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House of Cards Wie Präsident Trump eine Kultserie aufmischt

Die neue Staffel der Kult-Serie House of Cards startet am 30. Mai. Das Handelsblatt hat die ersten zwei Folgen vorab gesehen. Es gibt verblüffende Parallelen zur Realität. Und einen Streit ums Honorar der Schauspieler.
23.05.2017 - 11:12 Uhr Kommentieren
Bilder zur neuen Staffel
Kultserie
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Kevin Spacey spielt in der Kultserie "House of Cards" den Politiker Frank Underwood. Die neue Staffel startet Ende Mai.

(Foto: AP)
Frank Underwood (links) und Doug Stamper:
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Der Präsident und sein Stabschef (gespielt von Michael Kelly) spielen mögliche Erfolgsszenarien durch.

Frank und Claire Underwood
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Ein skrupelloses Paar: Der Präsident und seine First Lady, die Vizepräsidentin werden soll.

Verlässliche Helfer
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Doug Stamper hält Ärger vom Präsidenten fern. Leann Harvey (gespielt von Neve Campbell) koordiniert die Strategie der First Lady.

Wahlkampf
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Die Underwoods sind nicht sonderlich beliebt, sie brauchen jede Stimme.

Die Gegner
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Will Conway (gespielt von Joel Kinnaman) und seine Frau Hannah (Dominique McElligott) wollen die Underwoods aus dem Weißen Haus drängen. Kann das gelingen?

Düsseldorf Achtung, im Artikel gibt es ein paar Hinweise darauf, wie die neue Staffel beginnt. Wer sich die Überraschung nicht kaputt machen will, sollte auf der zweiten Seite weiterlesen.

Es sind noch zwei Wochen bis zur Präsidentschaftswahl. Frank und Claire Underwood sind machthungrig wie eh und je. Doch es ist längst nicht gesichert, dass der US-Präsident, der seine First Lady zur Vize-Präsidentin machen will, im Amt bleiben kann. Das Power-Paar wirkt angespannt zu Beginn der fünften Staffel von „House of Cards“.

Der Hauptdarsteller Frank Underwood, gespielt von Kevin Spacey, und seine Frau Claire, gespielt von Robin Wright, setzen alles daran, ihre neue Strategie umzusetzen. Ihre politische Charme-Offensive haben sie bereits in der vierten Staffel für gescheitert erklärt. Jetzt spielen sie mit der Angst der Wähler.

„Wenn Ihnen etwas in Ihrer Umgebung merkwürdig vorkommt, sei es ein Paket oder eine Person, die fremd wirkt, rufen Sie an“, spricht die First Lady süffisant für einen Wahlkampfspot in die Kameras. Nur die Underwoods können das Land vor Terroranschlägen, Hackerangriffen und anderen Gefahren bewahren, lautet die Botschaft im Wahlkampf.

Doch die Unterstützung schwindet. Vor dem Weißen Haus stehen Tag und Nacht Demonstranten. Auch in der eigenen Partei, sogar in Underwoods engstem Macht-Zirkel wenden sich die Mitstreiter ab. Und dann ist da noch die „lärmende Presse, die lieber in der Vergangenheit herum schnüffelt als sich auf das zu konzentrieren, was jetzt gerade passiert“, wie Claire Underwood kritisiert.

Auf wen können sich der Präsident und die First Lady noch verlassen?

Am 30. Mai startet die neue Staffel der preisgekrönten Netflix-Serie. In Deutschland wird sie jedoch zunächst nicht über den amerikanischen Streaming-Dienst zu sehen sein. Die Rechte liegen beim Pay-TV-Sender Sky Atlantic. Viel hat sich verändert seit dem Beginn der vierten Staffel im vergangenen März, auch im wahren Leben.

Die Polit-Serie, die eigentlich an das Leben der Clintons angelehnt war, weist plötzlich Parallelen zur Trump-Regierung auf. Ist das gewollt? Spacey winkt ab. „Wir machen uns nie wirklich Gedanken über die Frage, ob die Serie das aktuelle Zeitgeschehen trifft oder nicht“, sagte er im Gespräch mit dem Magazin „Hollywood Reporter“.

Hauptdarstellerin will 80.000 Euro mehr
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