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Filmpreis „Systemsprenger“ ist deutscher Oscar-Kandidat

Der Film wird als deutscher Kandidat in der Kategorie „Bester nicht-englischsprachiger Film“ ins Rennen gehen. Die Verfilmung der Hape-Kerkeling-Biografie ging leer aus.
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„Wir fühlen uns geehrt und sind dankbar.“ Quelle: dpa
Regisseurin Nora Fingscheidt

„Wir fühlen uns geehrt und sind dankbar.“

(Foto: dpa)

München Der Film „Systemsprenger“ von Regisseurin Nora Fingscheidt soll im kommenden Jahr für Deutschland den Auslands-Oscar holen. Der Spielfilm wurde am Mittwoch in München als deutscher Kandidat für die Kategorie „Bester nicht-englischsprachiger Film“ gekürt. Dies gab German Films, die Auslands-Vertretung des deutschen Films, am frühen Abend bekannt.

Die Oscar-Akademie wählt im Januar 2020 fünf der ausländischen Bewerber-Filme aus, die offiziell für den Oscar in der Auslands-Kategorie nominiert werden.

„Wir fühlen uns geehrt und sind dankbar, dass „Systemsprenger“ als deutscher Beitrag ins Oscar-Rennen geht“, sagte Fingscheidt in einer ersten Reaktion. Der Film sei gerade auf einer weltweiten Festivalreise. „Die überwältigenden Reaktionen des Publikums zeigen: Kino kann einen Dialog zwischen Kulturen herstellen, weil es ums Menschsein geht.“

Sieben Filme standen auf der Bewerber-Liste für den deutschen Oscar-Kandidaten – darunter die Hape-Kerkeling-Biografie „Der Junge muss an die frische Luft“ von Regisseurin Caroline Link sowie „Lara“ von Jan-Ole Gerster.

Link hat den Oscar bereits einmal gewonnen – 2003 für ihren Film „Nirgendwo in Afrika“. Außer ihr schafften das für Deutschland nur Volker Schlöndorff mit „Die Blechtrommel“ (1980) und Florian Henckel von Donnersmarck mit „Das Leben der Anderen“ (2007).

Sieben Filme standen auf der Bewerber-Liste für den deutschen Oscar-Kandidaten. Quelle: dpa
Szene aus „Systemsprenger“

Sieben Filme standen auf der Bewerber-Liste für den deutschen Oscar-Kandidaten.

(Foto: dpa)

Mehr: Glanz, Gloria und Lady Gagas Tränen: Ohne Moderator ging die Oscarnacht 2019 über die Bühne. Auch Fehlgriffe hatten geholfen, sie wieder spannender zu machen.

  • dpa
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