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Oscar 2019 Deutscher Beitrag „Werk ohne Autor“ für einen Oscar nominiert

Florian Henckel von Donnersmarck hat bereits vor zwölf Jahren den Auslands-Oscar geholt. Mit einem Künstlerportrait hat er nun erneut die Chance.
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Der deutsche Regisseur ist in diesem Jahr für seinen Film „Werk ohne Autor“ nominiert. Quelle: dpa
Florian Henckel von Donnersmarck

Der deutsche Regisseur ist in diesem Jahr für seinen Film „Werk ohne Autor“ nominiert.

(Foto: dpa)

DüsseldorfAm 24. Februar 2019 finden die 91. Oscar-Verleihungen in Los-Angeles statt. Die Academy hat die Nominierten aber bereits bestimmt. Auch ein deutscher Beitrag ist dabei. Der Film „Werk ohne Autor“ hat es für Deutschland ins Oscar-Rennen geschafft.

Das Künstlerdrama von Florian Henckel von Donnersmarck ist einer von fünf Anwärtern in der Sparte „nicht-englischsprachiger Film“, wie die Oscar-Akademie am Dienstag bekanntgab. Mit nominiert sind unter anderem die Filme „Roma“ (Mexiko) und „Cold War“ (Polen).

Auslands-Oscar

Der letzte für den Auslands-Oscar nominierte deutsche Film war 2017 „Toni Erdmann“ von Maren Ade. Im vorigen Jahr hatte es „Aus dem Nichts“ von Fatih Akin nicht in die Endrunde geschafft. Dies ist die zweitere Oscar-Chance für Donnersmarck. Mit dem Stasi-Drama „Das Leben der Anderen“ holte er 2007 bereits den Auslands-Oscar nach Deutschland.

In „Werk ohne Autor“ mit den Schauspielern Tom Schilling, Paula Beer und Sebastian Koch geht es um den Findungs- und Schaffensprozess eines Künstlers. Inspiriert ist der Film vom Leben des deutschen Malers Gerhard Richter. Der 86-jährige Künstler ist inzwischen zu Donnersmarck auf Distanz gegangen und hat den Film als Verzerrung seiner Biografie kritisiert.

Henckel von Donnersmarcks Film ist auch in der Sparte „Beste Kamera“ im Oscar-Rennen. Für die Kameraarbeit erhielt Caleb Deschanel eine Nominierung.

Kategorie „Bester Film“

Das Filmdrama „Roma“ darf sich zusätzlich noch Hoffnungen auf den Preis in der begehrten Kategorie „Bester Film“ machen. Außerdem steht das Drama „A Star Is Born“ mit Lady Gaga und Bradley Cooper auf der Nominierten-Liste der Academy. Bei der Golden-Globe-Verleihung hat der Film nicht die erhofften Preise gewonnen.

Hingegen als frisch gebackener Golden-Globe-Gewinner hat das Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“ besonders gute Chancen, den Preis für den „besten Film“ mitzunehmen. Auch „Green Book“, „BlacKkKlansman“, „The Favourite“, „Black Panther“ und „Vice“ wurden in der Kategorie nominiert.

Bester Hauptdarsteller

Doppeltes Glück könnte Bradley Cooper haben. Er wurde für „A Star is Born“ auch in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ nominiert. Auch Rami Malek wurde für „Bohemian Rhapsody „ in dieser Kategorie vorgeschlagen.

Christian Bale und Viggo Mortensen gehören ebenfalls zu den fünf Nominierten für den Oscar als bester Hauptdarsteller. Bale wurde für seine Rolle als ehemaliger US-Vizepräsident Dick Cheney in der Politsatire „Vice“ nominiert, Mortensen für seine Rolle als Chauffeur im Südstaaten-Drama „Green Book“. Willem Dafoe hat ebenfalls eine Chance auf den Titel, er wurde für sein Schauspiel in „At Eternity's Gate“ nominiert.

Beste Haupdarstellerin

Nicht nur Lady Gagas Bühnenpartner Bradley Cooper darf auf die Auszeichnung „Bester Hauptdarsteller“ hoffen. Auch die Sängerin ist für „A Star Is Born“ nominiert worden. Des Weiteren wurde Glenn Close für „The Wife“ vorgeschlagen. Hoffnungen auf die Auszeichnung dürfen sich auch Olivia Colman („The Favourite“), Yalitza Aparicio („Roma“) und Melissa McCarthy („Can You Ever Forgive Me?“) machen.

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  • dpa
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