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„Baywatch“ Die Helden in den roten Badehosen sind zurück

David Hasselhoff und Pamela Anderson wurden als Rettungsschwimmer berühmt. Nun dürfen Dwayne Johnson und Zac Efron in die roten Badehosen schlüpfen. Aber nicht nur die schlechten Kritiken trüben den Kinostart.
01.06.2017 - 11:14 Uhr Kommentieren
Dwayne Johnson (3.v.r.) gibt den erfahrenen Chef am Strand von Malibu, der ansonsten deutlich jüngere Rettungsschwimmer um sich herum hat Quelle: AP
„Baywatch“-Crew

Dwayne Johnson (3.v.r.) gibt den erfahrenen Chef am Strand von Malibu, der ansonsten deutlich jüngere Rettungsschwimmer um sich herum hat

(Foto: AP)

Berlin Es ist ein legendärer Fernseh-Vorspann der Neunziger Jahre: In Zeitlupe laufen David Hasselhoff und Pamela Anderson über den Strand. Er mit roter Badehose, sie im deutlich knapperen Badeanzug. Dazu ertönt die ohrwurmige Melodie von „I'm Always Here“. Viel mehr passiert nicht, und auch in der Serie selbst waren die Geschichten oft eher nebensächlich. Trotzdem machte „Baywatch“ Hasselhoff und vor allem Anderson international berühmt und wurde selbst Kult. Dennoch dauerte es nach dem Ende der Serie 16 Jahre, bis „Baywatch“ nun im Kino wiederbelebt wird.

Anderson ist mittlerweile 49 Jahre alt und Hasselhoff sogar 64 – damit sind die beiden für Hollywood deutlich zu alt, um auch jetzt wieder in ihre Badeoutfits zu schlüpfen. Das übernimmt dafür die neue „Baywatch“-Generation: Dwayne Johnson ist zwar auch „schon“ 45, damit aber auch der älteste in der Crew. Er gibt den erfahrenen Chef am Strand von Malibu, der ansonsten deutlich jüngere Rettungsschwimmer um sich herum hat, darunter Alexandra Daddario, Kelly Rohrbach und vor allem Zac Efron.

Die Neuauflage des Badehosenkults

Nach einem selbstironischen Auftakt und einer heldenhaften Rettungsaktion stellt Regisseur Seth Gordon („Kill the Boss“) kurz die neuen Gesichter vor und legt ihre Rollen fest. Der Wichtigste ist dabei Mitch Buchannon (Johnson), für den der Job mehr als nur ein Job ist. „Das ist ein Lebensstil“, sagt er. Immerhin seien sie nicht nur dafür da, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten, sondern auch sonst für Recht und Ordnung am Strand zu sorgen.

Dann setzt auch schon die eigentliche Geschichte von „Baywatch“ ein, die allerdings dünner ist als Pamela Andersons Taille: Als Mitch ein Tütchen mit Drogen findet, beginnt er mit den Nachforschungen. Schnell fällt der Verdacht auf die zickige Investorin (Priyanka Chopra), die mit ihren bulligen Bodyguards ihre kriminellen Ziele durchsetzen will. Weil die Polizei den Rettungsschwimmern nicht glaubt, übernehmen diese selbst die Ermittlungen, was schließlich in einem bombastischen Actionfinale endet.

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