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Serie: Stilikonen Der Look von Steve McQueen ist eine modische Inspiration für jedes Alter

Vom perfekten Rollkragenpullover bis zur Persol-Sonnenbrille: Der „King of Cool“ beweist, dass es ausreicht, in wenige Klassiker zu investieren.
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Sakko mit Rollkragenpullover – ein Markenzeichen des Schauspielers Steve McQueen. Quelle: Moviepix/Getty Images
King of Cool

Sakko mit Rollkragenpullover – ein Markenzeichen des Schauspielers Steve McQueen.

(Foto: Moviepix/Getty Images)

Düsseldorf Sicher, die Hauptzutat ist Steve McQueen selbst. Denn so vernarrt er später in einige seiner ikonischen Kleidungsstücke war, so hatte sein Leben anfangs alles andere als glamourös begonnen. Das Leben war hart für McQueen, der unter den Fäusten von zwei Stiefvätern litt, einer Bande beitrat und dann als Mündel des Staates lebte. Er hatte nicht die einfachsten Voraussetzungen mitbekommen. Aber er arbeitete hart daran, sein Schicksal zu ändern.

Nachdem er die Marine verlassen hatte, ging McQueen nach Hollywood und wurde schnell für seine Anti-Helden-Art und seinen Stil bewundert. Natürlich, ein Lächeln oder eine Persönlichkeit sind nichts, was man kaufen kann. Aber glücklicherweise hatte sich McQueen für seinen Modestil ein paar unverwechselbare Stücke ausgesucht, die man heute noch genauso kaufen und in der Kombination tragen kann.

Nicht ohne Grund wird er von vielen bis heute als „King of Cool“ bezeichnet – ob wegen seines ausgefallen Hobbies wie Motorradrennen in der Wüste oder durch seine legendären Filme wie „Bullit“ oder „Die glorreichen Sieben“. Sein Stil war in jeder Lebenssituation zeitlos. Zweifellos eine seltene Eigenschaft, weshalb so viele Männer – unabhängig von ihrem Alter – weiterhin vom Anti-Helden McQueen fasziniert sind und sich von seinen Looks inspirieren lassen.Sakko und Rollkragenpullover

Sakko und Rollkragenpullover
Steve McQueen im Film „Bullitt“
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Das Sakko in Kombination mit einem Rollkragenpullover gehört zu den Klassikern des Schauspielers.

(Foto: Moviepix/Getty Images)
Sakko von Polo Ralph Lauren
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Kaum etwas ist zeitloser als ein Fischgrätenmuster-Sakko à la McQueen.

(Foto: Polo Ralph Lauren)

Der am häufigsten an Steve McQueen gesehene Look ist definitiv dieser typische Sechziger-Jahre-Stil, bestehend aus einem einfachen Rollkragenpulli plus Tweed-Blazer. Eine gute Kombi für die kühleren Monate, und auch ein guter Kompromiss, der sowohl im Büro als auch abends funktioniert. Heutzutage wird dieser Stil von Modemagazinen häufig als „Preppy Look“ beschrieben. Sehr simpel, aber immer stilvoll.

Diese „Uniform“ von McQueen ist damit ein weiterer Beweis dafür, dass die einzelnen Stücke einer guten Männergarderobe keine ausgefallenen Laufstegteile sein müssen, sondern dass der gekonnte Mix aus Klassikern immer eine gute Idee ist. Wie man den Look heute tragen könnte? Kombinieren Sie Ihren Blazer mit einem royalblauen, dünnen gestrickten Rollkragenpullover und einer schwarzen Hose. Wenn Sie sich nicht mutig genug fühlen, den Rollkragenpulli zu tragen, können Sie sich auch für einen Rundhalspullover mit weißem Hemd darunter entscheiden – wie es McQueen auch von Zeit zu Zeit getragen hat.Lederstiefel

Lederstiefel
Gut beschuht
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Steve McQueen am Set des Westerns „Nevada Smith“ von 1966.

(Foto: Hulton Archive/Getty Images)
Nino Boots Mokassins
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Saint Laurent fertigt sie aus Wildleder, der weichsten und geschmeidigsten Ledervariante.

(Foto: Matches Fashion)

Ob auf dem Motorrad oder in seinen Rollen, Steve McQueens favorisierte Schuhe waren immer ein solides Paar Stiefel. Um also authentisch wie McQueen auszusehen, sollte man sich entweder an ein paar geschnürte Lederstiefel oder an die weichere Variante, seine Mokassins, halten. Das neumodische Pendant von heute wären vermutlich Desert Boots, die ebenfalls aus Wildleder sind, der weichsten und geschmeidigsten Ledervariante. Sonnenbrille

Sonnenbrille
Faltbar
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Die Persol 714 schrieb ein Stück Stil- und Filmgeschichte.

(Foto: Moviepix/Getty Images)
Unveränderter Stil
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Eine Persol 714 aus der 2019-er Kollektion.

(Foto: Neiman Marcus)

Wenn es ein Accessoire gibt, an das jeder denkt, wenn es um McQueens Stil geht, muss es die faltbare Persol 714 Sonnenbrille sein. Anfang der 60er-Jahre als Weiterentwicklung des Modells 649 entworfen, war die 714er die erste faltbare Sonnenbrille der Welt. Diese Sonnenbrille ist zweifellos die einfachste Art, sich wie Steve McQueen zu fühlen. Mit einem Acetatrahmen und einem damals neuartigen Scharniermechanismus ist die faltbaren Persol 714 ein Stück Stilgeschichte. McQueen bestand übrigens darauf, dass er sie in einigen seiner Filme trägt, was die Sonnenbrille als unverwechselbares Accessoire in die Filmgeschichte eingehen ließ.Doppel-Denim

Doppel-Denim
„Canadian Tuxedo“
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Das Hemd trug Steve McQueen im Film „Kanonenboot am Yangtse-Kiang“ von 1966.

(Foto: Moviepix/Getty Images)
Denim Shirt
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Auch heute noch sind die 501-Modelle von Levi’s eine gute Empfehlung für den Jeans-Komplett-Look.

(Foto: Levi Strauss & Co.)

Der „Canadian Tuxedo“, wie der Komplett-Look aus Jeans auch genannt wird, ist ein bekanntermaßen schwieriger Kandidat der Männermode – aber natürlich hat McQueen als „King of Cool“ auch diesen gemeistert. Der Trick besteht darin, verschiedene Farbtöne von Denim zu verwenden, also beispielsweise zu einer dunklen, indigofarbigen Jeans ein helleres Jeanshemd zu kombinieren. Dann hat man einen Kontrast zwischen den Tönen – und der Look sieht nicht aus wie ein Blaumann.r Dreiteiler

Der Dreiteiler
Klassisches Grau
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Den Dreiteiler trug McQueen im Film „Die Thomas Crown Affäre“.

(Foto: Moviepix/Getty Images)
Für offizielle Anlässe
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Auch heute lohnt es sich definitiv, einen klassischen Dreiteiler wie den von Tagliatore im Schrank zu haben.

(Foto: Farfetch)

Der Anzug von McQueens Rolle in „Die Thomas Crown Affäre“ ist legendär. Durch den kompletten Film hindurch macht sein Look seine Rolle des millionenschweren Geschäftsmannes, der zwar sehr reich, aber auch genau davon gelangweilt ist, besonders authentisch – dank des charakteristischen grauen Dreiteilers im karierten Muster.

Sehr edel und heute wieder gleichermaßen angesagt sind die breit geschnittenen Schultern der Jacke, die plissierte Hose und die perfekt gebundene Krawatte. Genauso könnte man sich dieses Outfit, wenn man wirklich etwas Erspartes in den ultimativen Anzug investieren möchte, von den Maßschneidern der berühmten Savile Row anfertigen lassen. Hochwertig und etwas dezenter im Preis gibt es aber auch karierte Dreiteiler in den aktuellen Kollektionen von Boss und Dsquared, auch wenn diese im Jahr 2019 – auch für den Nichtmillionär – weniger für den Alltag geeignet sind, sondern viel mehr für Hochzeiten und offizielle Anlässe. Aber dafür lohnt es sich definitiv, solch einen Klassiker im Schrank zu haben.

In der Serie „Stilikonen“ schaut unsere Autorin auf das, was diese Ikonen so unverwechselbar macht – und welche Wirkung ihr Style auch heute noch hat.

Mehr: Teil 1 der Serie – Warum James Deans Look noch heute angesagt ist

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