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Bugatti Type 57SC Atlantic

Zwischen 1936 und 1938 entstanden nur vier Exemplare dieses außergewöhnlichen Coupés. Sie gelten als die teuersten Automobile der Welt, ein verschollenes Exemplar könnte dem Finder laut Experten um die 100 Millionen Dollar einbringen.

(Foto: Mullin Automotive Museum/ Michael Furman)

Bildband Das sind die 100 ultimativen Automobile für Sammler

Der zweiteilige Bildband „Ultimate Collector Cars“ präsentiert Autos aus mehr als zehn Dekaden. Er erfüllt Träume von Sammlern und Liebhabern gleichermaßen.
08.05.2021 - 09:07 Uhr Kommentieren

Düsseldorf Ein wenig fühlt man sich beim großformatigen Taschen-Bildband „Ultimate Collector Cars“ an die Ausstellung „PS: Ich liebe dich“ von vor gut zwei Jahren im Düsseldorfer Kunstpalast erinnert. 30 einzigartige Sportwagen der 1950er- bis 1970er-Jahre wurden dort wie ikonenhafte Kunstwerke präsentiert. Sie standen im krassen Gegensatz zu den uniformen Kompaktautos, die das Automobildesign des begonnenen 21. Jahrhunderts prägen.

Kunstvoll in Szene gesetzt und zudem alles andere als uniform sind auch die 100 Fahrzeuge, die im neuen zweiteiligen Taschen-Werk präsentiert werden. Schon allein die Größe der Bildbände aus Kunst, Architektur, Design, Film oder Fotografie des Kölner Verlags, die in manchen Fällen bis zu 70 Zentimeter messen und mehrere Kilos auf die Waage bringen, lassen ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten zu als ein einfaches Buch. Sie sind immer auch etwas fürs Auge – und bieten in diesem Fall noch viel Hintergrund dazu, wie rasant nach vorn sich der Markt für Sammlerautos in den vergangenen Jahren entwickelt hat.

„Ultimate Collector Cars“ ist streng unterteilt. Band eins kapriziert sich auf Automobile von 1900 bis zu den 1950ern, Band zwei auf solche der 1960er-Jahre bis in die Gegenwart. Sie sind also teils sehr alt und vor allem alle sehr teuer. Den aktuellen Sammlerwert der 100 Autos gibt Taschen mit mehr als einer Milliarde Dollar an. 904 Seiten umfasst das in einer nummerierten Erstauflage von 10.000 Exemplaren herausgegebene Werk. Genügend Platz also, jedes der begehrten Automobile mit seiner speziellen Technik- und Designgeschichte auf mehreren Doppelseiten auszubreiten.

Die wunderbaren Aufnahmen komponierten die Design-Autoren Charlotte und Peter Fiell, die für Taschen unter anderem schon in Sachen „1000 Chairs“, „1000 Lights“ oder „Industriedesign A-Z“ tätig waren. Ihr Insiderwissen haben sie auf weltweiten Autoauktionen, in Museen oder Sammlungen erworben. Ein Vorwort steuerte Rob Myers bei, der Gründer des Oldtimer-Auktionshauses RM Sotheby’s. Persönliche Einblicke in die Welt des Autosammelns bieten Interviews mit unter anderem Frederick Simeone, dem Gründer des US-Automobilmuseums Simeone Foundation, oder dem Duke of Richmond, Gründer des Goodwood Festivals of Speed.

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    Die automobile Reise durch die Zeit beginnt mit dem Mercedes-Simplex 40 hp von 1903 und endet mit dem futuristisch anmutenden McLaren Speedtail von 2020. Dazwischen breitet sich ein Kaleidoskop von technisch innovativen, vor Pferdestärken strotzenden, teils wundersamen, aber immer schön anzuschauenden Automobilen aus.

    Sammlerstücke aus dem Bildband „Ultimate Collector Cars“
    Zwei Bände im Schuber
    1 von 9

    Die ganze Pracht der 100 Automobile entfaltet sich auf 904 Seiten.

    (Foto: Taschen)

    Automobile aus mehr als zehn Dekaden
    2 von 9

    Neben Hochglanzfotos, auch im Detail, beschreiben Expertentexte Marke und Modell detailliert mit Angaben zu Produktionsjahr, Motorgröße, Pferdestärken, Höchstgeschwindigkeit, Getriebe und allen wichtigen Produktionsdaten.

    (Foto: Taschen)

    Auburn Twelve Custom Speedster
    3 von 9

    Wer eines der Automobile von 1933 besitzt, kann sich glücklich schätzen: Von dem Gefährt mit 6,4-Liter-Motor und 160 PS wurden nur drei Exemplare gebaut. Eines erlöste 2013 bei einer Auktion in New York 1,21 Millionen US-Dollar.

    (Foto: Michael Furman © courtesy of RM Sotheby's)

    Mercedes Grand Prix Racing Car
    4 von 9

    Im Herbst 1913 beschloss die Daimler-Motoren-Gesellschaft, am Großen Preis von Frankreich am 4. Juli 1914 teilzunehmen. Das unter Hochdruck völlig neu entwickelte Fahrzeug bewährte sich auf Anhieb: Im Rennen belegte es die ersten drei Plätze.

    (Foto: Revs Institute/ Peter Harholdt)

    Alfa Romeo 8C 2900B MM Spider
    5 von 9

    Die 8C des italienischen Herstellers von 1938 zählen heute zu den teuersten Oldtimern auf dem Markt. 2016 verkaufte RM Sotheby’s einen 1939er 2900B Lungo Spider für 19,8 Millionen Dollar. Die eleganten Fahrzeuge wurden auch für den Motorsport eingesetzt.

    (Foto: Simeone Foundation Automotive Museum/ Michael Furman)

    Ferrari 250 Testa Rossa
    6 von 9

    Im Mai 2009 erzielte ein Exemplar des ab 1957 gebauten Rennsportwagens einen bis dahin neuen Auktionsrekord: Es ging in Maranello für umgerechnet 9,02 Millionen Euro über den Tisch. Der „Rotkopf“ erzielte große Erfolge bei Rennen in Nord- und Südamerika.

    (Foto: Darin Schnabel © courtesy of RM Sotheby's)

    Lamborghini Miura P400 SVJ
    7 von 9

    Mit seinem quer eingebauten zwölfzylindrigen Mittelmotor und den mehr als 400 Pferdestärken zählte der Miura zu den schnellsten Sportwagen seiner Zeit. Er wurde von 1966 bis 1973 produziert, Nachfolger war der legendäre Countach.

    (Foto: Kidston SA)

    Schön ist, dass die Autoren nicht nur die Silhouetten der Fahrzeuge, die oft nur in kleinsten Stückzahlen hergestellt wurden, in all ihrer Pracht und Hochglanz darstellen. Fotos vom Innenraum oder von prägnanten Motor- oder Designdetails vergrößern den Eindruck. Hinzu kommen seltene Archivaufnahmen, Original-Werksfotos und Werbeplakate berühmter Motorsportveranstaltungen. Expertentexte beschreiben Marke und Modell detailliert mit Angaben zu Produktionsjahr, Motorgröße, Pferdestärken, Höchstgeschwindigkeit, Getriebe und allen wichtigen Produktionsdaten.

    Nach der Lektüre weiß man dann, dass der Marmon Wasp im Jahr 1911 der erste Indianapolis-500-Sieger war, warum der Stutz Bearcat Modell A von 1912 so selten oder der Talbot Lago T150 C SS „Goutte d’Eau“-Coupé von Figoni et Falaschi aus dem Jahr 1937 ein eher unbekanntes Fahrzeug ist. Und ob die Hybridtechnik des futuristischen Aston Martin Valkyrie von 2020 mit seinen 1160 Pferdestärken ein kraftvoller Weg in die automobile Zukunft sein könnte.

    Charlotte und Peter Fiell: Ultimate Collector Cars, zwei Bände im Schuber, auf Englisch, Taschen-Verlag 2021, ISBN 9783836584913, 200 Euro.

    Mehr: Neidobjekte ihrer Zeit – Sportwagen-Designs, die Geschichte schrieben

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