Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Reisetipps Von Odessa bis Bergamo: Zehn Trendstädte für 2020

Die meisten Städtetrips führen noch immer in die üblichen Metropolen. Dabei haben auch diese weniger bekannten Ziele vieles zu bieten.
31.12.2019 - 10:10 Uhr Kommentieren
Das sind die zehn Trendstädte für Sommer & Winter 2020 Quelle: Shutterstock / Hrecheniuk Oleksii
Blick auf Opernhaus und Hafen von Odessa

Immer mehr Touristen zieht es in den Süden der Ukraine.

(Foto: Shutterstock / Hrecheniuk Oleksii)

Düsseldorf Allen Klimadebatten zum Trotz: Der Tourismus boomt. Mit fast 80 Prozent lag der Prozentsatz der Deutschen, die eine Urlaubsreise von mindestens fünf Tagen Dauer unternahmen, 2018 so hoch wie nie zuvor. Die Anzahl der Urlaubsreisen lag bei knapp 70 Millionen. Über 71 Milliarden Euro ließen sich deutsche Touristen ihr Reisevergnügen insgesamt kosten.

Dabei sind Kurztrips mit einer Dauer von zwei bis vier Tagen noch nicht einmal mitgerechnet. Hier waren es laut der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen zuletzt rund 88 Millionen Kurztrips mit Gesamtausgaben von über 23 Milliarden Euro.

Bei aller Reiselust: In der Liste der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen tut sich seit Jahren wenig. Noch immer sind es vor allem „Klassiker“ wie die Kanaren, Italien oder die heimischen Küsten, die deutsche Touristen anziehen. Für Städtetrips ins Ausland geht es zumeist nach Barcelona, Paris, London oder Amsterdam.

Dabei haben auch weniger bekannte Destinationen vieles zu bieten. Der Reisedienst Weekend.com hat zehn Geheimtipps zusammengestellt, die als Trendstädte für Touristen im kommenden Jahr hoch im Kurs stehen.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Sofia, Bulgarien

    Die Kathedrale im neobyzantinischen Stil befindet sich im Zentrum der bulgarischen Hauptstadt. Quelle: Shutterstock / Kanuman
    Alexander-Newski-Kathedrale in Sofia

    Die Kathedrale im neobyzantinischen Stil befindet sich im Zentrum der bulgarischen Hauptstadt.

    (Foto: Shutterstock / Kanuman)

    Stetiger Wandel prägt Bulgariens Hauptstadt Sofia: Während die Ruinen der St. Georgskirche an ihre Ursprungszeit im vierten Jahrhundert unter der Herrschaft von Konstantin dem Großen erinnern und die Ampeln an großen Kreuzungen auch heute noch manuell geregelt werden, erleben Besucher gleichzeitig den modernen Aufbruch. Street Art an Hausfassaden und junge Tanzpaare vor dem Akademischen Nationaltheater bestimmen das Stadtbild der Gegenwart.

    Zu Sofias Markenzeichen zählt das sogenannte „Dreieck der Toleranz“, an dem sich eine jüdische Synagoge unmittelbar neben einer orthodoxen Kirche und einer Moschee befindet. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann zudem im Vitosha-Gebirge unweit der Stadt Ski fahren oder wandern.

    Odessa, Ukraine

    Im Inneren warten luxuriöse Rokoko-Elemente auf die Besucher – sowie ein sehenswertes Opern- und Balletprogramm. Quelle: Nadya Fes / Unsplash
    Opernhaus Odessa

    Im Inneren warten luxuriöse Rokoko-Elemente auf die Besucher – sowie ein sehenswertes Opern- und Balletprogramm.

    (Foto: Nadya Fes / Unsplash)

    Strand, mildes Klima und Sonne satt: Durch die Hafenstadt Odessa weht maritimes Flair. Auch der spannende Mix aus historischen und multikulturellen Einflüssen macht das ukrainische Handelszentrum zu einem aufregenden Reiseziel. Knapp eine Million Einwohner tummeln sich in den charmanten Hinterhöfen der Stadt oder auf den Stufen der majestätischen Potemkinschen Treppe ‒ benannt nach dem Liebhaber von Zarin Katharina II.

    In nur wenigen Schritten geht es von der Altstadt bis zum Schwarzen Meer. Parallel zum Hafen verläuft der Primorskij-Boulevard, der von Denkmälern, Bäumen und prachtvollen Herrenhäusern gesäumt ist. Ein besonderer architektonischer Hingucker: das 1887 errichtete Opernhaus, das dank aufwendiger Renovierungsarbeiten in seiner neobarocken Bauweise gut erhalten ist.

    Stavanger, Norwegen

    Das beliebte Touristenziel liegt etwa 25 Kilometer von Stavanger entfernt. Quelle: Shutterstock / Pe3k
    Felsplattform Preikestolen

    Das beliebte Touristenziel liegt etwa 25 Kilometer von Stavanger entfernt.

    (Foto: Shutterstock / Pe3k)

    Wundervolle Landschaften mit Fjorden, Stränden und Bergen kennzeichnen Norwegen. Ein ganz besonderes Highlight ist dabei die Stadt Stavanger, die unterschiedlichste Naturphänomene an einem Ort versammelt. Ob sie die Aussicht an den Klippen am Lysefjord genießen, am Sola-Strand durch die Dünen spazieren oder die weltberühmte Felsplattform der Preikestolen erklimmen möchten, die über einen Wanderweg in wenigen Stunden erreichbar ist – Touristen haben hier freie Wahl.

    Zudem bietet Stavanger als Universitätsstadt zahlreiche kulturelle Angebote, Museen und ein junges, urbanes Flair. Freunde der Kulinarik kommen auf der mit Fisch- und Käseständen gesäumten Einkaufsstraße Øvre Holmegate auf ihre Kosten.

    Göteborg, Schweden

    Die schwedische Großstadt hat den größten Exporthafen Nordeuropas. Quelle: Shutterstock / Umomos
    Schiffsanlegestelle in Göteborg

    Die schwedische Großstadt hat den größten Exporthafen Nordeuropas.

    (Foto: Shutterstock / Umomos)

    Ob schwedische Zimtschnecken, genannt Kanelbullar, am Hafen oder ein Lachsbrot entlang der zahlreichen Kanäle der Stadt: Wer in Göteborg unterwegs ist, muss selten auf Snacks verzichten. Köstliche, schwedische Gerichte hält auch die Speisekarte der Fischkirche bereit ‒ einer Markthalle, die schon seit 1874 als Restaurant dient.

    Im Trend liegt das Szene-Viertel Haga, dessen Holzhäuserreihen Besucher wahlweise mit dem Fahrrad oder der Straßenbahn erkunden können. Mit der Fähre können Touristen zudem die einsamen Buchten und roten Häuschen der Göteborger Schären erleben.

    Bergamo, Italien

    Die von venezianischen Stadtmauern umgebene Altstadt zählt seit 2017 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Quelle: Shutterstock / MC MEDIASTUDIO
    Blick auf das Stadtzentrum

    Die von venezianischen Stadtmauern umgebene Altstadt zählt seit 2017 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

    (Foto: Shutterstock / MC MEDIASTUDIO)

    Lange Zeit stand Bergamo im Schatten der Millionenstadt Mailand – zu Unrecht, wie schon ein Blick auf das Stadtbild zeigt. Am Rande der Alpen geht es hier per Seilbahn hinauf zur malerischen Altstadt, die umgeben von venezianischen Stadtmauern auf einem Hügel thront und seit 2017 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

    Vorbeischlendern am Dom, dem Stadtturm, dem Castello San Vigilio oder einer Kapelle mit Fresken aus dem 18. Jahrhundert ‒ all das hat ein Aufenthalt in der norditalienischen Stadt zu bieten. Auf Wintersportfans warten zudem insgesamt 19 Skipisten auf dem nahegelegenen Monte Pora.

    Fès, Marokko

    Die Al-Kairaouine-Moschee (r.) ist Glaubensstätte und Universität in einem. Quelle: Shutterstock / Leonid Andronov
    Medina von Fès

    Die Al-Kairaouine-Moschee (r.) ist Glaubensstätte und Universität in einem.

    (Foto: Shutterstock / Leonid Andronov)

    Als älteste der vier Königsstädte Marokkos ist Fès auch heute noch eines der kulturellen Zentren des Landes. Die mittelalterliche Medina der Stadt zählt zu den weitläufigsten Altstädten Nordafrikas – und wird dank ihrer labyrinthartigen Gassenstruktur nicht zufällig auch als „Ort der verlorenen Touristen“ bezeichnet.

    Durch das mit kunstvollen Mosaiken verzierte Bab Bou Jeloud (zu Deutsch: „blaues Tor“) gelangen Besucher zu einer Reihe von jahrhundertealten architektonischen Sehenswürdigkeiten. Darunter etwa die Al-Karaouine-Moschee, die nicht nur als Gebetsstätte dient, sondern auch als die älteste Universität der Welt anerkannt ist. Leider bleibt nicht-muslimischen Touristen jedoch nur der Blick von außen.

    Timisoara, Rumänien

    Die rumänisch-orthodoxe Kirche (l.) ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Quelle: Shutterstock / John_Walker
    Kathedrale der Heiligen drei Hierarchen in Timisoara

    Die rumänisch-orthodoxe Kirche (l.) ist eines der Wahrzeichen der Stadt.

    (Foto: Shutterstock / John_Walker)

    Aufgrund seiner prunkvollen Gebäude im Stil des Wiener Barocks gilt Timisoara auch als das „kleine Wien“. Im kulturellen Zentrum der Stadt befindet sich das spätbarocke Schloss Hunyadi, welches einst für den ungarischen König erbaut wurde. Heute beherbergen die Schlossmauern ein Museum mit einer umfangreichen Sammlung archäologischer Artefakte.

    Kulturelle Veranstaltungen wie das Kurzfilm-Festival „Timishort“ oder das alljährliche Bierfest bringen Einheimische und Touristen zusammen. Bei einem Spaziergang durch den idyllischen Rosengarten mit anschließendem Blick auf den Sonnenuntergang über dem Fluss Bega ist er dann auch komplett ‒ der perfekte Wochenendausflug nach Timisoara.

    Pristina, Kosovo

    Das von Andrija Mutnjaković entworfene Gebäude ist eines der architektonischen Highlights Südosteuropas. Quelle: Shutterstock / Andrii Lutsyk
    Nationalbibliothek „Pjetër Bogdani“ in Pristina

    Das von Andrija Mutnjaković entworfene Gebäude ist eines der architektonischen Highlights Südosteuropas.

    (Foto: Shutterstock / Andrii Lutsyk)

    Als größte und modernste Stadt des Kosovos hat Pristina nicht nur zahlreiche angesagte Bars und Restaurants zu bieten, sondern auch die Möglichkeit, in der Nationalbibliothek zu stöbern oder sich im Nationalmuseum über die Geschichte des kriegsgebeutelten Landes schlau zu machen.

    Ein anschließender, kurzer Aufstieg zum Turm der Mutter-Teresa-Kathedrale verspricht einen Ausblick über Berge und architektonische Highlights wie die Große Moschee. Auch eine überlebensgroße Bill-Clinton-Statue, die an die Unterstützung der USA während des Kriegs erinnern soll, und das Monument „Newborn“, das jedes Jahr mit einer freiheitsliebenden Botschaft neu gestaltet wird, zählen zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt.

    Cluj-Napoca, Rumänien

    Drei gleichförmige Kirchenschiffe kennzeichnen das Innere der gotischen Hallenkirche. Quelle: Shutterstock / Melinda Nagy
    Michaelskirche in Cluj-Napoca

    Drei gleichförmige Kirchenschiffe kennzeichnen das Innere der gotischen Hallenkirche.

    (Foto: Shutterstock / Melinda Nagy)

    Die Stadt Cluj-Napoca (zu Deutsch: Klausenburg) verzaubert vor allem mit ihrer Altstadt rund um den Unirii-Platz. Fast vollständig erhaltene, historische Gebäude aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg gesellen sich hier zu traditionellen Märkten.

    Das barocke Bánffy-Palais stellt rumänische Kunst aus, die zahlreichen Restaurants und Cafés servieren die traditionellen Speisen des Landes wie Sarmale (Krautwickel) oder Mititei (gegrillte Hackfleischrollen). Als Studentenstadt lockt Cluj zudem mit Live-Musik im Freien und zahlreichen Kulturfestivals.

    Linz, Österreich

    Im Stadtzentrum der österreichischen Großstadt finden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Quelle: Shutterstock / emperorcosar
    Linzer Hauptplatz mit Blick auf den Alten Dom

    Im Stadtzentrum der österreichischen Großstadt finden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten.

    (Foto: Shutterstock / emperorcosar)

    Linz, 2009 zur Kulturhauptstadt Europas gewählt, liegt auf halbem Weg zwischen Salzburg und Wien. Barocke Gebäude am Hauptplatz, das Alte Rathaus sowie der Alte Dom formen das Zentrum der oberösterreichischen Hauptstadt. Seit 2014 ist sie außerdem Teil des UNESCO-Projekts „City of Media Arts“, das Medienkunst in die Stadtentwicklung integriert und in einer Art „Museum der Zukunft“ neueste technologische Entwicklungen präsentiert.

    Wer nach einem Shoppingausflug durch die vielen Boutiquen der Stadt eine kleine Pause braucht, dem sei die weltbekannte Linzer Torte ans Herz gelegt. Zum Ausklang des Abends taucht eine Lichtshow dann die Hausfassaden am Donauufer in ein buntes Farbenspiel.

    Mehr: Der Reiseführer „Lonely Planet“ empfiehlt Bonn als Reiseziel für 2020. Mit Salzburg steht eine weitere deutschsprachige Stadt ganz oben im Ranking.

    Startseite
    Mehr zu: Reisetipps - Von Odessa bis Bergamo: Zehn Trendstädte für 2020
    0 Kommentare zu "Reisetipps: Von Odessa bis Bergamo: Zehn Trendstädte für 2020"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%