo Pei ganz allein.

    Guo Pei? Nie gehört? Das ging der chinesischen Designerin mit Rihanna übrigens ganz ähnlich, als die sich zum ersten Mal bei ihr in Peking gemeldet hatte auf der Suche nach dem einen, dem wunderbarsten Kleid, das die Welt zu bieten hat.

    Zwar weiß auch Guo Pei um die verkaufsfördernde Bedeutung von Weltstars für ihr Geschäft. „Aber Ruhm und Berühmtheit sind mir weder wichtig, noch finde ich sie interessant“, sagt sie und schüttelt derart nachdrücklich den Kopf, dass sich eine Strähne aus ihrem strengen Bob selbstständig macht.

    Ob sie es nun wollte oder nicht: Mit Rihanna hat Guo Pei an jenem Abend geschafft, wofür weit größere Modehäuser wahrscheinlich fast Morde begehen würden: globale Aufmerksamkeit – für ein Outfit, das als „Omelett-Kleid“ mittlerweile Fashion-Geschichte geschrieben hat, und für sich als Unternehmerin gleich mit. Denn natürlich wollten spätestens in diesem Moment alle wissen, wer diese chinesische Designerin ist.

    Die Frau

    Guo Pei muss heute noch lachen über all die Lobeshymnen auf die Rihanna-Robe, die im Netz kursieren, aber auch über die Verballhornungen. Sie lacht eh gern und schnell. Ein Glückskind, so scheint es. In dem puppenhaft-weichen Gesicht der 51-Jährigen findet sich keine Spur von Härte oder Bitterkeit, was wohl auch damit zusammenhängen dürfte, dass sie in ziemlich privilegierten Verhältnissen aufwuchs: Ihre Mutter war Lehrerin, ihr Vater ein hochrangiger Militär, von dem sie ihr Durchhaltevermögen hat. „Als Kind wollte ich entweder Modemacherin oder Soldatin werden“, verrät sie.

    Nach ihrem Modestudium wies der Staat ihr einen Arbeitsplatz in einer Fabrik für Kinderkleidung zu, wie es damals noch üblich war. Als sie Mitte der 90er-Jahre von einem der ersten privaten Modeunternehmen Chinas eingestellt wurde, war ihr Jahreshonorar mit 360.000 Yuan (umgerechnet mehr als 50.000 Euro) unvorstellbar hoch für ein Land, in dem das Durchschnittseinkommen bei 6.000 Yuan lag.

    „Ich hatte viel Glück mit meinem Timing“, erklärt die Designerin zu ihrem Aufstieg. Quelle: danapress
    Rihannas „Omelett-Kleid“

    „Ich hatte viel Glück mit meinem Timing“, erklärt die Designerin zu ihrem Aufstieg.

    (Foto: danapress)

    „Mir ging es niemals nur um Geld“, sagt sie. 1997, zwei Dekaden nachdem China sich schrittweise dem Kapitalismus geöffnet hatte und gerade zum wirtschaftlichen Turbowachstum ansetzte, entschloss sie sich zur Selbstständigkeit. Sie gründete ihr eigenes Label: Rose Studio. Zur gleichen Zeit lernte sie ihren heutigen Ehemann kennen – einen taiwanesischen Geschäftsmann, mit dem sie mittlerweile zwei Töchter hat.

    Guo Pei findet, dass Frauen sich „wie Wasser“ verhalten sollten. Damit meint sie eine feminine Weichheit im Umgang mit anderen. Zu harschen oder gar lauten Worten würde sie sich niemals hinreißen lassen. Aber wie ein Strom, der stetig zum Meer fließt, verliert sie ihr Ziel nie aus den Augen. Und steter Tropfen, so besagt ja auch ein deutsches Sprichwort, höhlt den Stein.

    Als Kind der Mao-Ära ist sie zudem mit der Maxime aufgewachsen, dass den Frauen die Hälfte des Himmels gehört. Für ihre Generation wurde es folglich selbstverständlich, dass Frauen auf eigenen Beinen stehen – unabhängig von Ehemann, Eltern und Kindern. Viele ihrer besten Kundinnen sind selbst erfolgreiche Geschäftsfrauen.

    So begann ihr Aufstieg. Und ihr Studio wuchs parallel zu Chinas Wirtschaft und damit auch zum Reichtum ihrer Klientel: „Ich hatte viel Glück mit meinem Timing.“ Längst dekorieren ihre prachtvollen Roben das Who’s who der Volksrepublik – auch wenn sie über die Stars selten spricht. Nicht weil sie so diskret sein müsste.

    Aber ihr liege einfach wenig an Status und Äußerlichkeiten, beteuert sie. Da ähnelt sie ihrer Mutter, die seit jungen Jahren fast blind ist. „Sie ist sehr ehrlich“, erzählt Guo Pei, „denn sie muss ja nicht die Reaktion des Gegenübers sehen. Daher sagt und tut sie, was sie will. Sie weiß oft nicht, was andere über sie denken und fühlen.“

    Um sich da selbst treu zu bleiben, müsse sie sich eine gewisse kindliche Unschuld bewahren, sagt Guo Pei. Sie lese zum Beispiel keine Artikel über sich selbst. Social Media überlässt sie anderen. Man brauche eine Schutzhülle aus Familie, Freunden und Vertrauten. Nur so bleibe die eigene Vision rein.

    Der Traum

    Vor einigen Jahren kam eine ältere Frau zu Guo Pei und legte ihr Sparbuch auf den Ateliertisch. Umgerechnet knapp 7.000 Euro hatte die Frau sich über viele Jahre zusammengespart. Sie war einfach gekleidet und wirkte inmitten der mondänen Einrichtung des Studios am fünften Nordring Pekings ein wenig verloren, als sie ihre Geschichte erzählte: Nach ihrer Scheidung sei die Tochter vom Vater aufgezogen worden. Sie selbst habe ihre Mutterpflichten vernachlässigt. Nun werde das Kind heiraten, dazu wolle sie sich mit einem Brautkleid revanchieren.

    Guo Pei winkte ab. Man könne das Geld doch für etwas Sinnvolleres ausgeben als ein Brautkleid. Doch die Frau blieb beharrlich. „Sie sagte mir damals, dass sie nichts kaufen könne, was die verlorene Zeit zurückbringen oder gar ihre Mutterliebe darstellen könne. Aber sie wolle ihrer Tochter etwas schenken, das die wiederum irgendwann an ihre eigene Tochter weitergeben kann.“ Dieses Argument überzeugte Guo Pei, denn es kommt ihrer Vision nahe: Kleidung zu erschaffen, die bleibt. Zeitlose Nachhaltigkeit, die sowohl die persönliche als auch die chinesische Geschichte als solche in sich trägt.

    Das alte Handwerk, das in China lange Zeit verpönt war, musste Guo Pei sich erst mühsam zurückerobern. Quelle: Katharina Hesse
    Stickereien und Reifröcke

    Das alte Handwerk, das in China lange Zeit verpönt war, musste Guo Pei sich erst mühsam zurückerobern.

    (Foto: Katharina Hesse)

    Guo Pei kam zur Welt, als die chinesische Kulturrevolution tobte. Alte Traditionen, Bräuche und Künste galten plötzlich als feudal. Mitglieder der Bourgeoisie und Intellektuelle mussten ihrer Herkunft öffentlich abschwören. So verloren ganze Generationen das Wissen um ihre Geschichte, aber auch um viele Handwerkskünste der Vergangenheit. Guo Peis eigene Großmutter, deren Vater Landbesitzer war, musste all ihr Hab und Gut wegwerfen oder verbrennen.

    Am Ende blieb ihr nur eine kleine Schachtel mit Schmuck, die ihr selbst als Brautgabe mitgegeben worden war – und die Erinnerung an die glorreichen Zeiten, als man statt grauer Mao-Anzüge farbenprächtig bestickte Brokatkleider tragen durfte.

    Dieses Wissen gab sie in Erzählungen an ihre Enkelin weiter, die jede Nacht mit Träumen von der Opulenz vergangener Epochen zu Bett ging. Mittlerweile sind gerade diese traditionellen Brautkleider ein wichtiger Baustein ihres Geschäfts – rote Zweiteiler, die mit Drachen und Phönixen bestickt sind.

    „Viele Menschen in China kennen ihre eigene Geschichte und Bräuche oft nicht, weil ihnen niemand davon erzählt hat“, erklärt sie. „Aber statt ihnen zu sagen, dass sie ihre eigene Tradition respektieren und beachten sollen, schaffe ich lieber etwas, das es für sie greifbar macht. Der Stolz auf die eigene Geschichte stellt sich dann ganz natürlich ein.“

    Der Stil

    1986 galten gebauschte Reifröcke mit Puffärmeln in China als besonders modern. Viele ihrer Kommilitonen, so Guo Pei, wollten solch ein Kleid fertigen. Doch niemand an der Hochschule wusste mehr, wie man überhaupt einen Reifrock konstruiert. Also gaben ihre Mitschüler auf. Guo Pei ließ sich nicht abschrecken und ging auf Rat eines Professors zum Pekinger Volkstheater, um von den Kostümbildnern zu lernen, wie man die Bambusstäbe in ein ebenso steifes wie bewegliches Gerüst verwandelt.

    Seitdem hat sie viele alte Techniken neu gelernt. Sechs Monate verwendete sie allein darauf, sich die Stickerei-Kunst aus dem südlichen Fujian anzueignen. Der Vizechef des chinesischen Modeverbands, Zhang Qinghui, nannte Guo Pei auch deshalb eine „Vorläuferin, Pionierin und Erfolgsgeschichte für die chinesische Mode“.

    Die Moderatorin Chiu-Ti Jansen beschrieb ihren Stil als den Ausdruck „eines Verlangens nach imperialer Größe einer visuell ausgehungerten Nation“. Und nicht nur zu Hause wird sie geehrt und bewundert. Inzwischen ist sie eine der wenigen Frauen im Chambre Syndicale de la Haute Couture, dem exklusiven Pariser Modeverband. Selbst das MoMa zeigte bereits ihre Kostüme.

    Trotz der internationalen Anerkennung finden gerade junge chinesische Modekritiker die opulenten Gewänder bisweilen kitschig oder übertrieben. Guo Pei sei eher Kostümbildnerin als Modemacherin. Wer an chinesische Designer denkt, nennt lieber Namen wie Masha Ma, Ms Min oder Ma Ke. Sie alle haben in London studiert und verfolgen einen Stil, der irgendwo zwischen Donna Karan und Yohji Yamamoto angesiedelt ist. Außerdem, so meint mancher Fashion-Blogger, bilde Guo Pei nur einen bestimmten Aspekt des traditionellen Chinas nach. Statt einer authentischen Nachbildung chinesischer Tradition handle es sich eher um Abziehbilder einer anderen Ära.

    Doch niemand kann ihre technische Brillanz bestreiten. Bei den Pariser Haute-Couture-Schauen zeigte Guo Pei im Juli eine von gotischer Architektur inspirierte Herbst/Winter-Kollektion, in der sich Reifröcke wie Domkuppeln wölbten, Rosenfenster auf Capes gestickt waren und so manch silbriges Kostüm wie eine filigrane Rüstung wirkte. Von purpurnen Drachen und goldenen Phönixen fehlte dort jede Spur.

    Außerhalb Chinas, so scheint es, will die Modemacherin vor allem als Designerin wahrgenommen werden. Natürlich wisse sie, dass Chinesen und Nichtchinesen sie unterschiedlich bewerten. „So, wie die eigene Familie einen anders versteht als Außenstehende“, sagt Guo Pei. „Nichtchinesen sehen immer zuerst meine Nationalität. Wenn ich ein Kleid entwerfe, dann wollen sie es immer mit China verbinden, selbst wenn meine Referenzen eigentlich andere sind. Für Chinesen hingegen bin ich zuerst einmal eine Modemacherin.“

    Die Unternehmerin

    Mit ihrem Geschäft jedenfalls verhält es sich am Ende wie mit vielen ihrer Entwürfe: Unter all dem Pomp und Glamour versteckt sich ein solides Gerüst. Ihre Leidenschaft, die Haute Couture, ist wie eine gestickte Pfingstrose auf einem Reifrock: schön für Auge und Herz, doch am Ende macht die unsichtbare Architektur dahinter den Erfolg aus.

    Hinter Rose Studio steckt ein ausgeklügelter Geschäftsplan. So verkauft Guo Pei nicht einzelne Kleider, sondern Mode for Members. Eine Strategie, die in China weitverbreitet ist und davon lebt, dass man quasi im Abo vorausbezahlt. Bei Guo Pei gibt es vier Stufen der Exklusivität. Jedes Mitglied hat Anspruch auf mehrere Designs inklusive Betreuung pro Jahr. Für das allerhöchste Level beträgt der Jahresbeitrag aktuell 700.000 Euro. Insgesamt hat ihr Unternehmen mehr als 4.000 Mitglieder.

    Ihr Ehemann begründete diese Taktik einmal damit, dass Guo Pei nicht Monate an Arbeit und Zeit auf ein Kleid verwenden könne, das am Ende von niemandem bezahlt werde. So übrigens funktioniert die Haute Couture des Westens: Sie ist eher Marketingmaßnahme als Umsatzbringer.

    Guo Pei hat Fantasie und wagt zu träumen. Aber sie ist keine fantasierende Träumerin. Die Visionen ihrer Großmutter setzt sie mit der Zielstrebigkeit ihrer Mutter und der Disziplin ihres Vaters um. Selbst Rihanna ist da nur noch Statistin einer weit größeren Geschichte.

    Dieser Text ist entnommen aus dem Handelsblatt Magazin N°8/2018. Das komplette Handelsblatt Magazin als PDF downloaden – oder gedruckt mit dem Handelsblatt vom 7. Dezember 2018 am Kiosk erwerben.

    Guo Peis Mode in Bildern
    Streitbare Schöpferin
    1 von 9

    Für die einen ist Guo Pei eine Kostümbildnerin, für die anderen eine der kreativsten Modedesignerinnen der Volksrepublik China.

    (Foto: ddp/Mondadori Portfolio)
    Impressionen aus Guo Peis Atelier
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    Für VIP-Kunden gibt es einen eigenen Ankleideraum.

    (Foto: Katharina Hesse)
    Frühe Ziele
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    „Als Kind wollte ich entweder Modemacherin oder Soldatin werden“, sagt die Tochter einer Lehrerin und eines hochrangigen Militärs.

    (Foto: Katharina Hesse)
    Ein Hochzeitskleid
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    Die Designerin will Mode schaffen, die bleibt – und zugleich die chinesische Geschichte in sich trägt und an alte Traditionen erinnert.

    (Foto: Katharina Hesse)
    Viel zu tun
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    Guo Peis Näherinnen sind den ganzen Tag lang damit beschäftigt, Kleider für die nächste Kollektion anzufertigen.

    (Foto: Katharina Hesse)
    Zwischen Asien und Abendland
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    Guo Peis Entwürfe sind technisch brillant.

    (Foto: ddp/Mondadori Portfolio)
    Fashion Week in Paris im Januar 2018
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    In der französischen Hauptstadt feierte die Designerin ihren internationalen Durchbruch.

    (Foto: ddp/abaca press)

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