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Selbstoptimierung im Badezimmer Fünf Männer-Beautyprodukte, die neue Technologien einsetzen

Dem Klischee nach besitzen Männer nur Rasierer, Seife, Zahnbürste. Die Realität: Highspeed-Barttrimmer, sprechender Badezimmerspiegel und Zahnkontrolle-App.
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Die wachsende Zielgruppe der beautyaffinen Herren will versorgt sein. Quelle: AP
Im Heimsolarium

Die wachsende Zielgruppe der beautyaffinen Herren will versorgt sein.

(Foto: AP)

Düsseldorf Obwohl es eine weitverbreitete Annahme ist, dass Falten einen Mann attraktiver machen würden, spricht der aktuelle Wachstum des Männerpflege-Markts eine andere Sprache. Allein bei den Hautpflegeprodukten für Herren gab es erst im vergangenen Jahr einen Umsatzsprung von mehr als sieben Prozent, die Branche wird laut dem Marktforscher NPD Group derzeit auf 122 Millionen US-Dollar geschätzt.

Und das ist erst der Anfang. Denn die Umfrageplattform Statista gibt in Studien an, dass der globale Markt für Männerbeauty bis 2024 auf rund 29,14 Milliarden US-Dollar anwachsen wird. Grund genug also für die Beautyindustrie, nicht nur ihre herkömmlichen Cremes und Pflegelinien um eine spezielle Kollektion für Männer zu erweitern, sondern auch ihre High-Tech-Tools speziell auf Männer abzustimmen, um damit die wachsende Zielgruppe der beautyaffinen Herren zu erreichen.

Gesichtsreinigung

Der „ Luna“-Reiniger dient auch zur Vorbereitung der Rasur. (Foto: PR)
Mit Vibration und Sonic-Technologie

Der „Luna“-Reiniger dient auch zur Vorbereitung der Rasur.

(Foto: PR)

Speziell für Männer hat die Beautymarke Foreo eine Version seines „Luna„-Reinigers – der bei Frauen in der Gesichtsreinigung bereits ein Verkaufsschlager ist – auf den Markt gebracht. Denn das Gerät reinigt mit seiner Vibration und der Sonic-Technologie nicht nur die Haut von Schmutz, der sich über den Tag verteilt auch auf Männerhaut ansammelt, sondern reduziert auch Fältchen.

Aber auch für die Rasurvorbereitung hat das Gerät einen Vorteil: Die Härchen stellen sich auf, die Poren sind geweitet und so erreicht der Rasierer anschließend das Haar besser und an einer tieferen Stelle. Das Ergebnis: Das Haar braucht länger zum Nachwachsen, man muss weniger häufig rasieren.

Zahnbürste

Sensoren und Timer messen, ob auch korrekt geputzt wird. (Foto: PR)
Mit App-Funktion

Sensoren und Timer messen, ob auch korrekt geputzt wird.

(Foto: PR)

Schönheit kommt von innen – nämlich von der Innenseite des Mundes. Mit fünf Modi und drei Intensitätsstufen ist der „SonicCare Diamond Clean Smart„ von Philips das leistungsfähigste Mundpflegegerät außerhalb der Zahnarztpraxis. Und wer es mit der Selbstoptimierung ernst nimmt, der kann seine Zahnhygiene online überwachen: Mit einer dazugehörigen App und Sensoren und Timern, die in die Bürste integriert sind, warnt die Zahnbürste, wenn zu hart gebürstet wird. Sie macht zudem auf Bereiche aufmerksam, die vielleicht übersehen wurden, und ermutigt den Anwender, die vom Zahnarzt empfohlenen zwei Minuten durchzuhalten. 

Personalisierte Gesichtspflege

Ein Scanner analysiert die Haut und misst das Gesicht aus, um eine Tuchmaske mit Pflegestoffen optimal anzupassen. (Foto: PR)
Maske auf Abruf

Ein Scanner analysiert die Haut und misst das Gesicht aus, um eine Tuchmaske mit Pflegestoffen optimal anzupassen.

(Foto: PR)

Die Hautpflegemarke Neutrogena präsentierte vergangenes Jahr ein Produkt, für dessen Zweck man früher einen Termin beim Dermatologen brauchte: „Skin360“, ein Skin-Scanning-Gerät für zuhause. In Verbindung mit einer Smartphone-App ermöglicht das Gerät durch seine zusätzliche Vergrößerungskamera, dass die Haut detailliert gescannt und dabei festgestellt wird, welche Produkte und Inhaltsstoffe am besten gegen die Probleme der Haut helfen.

Jetzt kommt das Nachfolgeprodukt: die App „MaskiD“. Denn wenn man schon um die Probleme der Haut Bescheid weiß, sollte man auch die perfekte Pflegemaske bestellen können, die diese Inhaltsstoffe vereint. Das Scan-Gerät analysiert nicht nur Porengröße, Feuchtigkeitsgehalt und feine Fältchen, sondern misst gleichzeitig auch das Gesicht aus, um eine Tuchmaske mit Pflegestoffen, die man aufs Gesicht legt, optimal anzupassen. Das alles konfiguriert man alles in der App, die Maske kann man sich bequem nach Hause liefern lassen.

High-Speed-Barttrimmer

Eine japanische Schleiftechnik hält die Klingen extra lang scharf. (Foto: PR)
39 Optionen

Eine japanische Schleiftechnik hält die Klingen extra lang scharf.

(Foto: PR)

Um dem anhaltenden Barttrend gerecht zu werden, darf in der Liste der Männer-Gadgets kein Trimmer fehlen. Denn nach einer Studie des Herstellers Braun sind in Europa mehr Männer mit Bart als glattrasierte Herren unterwegs: 53 Prozent beträgt der Anteil der Bartträger. Wenn der Bart gestutzt werden will, ist man in der Regel mit einem elektrischen Trimmer besser bedient als mit einer klassischen Bartschere.

Für Technikfreaks ist der kryptisch klingende Trimmer ER-SC60 von Panasonic ein beliebtes Gerät. Wasserfest, kabellos, mit 39 verschiedenen Längenoptionen und dem schnellsten Schneidemotor auf dem Markt. Und die Technologie hinter den Klingen? Eine japanische Schleiftechnik, welche diese extra lang scharf hält.

Der sprechende Spiegel

Über den Spiegel lassen sich auch andere angeschlossene Smart Home-Geräte steuern. (Foto: PR)
Mit Alexa verknüpft

Über den Spiegel lassen sich auch andere angeschlossene Smart Home-Geräte steuern.

(Foto: PR)

„Spieglein, Spieglein …“ Wenn es nach der US-Marke Kohler geht, braucht es keine Märchen mehr, damit man mit seinem Spiegel sprechen kann. Der „Verdera Voice Lighted Mirror“ ist mit Alexa und Google Assistant verknüpft und damit ein Spiegelglas mit Freisprechfunktion. Günstig ist der Spiegel in jedem Fall nicht, er kostet rund 1500 Euro.

Mit wenigen Worten kann man die eingebaute Spiegelbeleuchtung ändern, Musik abspielen, Verkehrs- und Wetterinformationen abrufen und eine beliebige Anzahl anderer angeschlossener Smart Home-Geräte steuern. Und natürlich, trotz aller Technologie: sich im Spiegel betrachten.

Mehr: Die Schönheits-Industrie feiert immer neue Umsatzrekorde. Mit dafür verantwortlich: Die Zielgruppe Mann entdeckt sich gerade erst selbst.

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