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Weinjahrgang 2019 Nicht kalt genug: Erstmals Jahrgang ohne Eiswein

Die Mindesttemperatur von minus sieben Grad Celsius ist in keinem der Weinbaugebiete erreicht worden. Für 50 Betriebe in Rheinland-Pfalz bedeutet das einen Totalverlust.
01.03.2020 - 11:11 Uhr Kommentieren
Die Trauben müssen bei der Ernte gefroren sein. Quelle: dpa
Eisweinlese

Die Trauben müssen bei der Ernte gefroren sein.

(Foto: dpa)

Bodenheim Die Liebhaber von Eiswein gehen diesmal leer aus. „Der Weinjahrgang 2019 wird hierzulande als der erste Jahrgang in die Geschichte eingehen, in dem die Eisweinlese bundesweit ausgefallen ist“, sagt Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut in Bodenheim bei Mainz. In keinem der 13 deutschen Weinbaugebiete sei die für eine Eisweinlese erforderliche Mindesttemperatur von minus sieben Grad Celsius erreicht worden.

Die meisten Betriebe hatten es wohl schon so kommen sehen: Bei der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz meldeten nur 50 Betriebe für ihren 2019er Jahrgang Rebflächen von insgesamt 42 Hektar für eine mögliche Eiswein-Lese an. Für sie bedeutet der ausgebliebene Frost einen Totalverlust. Beim Jahrgang 2018 waren es noch rund 683 Winzer gewesen mit einer Fläche von 584 Hektar.

Vor einem Jahr konnten noch in acht Weinbaugebieten Trauben für Eiswein gelesen werden. Los ging es schon am 28. November 2018 bei minus sieben Grad im Anbaugebiet Saale-Unstrut. Am 21. Januar 2019 folgten Winzer in weiteren Anbaugebieten, darunter bei minus 9,5 Grad das Weingut Günther Steinmetz in Brauneberg an der Mosel.

Mehr: Der Steuerberater Hans Kilger züchtet Bisons und Wasserbüffel in Rumänien und stellt Wein in Österreich her. Und: Er will weitere Produkte entwickeln.

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