Na Logo Minotti – Nüchterne Eleganz aus Italien

Es gibt so viele Marken – aber wer und was steckt eigentlich hinter Minotti, diesem Möbelhersteller aus Italien, der dieses Jahr seinen 70. Geburtstag feiert?
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Bereits seit den neunziger Jahren stellen die Italiener ihre Neuheiten nicht in Einzelstücken, sondern in Kollektionen vor. Quelle: Minotti
Sofa von Minotti

Bereits seit den neunziger Jahren stellen die Italiener ihre Neuheiten nicht in Einzelstücken, sondern in Kollektionen vor.

(Foto: Minotti)

Name: Minotti.

Gegründet: 1948 von Alberto Minotti als Möbelschreinerei, die schnell zur Fabrik heranwuchs.

Sitz: Meda in der Lombardei.

Besitzer: Das Unternehmen ist seit Gründung in Familienhand. Seit Alberto Minottis Tod 1991 leiten es die Brüder Roberto und Renato – der eine ist Architekt, der andere Wirtschaftswissenschaftler. Gemeinsam haben sie die Marke neu aufgestellt und den Vertrieb internationalisiert. Auch ihre Kinder sind bereits in den Betrieb eingebunden.

Das Logo: Zeigt den Familiennamen in klassischer Serifenschrift. Die Botschaft ist damit eindeutig: Statt schnelllebigen Trends zu folgen, steht Kontinuität an vorderster Stelle.

Zahlen, bitte! Minotti beschäftigt 205 Mitarbeiter, die meisten direkt am Firmensitz in Meda. Die Produkte werden von 400 Händlern in 63 Länder verkauft. 86 Prozent der Produktion gehen in den Export. Zudem betreibt das Unternehmen 34 eigene Flagship-Stores in Städten wie Berlin, München, Wien, New York, Singapur und Tokio. 2017 lag der Umsatz von Minotti bei 115 Millionen Euro.

Bekannt für: Elegante Polstermöbel, allen voran Couches. Seit 20 Jahren ist der Mailänder Architekt Rodolfo Dordoni als Art Director für Minotti tätig und hat fast alle Produkte entworfen. Mit seiner Vorliebe für zeitlose Formen hat er der Marke ein klares Profil gegeben.

Die Kundschaft: Menschen, die in den heimischen vier Wänden Wert auf nüchterne Eleganz legen. Immer häufiger werden Minotti-Produkte auch für die Einrichtung von Hotels, Restaurants oder Büros verwendet.

Philosophie: In den neunziger Jahren war Minotti der erste Möbelhersteller, der seine jährlichen Neuheiten nicht in Einzelstücken, sondern zusammenhängenden Kollektionen präsentierte. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, werden sämtliche Stoffbezüge von Rodolfo Dordoni entworfen und exklusiv produziert.

Die Realität: Zum 70. Firmengeburtstag hat sich das Unternehmen stilistisch geöffnet. Dordoni wird nun unterstützt von Entwürfen des Brasilianers Marcio Kogan, des japanischen Designstudios Nendo sowie des Franzosen Christophe Delcourt.

Dieser Text ist entnommen aus dem Handelsblatt Magazin N°6/2018. Das komplette Handelsblatt Magazin als PDF downloaden – oder gedruckt mit dem Handelsblatt vom 12. Oktober 2018 am Kiosk erwerben.

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