Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Instagram-Star Pamela Reif steht wegen vermeintlicher Schleichwerbung vor Gericht. Wer steckt hinter dem Verein, der sie verklagt hat?

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Sehr lesenswerter Artikel. Eine weitere Sache sollte bei Vereinen wie diesem neben ihren (angeblichen) Mitgliedern vielleicht noch untersucht werden: ihre Verflechtung mit Anwälten bzw. Kanzleien.
    Wer wird da beauftragt, um den Verein zu vertreten? Wechselnde Anwälte? Oder immer gleiche Kanzleien?
    Wenn es immer die gleichen sind, warum ist dies so? Eine "tiefergehende" Zusammenarbeit zwischen Abmahnverein und Kanzleien bietet schließlich die Möglichkeit, das eigene Geschäftsmodell weiter auszudehnen.
    Heißt: Man gibt jeden Fall so schnell wie möglich an die Landgerichte weiter, damit die Abgemahnten gezwungen sind, sich von Anwälten gegen die eigenen Anwälte vertreten zu lassen, und man provoziert statt modifizierter Unterlassungerklärungen & Co., dass es mit möglichst großer Wahrscheinlichkeit zu Verfahren kommt.
    Dann wird am Ende immer profitiert.
    Entweder unterschreibt der Abgemahnte sofort die Unterlassungerklärung. Dann kassiert der Verein Gebühren und später womöglich noch Strafen für Vertragsverstöße.
    Oder es geht vor Gericht. Dann verdienen entweder der Verein und sein Partneranwalt gemeinsam Geld, wenn der Prozess gewonnen wird. Wenn der Prozess verloren wird, muss der Verein zwar Geld zahlen, aber sein Partneranwalt verdient gutes Geld, das einfach nur von der Vereinskasse an ihn weiterfließt. Und die ist ja letztlich vor allem dank Abmahnungen und Vertragsstrafen gefüllt, nicht mit Geld, das die Mitarbeiter des Vereins selbst riskieren.
    Solange Verein und Kanzlei dauerhaft gemeinsame Sache machen, lohnt es sich dadurch, einfach so viel wie möglich abzumahnen und Prozesse zu provozieren. Auf Teufel komm raus. Wie man an den unterschiedlichen Urteilen sieht, handelt es sich hier um keine eindeutige Sachlage. Wenn eine Sachlage nicht eindeutig ist, ist es ein Unding, daß einige "Influencer" & Co. überhaupt Geldstrafen zu zahlen haben.
    Die Kooperation aus Kanzlei und Verein gewinnt aber am Ende immer. Entweder kassiert der Verein, oder die Kanzlei, oder beide.

Mehr zu: Report - Warum ein Verein Influencer wie Pamela Reif verklagt

Serviceangebote