Na Logo Lehmann – Traum von der eigenen Luxusuhr

Es gibt so viele Marken – aber wer und was steckt eigentlich hinter Lehmann, dieser noch jungen Uhren-Manufaktur aus dem Schwarzwald?
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Bisher werden die Zeitmesser noch überwiegend an deutsche Liebhaber verkauft. Quelle: Lehmann Uhren
Lehmann-Uhr

Bisher werden die Zeitmesser noch überwiegend an deutsche Liebhaber verkauft.

(Foto: Lehmann Uhren)

DüsseldorfName: Lehmann Uhren.

Gegründet: 2011 in Schramberg im Schwarzwald von Markus Lehmann, der sich damit den Kindheitstraum von der eigenen Uhr erfüllte.

Sitz: Das Unternehmen wird Anfang 2019 von Schramberg in einen Neubau nach Hardt an den Lehmann-Stammsitz umziehen.

Besitzer: Die Uhrenmanufaktur ist eine Abteilung der Lehmann Präzision GmbH, die Rolf Lehmann 1977 gründete. Sohn Markus kaufte ihm die Firma 1998 ab, die heute vor allem Hochpräzisionsmaschinen für die Optik- und Uhrenindustrie herstellt.

Das Logo: Das LS steht für Lehmann und den Gründungsort  Schramberg.

Zahlen, bitte! Für die noch junge Manufaktur arbeiten 18 Leute. Hinzu kommen Mitarbeiter aus dem Stammwerk. Denn die meisten Teile stellt das Mutterunternehmen selbst her. Zahlen zum Umsatz nennt die Manufaktur nicht. Aber sie hat im vergangenen Jahr 200 Uhren hergestellt – bei einem Durchschnittspreis von rund 10.000 Euro entspräche dies einem Umsatz von zwei Millionen Euro.

Ab 2019 soll die Produktion auf 500 Uhren steigen. Hinzu kommt eine Kooperation mit dem Kamerahersteller Leica, der eine eigene Uhrenserie startet. Sämtliche Teile dazu kommen von Lehmann.

Bekannt für: Luxusuhren mit klassischen, schlichten Ziffernblättern aus deutscher Produktion.

Die Kundschaft: Die Liebhaber von LS-Uhren kommen bislang zu 85 Prozent aus Deutschland. Aber auch in Hongkong und Australien gibt es bereits Kunden, die Zeitmesser aus dem Schwarzwald kaufen. Ab Herbst werden die Preziosen auch in den Stores der Schmuckfirma Niessing angeboten.

Philosophie: Um die Marke wettbewerbsfähig zu machen, setzt LS auf hohe Qualität und die Herstellung in Deutschland. Das Unternehmen bezeichnet sich selbst gerne als „gläserne Manufaktur“.

Die Realität: Das Unternehmen von Markus Lehmann plant, seine Kollektion behutsam aufzubauen. Man konzentriert seine Investitionen vor allem darauf, die Uhren und deren Produktion immer weiter zu verbessern. Ansonsten gibt sich die noch junge Firma aus Baden-Württemberg schwäbisch sparsam.

Dieser Text ist entnommen aus dem Handelsblatt Magazin N°7/2018. Das komplette Handelsblatt Magazin als PDF downloaden – oder gedruckt mit dem Handelsblatt vom 9. November 2018 am Kiosk erwerben.

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