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„Ein Herz und eine Seele“-Star Elisabeth Wiedemann ist tot

„Ein Herz und eine Seele“ wurde in den 1970ern zur Kultserie, die Tetzlaffs um Familienoberhaupt „Ekel Alfred“ schrieben Fernsehgeschichte. Mit Elisabeth Wiedemann ist die letzte Überlebende der Fernsehfamilie gestorben.
27.05.2015 - 17:58 Uhr Kommentieren
Mit Elisabeth Wiedemann ( l., in ihrer Rolle als Mutter „Else“) ist das letzte noch lebende Mitglied der Fernsehfamilie Tetzlaff gestorben. Quelle: dpa
„Ein Herz und eine Seele“

Mit Elisabeth Wiedemann ( l., in ihrer Rolle als Mutter „Else“) ist das letzte noch lebende Mitglied der Fernsehfamilie Tetzlaff gestorben.

(Foto: dpa)

Marquartstein/München Sie hat sich von ihrem Serien-Gatten „Ekel Alfred“ immer wieder als „dusselige Kuh“ beschimpfen lassen und wurde damit zum Fernsehkult. Als Else Tetzlaff in der ARD-Serie „Ein Herz und eine Seele“ schrieb die Schauspielerin Elisabeth Wiedemann Fernsehgeschichte. Jetzt ist sie im Alter von 89 Jahren in einem Altersheim in Marquartstein in Oberbayern gestorben.

Sie war die letzte Überlebende des legendären Serienquartetts: Hildegard Krekel (Serientochter Rita) starb 2013 im Alter von 60 Jahren an Krebs, deren Serienehemann Diether Krebs bereits im Jahr 2000 mit nur 52 Jahren und ebenfalls an Krebs. Ein Jahr zuvor, im Februar 1999, war „Ekel-Alfred“-Darsteller Heinz Schubert im Alter von 73 Jahren an einer Lungenentzündung gestorben.

Mit der Rolle der Else Dorothea Tetzlaff (geborene Böteführ) spielte Wiedemann den Prototyp des harmlosen Hausmütterchens, das die Beschimpfungen des cholerischen, stockkonservativen Gatten stoisch über sich ergehen lässt – auch (oder gerade) nach 25 Ehejahren. In der Rolle hatte sie es nicht so mit der Allgemeinbildung, machte schonmal aus einem „Damokles-“ ein „Sophokles-Schwert“ und sagte Sätze wie „Mein Mann trinkt sogar Bier, auch wenn er gar keinen Durst hat – nur so zum Spaß!“

Ihre Karriere hatte die in Bassum bei Bremen geborene Wiedemann deutlich eleganter begonnen – als Balletttänzerin in Berlin. Später wurde sie von niemand Geringerem als Gustaf Gründgens für das Schauspiel entdeckt. Im Jahr 1985 spielte Wiedemann in „Otto - Der Film“ mit. Ihren letzten Auftritt vor der Kamera hatte sie in dem 2011 ausgestrahlten ARD-Liebesfilm „Sommerlicht“ mit Ruth Maria Kubitschek, der auf Mallorca gedreht wurde.

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    In Erinnerung bleiben wird sie aber als „Ekel Alfreds“ Ehefrau, die sie von 1973 an in rund 20 Episoden mit Titeln wie „Das Hähnchen“, „Die Bombe“ oder „Besuch aus der Ostzone“ spielte. Nach dem Vorbild der britischen Serie „Till Death Us Do Part“ geschaffen, warf die deutsche Variante einen entlarvenden Blick in die bundesdeutsche Spießigkeit einer Reihenhaussiedlung im Ruhrgebiet der 1970er Jahre.

    1976 wurde die Serie mit Helga Feddersen als Alfreds Frau und Klaus Dahlen als Ritas neuem Mann wiederbelebt. Sie konnte ohne Wiedemann und Krebs aber nicht an frühere Erfolge anknüpfen und wurde nach etwa einem halben Jahr wieder eingestellt.

    • dpa
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