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Studie „Bleisure Travel“: Drei Viertel der Geschäftsreisenden verbinden Arbeit und Vergnügen

Die Dienstreise zum Urlaub machen: Viele Geschäftsreisende hängen gern noch ein paar Tage zum Vergnügen dran – nur zu viel kosten darf das nicht.
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Acht von zehn Geschäftsführern nutzen die Dienstreise auch für einen Urlaub. (Foto: Gordon Plant on Unsplash)
An den See statt in den Flieger

Acht von zehn Geschäftsführern nutzen die Dienstreise auch für einen Urlaub.

(Foto: Gordon Plant on Unsplash)

Düsseldorf Geschäftsreisende werden oft von ihrer Firma um die halbe Welt geschickt, um, zum Beispiel, einen Geschäftsabschluss unter Dach und Fach zu bringen. Ist der geschafft, geht es aber nicht immer direkt mit dem nächsten Flieger zurück ins Büro. Wer geschäftlich reist, nutzt die Zeit am Zielort häufig auch für private Zwecke: Man hängt ein paar Tage dran, um Freunde zu besuchen, den Ort zu erkunden oder am Strand zu liegen, wie eine Studie zeigt.

72 Prozent der gefragten Geschäftsreisenden machen Gebrauch vom sogenannten „Bleisure Travel“, also verbinden Geschäftliches („Business“) mit Freizeit („Leisure“). Das ergab die Umfrage „Chefsache Business Travel 2019“ im Auftrag des Deutschen Reiseverbandes, aus der dem Handelsblatt Auszüge vorab vorliegen. Die Studie befragte 100 Geschäftsführer und 100 geschäftsreisende Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern zu ihren Dienstreisen.

Besonders Mitarbeiter, die mehrmals im Monat geschäftlich unterwegs sind, verbinden ihre Reisen gern mit ein wenig Urlaubzeit: 80 Prozent dieser Befragten gaben an, eine Geschäftsreise schon mal für private Zwecke verlängert verlängert zu haben. Auch in den Chefetagen ist das Modell beliebt: Acht von zehn Geschäftsführern gaben an, ihre Dienstreisen auch für einen (Kurz-)Urlaub zu nutzen.

Bei den Angestellten und Facharbeiten hingegen findet die Idee weniger Anklang: Von ihnen nahmen nur etwa zwei Drittel die Möglichkeit für eine Verlängerung war.

Die Mehrkosten für eine längere Reise oder die Begleitung eines Familienmitglieds werden dabei gern in Kauf genommen. 55 Prozent greifen für eine Hotelübernachtung tiefer in die Tasche. Für einen späteren Rückflug aber Geld draufzulegen ist weniger beliebt – dazu erklärte sich nur jeder Dritte Befragte bereit.

Mehr: Geschäftsreiseketten wie BCD Travel oder American Express GBT überlassen die Digitalisierung weitgehend jungen Start-ups. Doch damit verlieren sie Kunden.

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