Neuer Bond „Spectre“ Agent 007 macht sich in Mexiko unbeliebt

Einzelhändler in Mexiko-Stadt sind derzeit nicht gut auf James Bond zu sprechen. Dreharbeiten für den jüngsten Teil legten Teile des Zentrums der Stadt zwei Wochen lang lahm. Die Entschädigung dafür sei „lächerlich“.
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Auch auf dem zentralen Zócalo-Platz wurde zwei Wochen lang bis zum Mittwoch gedreht. Quelle: Reuters
Bond-Dreh in Mexiko-Stadt

Auch auf dem zentralen Zócalo-Platz wurde zwei Wochen lang bis zum Mittwoch gedreht.

(Foto: Reuters)

Mexiko-StadtJames Bond hat den Einzelhändlern in Mexio-Stadt Einbußen in Millionenhöhe beschert. Wegen der Dreharbeiten für den jüngsten Film über den britischen Geheimagenten wurden in der Innenstadt der Millionenmetropole viele Straßen und Einkaufszentren geschlossen, wie die Handelskammer Canacope mitteilte.

Mehr als 6000 Läden seien betroffen und hätten insgesamt 24,6 Millionen Dollar (22,8 Millionen Euro) verloren.

Daniel Craig alias 007 ist für „Spectre“ unter anderem im alten Senatsgebäude von Mexiko-Stadt im Einsatz. Auch auf dem zentralen Zócalo-Platz wurde zwei Wochen lang bis zum Mittwoch gedreht. Vor der Kamera stand dabei auch das erste mexikanische „Bond-Girl“ Stephanie Sigman.

Das sind die Frauen von 007
Geheimnisvoll
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Lea Seydoux and Monica Bellucci (rechts) posieren in London bei der Weltpremiere des neuen Bond-Films.

Monica Bellucci, Daniel Craig, Lea Seydoux
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Bond-Darsteller Daniel Craig lässt sich bei jeder Gelegenheit mit seinen „Bond-Girls“ Léa Seydoux und Monica Bellucci fotografieren. Mit 51 Jahren ist Bellucci (links) die bisher älteste Liebschaft des Kult-Agenten. „Eine James-Bond-Lady zu sein ist etwas Kultiges“, sagte die Italienerin.

Ms. Moneypenny
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Der neue, zweieinhalbstündige Bond-Thriller nimmt die Zuschauer mit nach London, Rom, Mexiko-Stadt, Marokko und Österreich. Regie hat wie schon bei „Skyfall“ der Brite Sam Mendes geführt. „Ich bin sehr aufgeregt, den Film zu sehen“, sagte Naomie Harris, die Eve Moneypenny spielt. Vom Gedränge auf dem Teppich zeigte die 39-Jährige sich schwer beeindruckt: „Es ist eine Premiere wie keine andere, es ist riesig und großartig.“

Weltpremiere
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Die Weltpremiere in London wurde im ganz großen Stil gefeiert: Bond-Musik aus den Lautsprechern, Bond-Szenen auf großen Leinwänden und herausgeputzte Stars auf dem roten Teppich. In Deutschland kommt der 24. Film der offiziellen Bond-Reihe erst am 5. November in die Kinos, in Großbritannien und Irland lief er gleichzeitig mit der Weltpremiere an.

Drei Bond-Frauen
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Monica Bellucci, Lea Seydoux und Naomi Harris: Das Thema des neuen Bond-Films könnte aktueller kaum sein: Mit C taucht ein mächtiger Bürokrat auf der MI6-Bildfläche auf, der nicht an Doppelnull-Agenten mit der Lizenz zum Töten glaubt, sondern an Kontrolle durch totale, international vernetzte Überwachung. Das klingt verdächtig nach NSA und GCHQ, und genau das soll es auch.

Ex-Girl
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Mit dabei in London war auch das ehemalige Bond-Girl Kristina Wayborn. Die ehemalige Miss Schweden wurde durch ihre Rolle als Magda in „Octopussy“ (1983) international bekannt.

Ex-Girl
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Auch mal wieder auf dem roten Bond-Teppich: 1987 wurde Maryam d'Abo mit einer Hauptrolle in dem Bond-Film „Der Hauch des Todes“ („The Living Daylights“) an der Seite von Timothy Dalton international bekannt.

  • afp
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