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„Star Wars“-Held Mark Hamill „Oh, ich liebe es! Das wird nie langweilig!“

Vor rund 40 Jahren schlüpfte der Schauspieler Mark Hamill zum ersten Mal in die Rolle des Jedi-Ritters Luke Skywalker. Auch im neuesten Spektakel ist er wieder mit dabei. Ein Interview zum Kinostart am 14. Dezember.
07.12.2017 - 14:10 Uhr Kommentieren
  • dpa
Mark Hamill spielt den Jedi-Ritter Luke Skywalker in der Kinroreihe „Star Wars“. Quelle: AP
Mark Hamill

Mark Hamill spielt den Jedi-Ritter Luke Skywalker in der Kinroreihe „Star Wars“.

(Foto: AP)

Halblange braune Haare und in den Händen ein flirrendes Schwert: Als Jedi-Ritter Luke Skywalker im „Star Wars“-Imperium von George Lucas wurde Mark Hamill in den 1970er Jahren weltberühmt. Zuerst war er in „Krieg der Sterne“ zu sehen, dann folgten Anfang der 80er „Das Imperium schlägt zurück“, „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und 2015 schließlich „Star Wars: Das Erwachen der Macht“.

Auch im neuen Spektakel „Die letzten Jedi“ hat er vom kommenden Donnerstag an wieder einen großen Auftritt. Er habe noch immer „wahnsinnig viel Spaß“, erzählte der 66-jährige US-Amerikaner im Interview der Nachrichtenagentur dpa. „Als ich in meinen 20er Jahren war, habe ich nie gedacht, dass ich das noch in meinem 50ern oder gar 60ern machen würde!“

Sie sind schon so lange mit dabei. Macht Ihnen das alles noch Spaß?
Oh, ich liebe es! Das wird nie langweilig - es überrascht mich immer wieder, wie viel Leidenschaft die Menschen mitbringen. (...) Die Leute, die die Filme mögen, sind so begeistert; das ist unglaublich!

Und das geht ja nun auch schon einige Jahrzehnte so...
Ich habe immer gedacht: „Ach, das ist jetzt populär, aber es wird sicher etwas anderes Strahlendes kommen.“ Doch es ist immer noch da! Es wundert mich schon, was für eine lange Lebenszeit das hat.

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    Wie haben Sie reagiert, als Sie erfahren haben, dass Sie wieder mitmachen können?
    Naja, George (Lucas) hatte mir damals gesagt: „Ich werde die dritte Trilogie nicht machen.“ Ich habe ihn gefragt „Warum nicht?“ und er sagte „Ich will diese Dinge nicht mehr machen, wenn ich in meinen 70ern bin“. Dann springen wir vor zum Sommer des Jahres 2012 - George wollte sich mit mir treffen. (...) Als wir uns anzogen und fertig machten, sagte (meine Frau) Marilou zu mir: „Was, wenn er noch eine Trilogie machen will?“ Da habe ich gelacht und gesagt: „Nein, er hat doch gesagt, er will das nicht machen! Wahrscheinlich wollen sie die Filme jetzt einfach in 3D herausbringen.“

    Was ist das für ein Gefühl, Teil von „Star Wars“ zu sein?
    „Star Wars“ ist eine ganz eigene Liga. („Die letzten Jedi“-Regisseur) Rian (Johnson) kam zu mir nach Hause, um mich kennenzulernen und um über den Film zu sprechen. Als ich dann entspannter war, habe ich ihm gesagt: „Rian, ich muss zugeben, ich habe panische Angst.“ Und wissen Sie, was er gesagt hat? „Die habe ich auch!“ Das fand ich toll - viele Regisseure würden das nie zugeben. Der Druck ist hier so enorm groß. (...) Das ist sehr beängstigend.

    Wie reagiert Ihre Familie?
    Mein Sohn Nathan, mein Ältester, ist ein riesiger „Star Wars“-Fan, er weiß mehr darüber als ich. Ich schaue die Filme nicht mehr. Ich habe sie zuletzt im Kino gesehen, zu Hause gucke ich sie mir aber nicht an. (Nathan) jedoch liest die ganzen Insider-Infos zu „Star Wars“, das Buch, er hat die ganzen Spiele gespielt - ich wende mich deswegen an ihn, wenn ich etwas wissen will wie „Wer war nochmal der, den wir den Dustbin Droiden nennen?“ (...) Ich habe mal einen „Star Wars“-Wissenstest gemacht und bin durchgefallen! Wer kann das alles behalten? Wer weiß das alles?! (...) Die Fans wissen mehr als ich!

    Wurde Ihnen die Rolle von Luke irgendwann vielleicht zu groß? So groß, dass sie Sie oder Ihre anderen Rollen in den Schatten gestellt hat?
    Wenn man sich auf den jeweiligen Job konzentriert, egal, ob es eine große oder kleine Broadwayshow oder ein Animationsfilm ist, dann fokussiert man darauf und will sein Bestes geben. Die Leute sagen dann zu mir „Bist du nicht traurig, dass du immer nur für diese eine Sache in Erinnerung bleiben wirst?“ Aber ich habe ja nie erwartet, überhaupt für irgendetwas in Erinnerung zu bleiben!


    • dpa
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