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Streaming-Klausel Taylor Swift geht zu Universal Music – und hilft damit anderen Künstlern

Musiker wechseln in der Regel die Plattenfirma, um mehr Geld zu verdienen. Superstar Taylor Swift jedoch handelt nun zum Wohl der ganzen Branche.
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Die Sängerin gibt sich kampfeslustig. Quelle: Reuters
Taylor Swift

Die Sängerin gibt sich kampfeslustig.

(Foto: Reuters)

New YorkTaylor Swift beweist wieder einmal ihren eigenen Kopf. Die 28-jährige erfolgreiche Sängerin macht sich mit ihrem neuen Vertrag mit dem Vivendi-Musiklabel Universal für die Rechte der Künstler stark. Sie selbst wird in Zukunft die Rechte an ihren Master-Aufnahmen behalten.

Außerdem hat die Amerikanerin auf eine Klausel gepocht, damit auch andere Künstler mehr von ihrer Vermarktung über den Streamingdienst Spotify profitieren. Das Label hat zugesagt, Erlöse aus einem möglichen Verkauf von Anteilen an Spotify den Künstlern zu vergüten. Der weltgrößte Musik-Streamingdienst hatte den Major-Labels die Nutzungsrechte an ihren Katalogen einst mit Unternehmensanteilen vergolten.

„Ich sehe das als Zeichen, dass wir uns in einem positiven Wandel für Künstler befinden“, teilte Swift auf Instagram mit. „Ein Ziel, das ich anstrebe, solange ich kann.“

Die Popsängerin wurde schon als 15-Jährige von dem unabhängigen Big Machine Record unter Vertrag genommen. Der Vertrag lief nun aus, und zuletzt hatten mehrere Labels die Popsängerin umworben. Den Zuschlag bekam nun Universal – aber nur zu ihren Bedingungen.

Swift scheut nicht vor Konfrontation zurück. Zuletzt hat sie sich im Wahlkampf für die Demokraten eingesetzt. Eine heikle Entscheidung. Schließlich stammt sie selbst aus dem republikanisch dominierten Tennessee im Süden der USA. Auch ihre an Country angelehnte Popmusik ist bei vielen Donald-Trump-Fans beliebt.

„Ich mag Taylor Swifts Musik jetzt 25 Prozent weniger“, hatte der US-Präsident daraufhin getwittert. Mit Spotify legte sich Swift auch schon an: Die Sängerin zog ihre Songs aus Protest gegen die niedrigen Tantiemen 2014 komplett von Spotify ab und kehrte erst 2017 zurück.

Spotify ist seit 2017 in New York an der Börse. Sony Music hat im Mai die Hälfte seiner Anteile an Spotify verkauft. Warner Music hat sich von allen Anteilen getrennt. Sollte auch Universal seine Anteile an Spotify veräußern, dann geht ein großer Teil davon an die Künstler. Dank Swift.

Das sind die bestbezahlten Frauen im Musikgeschäft
Platz 10: Barbara Streisand
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Die einzige Künstlerin, die in sechs aufeinanderfolgenden Jahrzehnten mit jeweils mindestens einem Album auf Platz 1 der US-Charts landete, darf in der Rangliste nicht fehlen. Laut dem Magazin Forbes verdiente sie in diesem Jahr rund 30 Millionen Dollar.

(Quelle: www.forbes.com)

Platz 9: Katy Perry
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Mit „I Kissed a Girl“ wurde die US-Sängerin 2008 bekannt, inzwischen hat sie weltweit mehr als 126 Millionen Alben verkauft. Perry kommt auf eine Jahresgage von gut 33 Millionen Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 8: Britney Spears
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Nach einer Reihe von Skandalen und Eskapaden macht die Sängerin nun wieder positive Schlagzeilen. Mit einem Jahresverdienst von 34 Millionen Dollar gehört Spears zu den Top Ten der bestbezahlten Frauen im Musikgeschäft.

(Foto: Reuters)
Platz 7: Rihanna
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Die Sängerin aus Barbados ist nicht nur Dauergast auf unzähligen Modeschauen. Zuletzt füllte sie auf ihren Tourneen die Konzert-Arenen des Planeten. Damit kann man auch gutes Geld verdienen, ihr Jahresgehalt beträgt gut 36 Millionen Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 6: Dolly Parton
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Die Country-Sängerin ist bereits seit den 1970er Jahren im Geschäft und hatte unter anderem 25 Nummer-eins-Hits. Ihre Jahresgage beträgt 37 Millionen Dollar.

(Foto: Reuters)
Platz 5: Jennifer Lopez
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Die US-Sängerin mit puerto-ricanischen Wurzeln gehört mit 80 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Sängerinnen unserer Zeit. Ihr Jahresverdienst beträgt rund 38 Millionen Dollar.

(Foto: dpa)
Platz 4: Celine Dion
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Die kanadische Sängerin gehört seit mehr als 20 Jahren zu den international bekannten Popstars. In den vergangenen Jahren trat sie vor allem im Caesars Palace in Las Vegas auf. Auch deshalb liegt ihr Jahresverdienst bei 42 Millionen Dollar.

(Foto: dpa)
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