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Was an Wünschen noch bleibt

Im Film „The Bucket List“ spielen Jack Nicholson (l.) und Morgan Freeman zwei Krebspatienten, die sich vor dem Tod ihre Lebensträume erfüllen wollen.

(Foto: imago/Prod.DB)

Träume, Ziele, Wünsche Wie die „Bucket List“ bei der Suche nach dem Sinn des Lebens hilft

Wir fassen zum Jahreswechsel gern gute Vorsätze. Doch die sind häufig unkonkret. Eine „Bucket List“ eignet sich besser dazu, große Pläne umzusetzen.
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Düsseldorf Die beiden Shelby Mustangs rasen Kopf an Kopf über die Rennpiste. Hinter dem Steuer des gelben Fords sitzt Hollywoodstar Jack Nicholson, der rote Wagen wird von seinem Kollegen Morgan Freeman gelenkt. Schließlich gelingt es Freeman, Nicholson mithilfe einer Abkürzung abzuhängen und als erster ins Ziel zu kommen – die Szene stammt aus dem Film „The Bucket List“ („Das Beste kommt zum Schluss“).

Darin spielen die Oscar-Preisträger zwei Krebspatienten, die vor ihrem Tod eine Liste ihrer Lebensträume abarbeiten wollen. Der Filmtitel kommt von der US-amerikanischen Redensart „to kick the bucket“ (grob übersetzt: „den Löffel abgeben“) und spielt auf den Zeitrahmen an, den sich die Figuren für ihre Ziele setzen.

Durch den Streifen inspiriert, stellen seitdem auch in Deutschland viele Menschen ihre eigenen „Bucket List“ auf – tatsächlich sind sie eine gute Alternative zu den klassischen Neujahrsvorsätzen.

Denn auf einer „Bucket List“ hält der Verfasser konkrete Ziele fest. Gegenüber wenig spezifizierten, gedanklich notierten Vorhaben wie „weniger Alkohol trinken“, „nicht mehr so fies zur Schwiegermutter sein“ oder „die Wampe wegtrainieren“ ist das ein entscheidender Vorteil.

Auf der Liste können große Träume wie eine Mount-Everest-Besteigung oder weniger aufwendige, soziale Vorhaben wie eine Blutspende stehen. Wer eines seiner Ziele erreicht hat, kann es auf der Liste abhaken, seinen Erfolg damit visualisieren – und sich ein wirklich gutes Gefühl verschaffen.

Wer eines seiner Ziele erreicht hat, kann es auf der Liste abhaken, seinen Erfolg damit visualisieren – und sich ein wirklich gutes Gefühl verschaffen. Quelle: Glenn Carstens-Peters on Unsplash
Die „Bucket List“

Wer eines seiner Ziele erreicht hat, kann es auf der Liste abhaken, seinen Erfolg damit visualisieren – und sich ein wirklich gutes Gefühl verschaffen.

(Foto: Glenn Carstens-Peters on Unsplash)

Wer eine „Bucket List“ verfassen will, sollte sich dafür etwas Zeit nehmen, den Kopf freimachen und genau über seine Wünsche und Ziele nachdenken. Auf einem Blatt Papier sollte der anstrebende Listenautor erst einmal alles festhalten, was ihm einfällt. Anschließend kann er seine Punkte in Kategorien untergliedern, um einen besseren Überblick zu behalten.

Dazu dürfen natürlich auch berufliche und finanzielle Ziele zählen. So nimmt sich der eine vielleicht vor, seine Kollegen bei einem bestimmten Anlass besser kennenzulernen, der andere will auf eine Beförderung hinarbeiten oder einen wirklich erfüllenden Beruf finden und der dritte einfach nur ein bestimmtes Projekt abschließen.

Einige Bucket-List-Verfasser entschließen sich auch, jeden Monat einen bestimmten Betrag zur Seite zu legen oder sicher zu investieren. Auch eine eigene Immobilie oder ein gewinnbringendes Aktiendepot können natürlich Ziele sein.

Wichtige Punkte auf der Liste können markiert, unwichtigere wieder gestrichen werden. Wer möchte, kann ein Notizbuch zur Liste anfertigen und darin Gedanken zu erreichten Zielen festhalten, Souvenirs einkleben und die Liste erweitern.

Bei einer „Bucket List“, das soll nicht unerwähnt bleiben, besteht für den Autor allerdings die Gefahr, sich unter Druck zu setzen.

Deswegen ist es wichtig, trotz großer Träume im Hier und Jetzt zu leben – und vor allem nicht die Dinge aus den Augen zu verlieren, die wirklich zählen: Gesundheit, Freundschaft und die eigene Familie. Wer mit seiner „Bucket List“ aber alles richtig macht, findet für sich vielleicht sogar den Sinn des Lebens.

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