Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

„Tatort“ Bremen Die Kehrseite der Leistungsgesellschaft

Die Bremer Tatort-Ermittler Lürsen und Stedefreund haben zu Beginn der neuen Folge keine Leiche – nur einen Finger. Die Lage scheint klar, doch der Schein trügt. Eine Geschichte vom „Absturz in unserer Gesellschaft“.
22.10.2017 - 18:00 Uhr Kommentieren
Hauptkommissar Stedefreund kann sich nur schwer der Anziehungskraft von Maria Voss entziehen. Quelle: dpa
Tatort

Hauptkommissar Stedefreund kann sich nur schwer der Anziehungskraft von Maria Voss entziehen.

(Foto: dpa)

Bremen Ein abgesäbelter Finger, ein verschwundener Pleitier und eine erfolgshungrige Pharmareferentin – das sind die Zutaten des Bremer „Tatort“-Krimis „Zurück ins Licht“. Die Produktion ist an diesem Sonntag (20:15 Uhr) im Ersten zu sehen.

Und ist weit mehr als eine klassische Kriminalgeschichte. Die Hauptkommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Nils Stedefreund (Oliver Mommsen) bekommen es bei ihren Ermittlungen mit handfesten Liebesdramen zu tun. Außerdem blicken sie in die Abgründe der Leistungsgesellschaft.

Lürsen und Stedefreund ermitteln eingangs ohne Leiche, sie haben nur den Finger eines insolventen Pharmahändlers. Dessen Frau Judith Bergener (Victoria Fleer) behauptet, ihr Mann habe sich vor Monaten abgesetzt. Die Pharmareferentin Maria Voss (Nadeshda Brennicke) hatte als Letzte mit dem Opfer Kontakt. Stedefreund gerät in ihren Bann, trotz Beziehung zur BKA-Kollegin Linda Selb (Luise Wolfram). Doch Voss ist nicht die, die sie auf den ersten Blick zu sein scheint.

In Szene gesetzt wurde der im Herbst 2016 in Bremen und Umgebung gedrehte „Tatort“ vom Regisseur Florian Baxmeyer. „Er ist sehr konkret. Er nimmt auch immer gerne Vorschläge von den Schauspielern an“, sagt Schauspielerin Wolfram. Das Buch stammt von Christian Jeltsch und Olaf Kraemer.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    „Ich fand das Drehbuch schon sehr toll“, sagt Sabine Postel. Erzählt werde nicht nur eine Privatgeschichte. Sondern auch vom „Absturz in unserer Gesellschaft. Damit umgehen zu können, das können die wenigsten. Wenn die Äußerlichkeiten stimmen, lassen sich die Leute leicht blenden.“ „Es geht gar nicht um den Menschen“, sagt Jeltsch. „Es geht um die Fassade.“

    Die Gefahr abzuheben hat Sabine Postel persönlich nie gehabt. „Ich war immer ein sehr geerdeter Mensch. Ich glaube, das habe ich von meinen Eltern mit in die Wiege gelegt bekommen. Ich habe mir meine Kraft immer aus der Familie geholt.“

    2019 fällt die letzte Klappe für Postel und Mommsen
    Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen
    Mehr zu: „Tatort“ Bremen - Die Kehrseite der Leistungsgesellschaft
    0 Kommentare zu "„Tatort“ Bremen: Die Kehrseite der Leistungsgesellschaft"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%