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Stiftung Warentest Kartoffelchips sind mehrheitlich „gut“

Kartoffelchips sind nicht so schlecht wie ihr Ruf. In einer Untersuchung der Stiftung Warentest schnitten mehr als die Hälfte mit „gut“ ab. Nur bei den Bio-Varianten hatten die Tester einiges zu bemängeln.
28.12.2012 - 14:31 Uhr Kommentieren
Kartoffelchips-Herstellung in Detroit. Die Stiftung Warentest bewertete mehr als die Hälfte der verglichenen Chips für gut. Nur die Bio-Varianten schnitten gar nicht gut ab. Quelle: ap

Kartoffelchips-Herstellung in Detroit. Die Stiftung Warentest bewertete mehr als die Hälfte der verglichenen Chips für gut. Nur die Bio-Varianten schnitten gar nicht gut ab.

(Foto: ap)

Berlin Beim Einkauf von Kartoffelchips für die Silvesterparty liegen Verbraucher laut Stiftung Warentest bei der Qualität vieler Produkte automatisch richtig. Von insgesamt 30 Chipssorten hätten in einem Vergleich 17 mit dem Qualitätsurteil „gut“ abgeschnitten, berichtet die Stiftung in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift „Test“. Dabei müssen gute Chips nicht unbedingt viel kosten: Zwar hätten die Chips eines Markenherstellers am besten abgeschnitten. Platz zwei hätten jedoch die Kartoffelscheiben der Eigenmarke einer Supermarktkette belegt.

Den Daumen nach unten drehten die Tester für alle drei Bio-Chipssorten im Vergleich: Jedes der drei getesteten Produkte schnitt mit dem Qualitätsurteil „mangelhaft“ ab, wie „Test“ berichtete. Teils rochen und schmeckten die getesteten Chips leicht ranzig; es sei beginnender Fettverderb festgestellt worden. Teils seien verkohlte Kartoffelreste auf den Chips zu finden gewesen, die Kartoffelscheiben hätten alt und bitter geschmeckt oder es seien sogar minimale Rückstände an Pestiziden für den Pflanzenschutz festgestellt worden.

Das im Tierversuch als krebserregend geltende und erbgutschädigende Acrylamid habe bei fast allen Produkten „deutlich unter dem Richtwert“ gelegen, berichtete „Test“. Nur in einem Fall seien die zulässigen Schwellen überschritten worden.

Insgesamt 24 der 30 getesteten Chips seien Aromen zugesetzt gewesen, berichtete „Test“. Fünf Produkte hätten Geschmacksverstärker enthalten, mehr als zwei Drittel Hefeextrakt oder Hefepulver. Obwohl es neben Kartoffeln, Öl und Gewürzen zur Herstellung von Chips nicht viel brauche, würden die Hersteller „mitunter kräftig“ beim Geschmack nachhelfen, urteilten die Tester. Kalorienreich seien die Chips ohne Ausnahme.

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