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Lesen und genießen
(Foto: obs)

Quergelesen In diese Bücher lohnte sich 2018 mehr als nur ein Blick

Wir haben geschmökert, gelesen, ausgewählt – und präsentieren Ihnen unsere persönlichen Highlights des Bücherjahres 2018.
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Simone Klabin: Food & Drinks Infographics
Taschen
2018
464 Seiten
46,50 Euro
ISBN 978-3836568487

Darum geht es: Gleich zu Beginn erfahren wir dreisprachig auf Deutsch, Englisch und Französisch, dass nichts komplexe Zusammenhänge besser veranschaulicht als eine informative Grafik. Das stimmt mehr denn je, denn unser von Zeitnot bestimmtes Dasein macht es manchmal ja geradezu lebensnotwendig, die Dinge möglichst schnell und ohne zeitraubende Umwege zu erfassen.

Natürlich geht es auch in der Küche um Schnelligkeit, und so kommt die dazugehörige Literatur nicht ohne entsprechende Bebilderungen aus. Autorin Simone Klabin und Herausgeber Julius Wiedemann haben offenbar zusammengetragen, was zum Thema zusammenzutragen war – denn was sich hier auf knapp 500 bunten Seiten ausbreitet, ist eine lange Bilderreise durch die Welt der Nahrungsmittel und der Gastronomie.

Das meinen wir: Kulinarische Genüsse können kaum besser in Szene gesetzt werden. Wo einschlägige Bücher nur das Foto eines delikaten Sushi-Gerichts präsentieren, ist hier gleich noch fein gezeichnet die Anleitung für das perfekte Nigiri-Sushi dabei.

Wer alles gelesen hat, weiß, wie die neuseeländischen Ureinwohner Maori kochen, wann ein Martini staubtrocken ist, wie viele Käsesorten es gibt, was sich mit Wassermelonen anstellen lässt und wie man Fugu zubereitet, ohne nach dem Genuss das Zeitliche zu segnen.

Schotts Sammelsurium wirkt dagegen wie ein schales Heft; die unzähligen Balken-, Säulen-, Kreis- oder Kurvendiagramme, Pläne und Organigramme beantworten so ziemlich jede Frage rund um die Kulinarik, die man noch nicht mal gestellt hat. Hier bestätigt sich wieder: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Michael Raschke

Bob Woodward: Furcht: Trump im Weißen Haus
Rowohlt Buchverlag
2018
512 Seiten
22,95 Euro
ISBN 978-3498074081

Darum geht es: „Er ist ein verdammter Schwachkopf!“. Außenminister Rex Tillerson platzt nach einer Konferenz mit Donald Trump endgültig der Kragen, alle übrigen hochrangigen Teilnehmer mussten es gehört haben. Wieder ging es um die Sicherheit der USA und die Zusammenarbeit mit ihren Verbündeten, wieder zeigte sich der US-Präsident uneinsichtig und vermischte Sicherheitsthemen mit seinem Lieblingsthema Handelsdefizit.

Und wieder brachte Trump die Experten zur Verzweiflung, indem er Fakten einfach ignorierte. Mit diesen und vielen anderen Szenen beschreibt Bob Woodward das Leben im Weißen Haus, nachdem Trump dort eingezogen ist. Woodward, der zusammen mit seinem Kollegen Carl Bernstein den Watergate-Skandal aufdeckte, verfügte auch im aktuellen Buch über viele interne Quellen.

Das meinen wir: Mit diesen Quellen zeichnet er das Bild eines selbsternannten und selbstüberschätzen „Deal-Makers“ und politischen Außenseiters, der überraschend Präsident der USA wird – und dann erstmal keinen Plan hat, wie es weitergehen soll. Es zeigt einen Präsidenten, der internationale wirtschaftliche Zusammenhänge nicht sehen will, sich andauernd unfair behandelt fühlt und einen Feldzug gegen kritische Medien führt.

Das Buch gewährt auch tiefe Einblicke in Trumps Denkweise beim Konflikt mit Nordkorea oder seine Einteilung der Welt in Schwarz und Weiß. Man schüttelt in vielen Szenen nur noch den Kopf und fragt sich, warum es in der Schaltzentrale der amerikanischen Politik so chaotisch zugehen kann. Nach der Lektüre hat man zumindest einen anderen Blick auf Trumps Verhalten und sein Selbstbild. Stefan Schneider

Florence Welch: Useless Magic: Lyrics and Poetry
Fig Tree
2018
288 Seiten
16,99 Euro
ISBN 978-0241347935

Darum geht es: Seit vielen Jahren ist die englische Sängerin Florence Welch mit ihrer Band „Florence and the Machine“ erfolgreich. Im Juni kam ihr viertes Album auf den Markt – doch das war nicht ihr einziges kreatives Werk in diesem Jahr. Ihr Buch „Useless Magic: Lyrics and Poetry“ gibt vor allem auf visuelle Weise Einblicke ins Innere der Sängerin, die mit ihren 32 Jahren ein sehr bewegtes Leben hinter sich hat.

Kritzeleien, Kunstwerke und Fotografien illustrieren die Lyrics ihrer Songs und Gedichte. Sie spiegeln das Düstere und Okkulte wieder, das auch in den meisten ihrer Songs eine große Rolle spielt.

Das meinen wir: Florence Welch kehrt mit diesem Buch ihr Innerstes nach Außen. Sie lässt teilhaben am Leben einer Frau, das schon früh der Alkohol und ausschweifende Partys in der Londoner Künstlerszene prägten. Wenn sie beschreibt, wie sie betrunken in einem Flur mit Liza Minelli darauf wartet, dass Lady Gaga die Bühne betritt, belegt sie ein Leben im Exzess, das sie schon immer anzog.

Die Gedichte und Illustrationen gehen dabei eine besondere Symbiose ein. Ob es eine handgeschriebene Notiz ist, ein Gemälde von Gustav Klimt oder eine Fotografie von Virginia Woolf: Die Bilder scheinen willkürlich zusammengewürfelt, ergeben in der Abfolge von Gedichten und Lyrics aber absoluten Sinn – und bedürfen keiner Erklärung.

Genau das ist es auch, was dieses Buch so besonders macht: Es kommt mit wenigen, bedeutsamen Worten und Bildern aus. Doch es schafft einen tiefen Einblick in die Denkprozesse und Gefühlswelten einer Künstlerin. Laura-Sophie Lang

Guillermo Arriaga: Der Wilde
Klett-Cotta
2018
764 Seiten
26 Euro
ISBN 978-3608961775

Darum geht es: Der junge Juan Guillermo lebt in einem sozial schwierigen Viertel in Mexiko-City. Mit seinen Freunden gewinnt er Mutproben über den Dächern der Stadt, hält seine Lehrer auf Trab. Sein großes Vorbild in diesen unbeschwerten Tage ist sein großer Bruder Carlos. Ein intelligenter junger Mann, der mit Drogengeschäften und dem Handel von Chinchilla-Fellen ein kleines Vermögen verdient.

Die Polizei schafft es nicht, ihn zu schnappen. Doch eine Gruppe junger katholischer Fundamentalisten, denen Carlos‘ Geschäfte missfallen, ermordet den Bruder schließlich auf grausame Weise. Juan, der auch noch seine Eltern verliert, ist seither besessen von dem Gedanken an Rache. Die Verbindung mit einem Wolf und der Frau, die er liebt, verändert sein Schicksal.

Das meinen wir: Man merkt dem Buch sofort an, dass es aus der Feder eines der erfolgreichsten Drehbuchautoren stammt: Guillermo Arriaga, der den Stoff für so bekannte Filme wie Babel oder 21 Gramm geliefert hat. Der Leser hat keine Chance: Wie ein Schwarzes Loch saugt ihn das Buch von der ersten Seite ein.

In erbarmungslosem Tempo führt Arriaga durch den Plot, in dem er Erfahrungen aus der eigenen Jugend verarbeitet. Auch er ist einem Problemviertel aufgewachsen und kennt die Gewalt auf der Straße. Seine Nase ist 12 Mal gebrochen. Dennoch ist der Text kein Abziehbild der Realität.

Er besteht aus Fiktionalem und Überzeichnung. „Man könnte sagen, ‚Der Wilde‘ basiert auf realen Ereignissen, die niemals stattgefunden haben“, schreibt Arriaga, für den es keine größere Sehnsucht gibt, als dass seine Geschichten für immer „in den Knochen und im Blut“ ihrer Leser verweilen. Mit „Der Wilde“ dürfte ihm das gelungen sein. Anna Gauto

William Finnegan: Barbarentage
Suhrkamp Verlag
2018
566 Seiten
18 Euro
ISBN 978-3518468739

Darum geht es: William Finnegan hat als Reporter bereits über ethische Konflikte in Afrika und Zentralamerika, aber auch über die Drogenkriminalität und Armut in den USA berichtet. Wer in seiner Autobiographie eine Beschreibung dieser vielfältigen und aufreibenden Schauplätze erwartet, wird überrascht. Der „New Yorker“-Journalist erzählt in „Barbarentage“ von seiner Besessenheit für das Surfen und die endlose Suche nach der perfekten Welle.

Das meinen wir: 560 Seiten nur über Wellen, Strände und Surfen könnte für viele Nicht-Surfer langweilig klingen, doch Finnegan nimmt selbst die wasserscheuesten Leser mit auf seine Suche nach der perfekten Welle. Zwischen den Glückshormonen eines perfekten Ritts und den Schmerzen des geschundenen Körpers, wenn die Natur nicht zu bändigen ist und Finnegan es nur knapp wieder ans Ufer schafft, vermittelt der Amerikaner in eindringlicher Intensität seine Ambivalenz gegenüber den Wellen. Auf diese Weise ist auch der Leser versucht immer wieder mit Finnegan aufs Brett zu steigen und herauszufinden, wer gewinnt: die Natur oder der Surfer.

Abseits der Küstengewässer erzählt der Reporter am Rande über die Schauplätze der Welt, die er besucht hat. Über Hawaii, wo er seine Leidenschaft für den Surfsport entdeckte, aber auch ethische Auseinandersetzungen Teil seiner Schulzeit dort waren, über das Südafrika der Apartheid oder über Madeira, das sich von einer verschlafenen Insel zu einem florierenden Touristikzentrum entwickelte. Sie erzählen eine andere Facette von Finnegan, über die Dinge und Einstellungen, die ihn auch als Reporter angetrieben haben. Camilla Flocke

Volker Kutscher: Marlow
Piper
2018
528 Seiten
24 Euro
ISBN 978-3492055949

Darum geht es: Im Berlin des Jahres 1935 verliert ein Taxifahrer die Kontrolle über seinen Wagen und rast gegen eine Mauer, sein geheimnisvoller Fahrgast kommt ums Leben. Oberkommissar Gereon Rath vermutet hinter dem scheinbar simplen Todesfall mehr. Seine Ermittlungen führen ihn in ein Geflecht aus Korruption und Spionage. Dabei legt sich Rath mit hochrangigen Nazis an. Zu Hause läuft es für den Ermittler ebenfalls nicht gut – nicht zuletzt, weil Adoptivsohn Fritze begeistert mit der Hitlerjugend marschiert.

Das meinen wir: Lieferte die NS-Zeit in den ersten Rath-Romanen nur den beklemmenden Hintergrund für spannende Mordfälle, steht sie im siebten Band im Mittelpunkt der Handlung. Volker Kutscher versteht sich darauf, den Leser zu fesseln, obwohl die Wendungen der Geschichte nur selten wirklich überraschen.

Besonders die Figur des ewigen Rath-Gegenspielers Johann Marlow ist im neuen Teil der Reihe faszinierender denn je: Einerseits macht der gnadenlose Opportunist mit Rassisten Geschäfte, andererseits schwört er all jenen Rache, die seinen chinesischen Fahrer ausgrenzen. Wer nur die Fernsehserie „Babylon Berlin“ kennt, sollte sich dringend an die Romanvorlage wagen. Alexander Wehnert

Gianluca Zaghi: Vintage Räder – Wie Sie alte Fahrradschätze aufspüren und restaurieren
Covadonga
Bielefeld 2018
208 Seiten
29,80 Euro
ISBN: 978-3957260338

Darum geht es: Stahl, Staub, Öl. Arbeit, bei der die Hände schmutzig werden. Der Untertitel heißt nüchtern: „Wie Sie alte Fahrradschätze aufstöbern und restaurieren“. Autor Gianluca Zaghi der im schweizerischen Mendrisio lebt, ist Fahrradbegeisterter, Autodidakt, Künstler – und weltweit in der Fahrradszene als Koryphäe anerkannt.

Das meinen wir: Tatsächlich ist das jüngste Werk aus dem kleinen, auf Radsportliteratur spezialisierten Covadonga Verlags ein lehrreiches Einmaleins für alle, die von der Teilnahme an der „L’Eroica“ – einem Rennen auf historischen Rädern in Italien – träumen und sich gern selbst den dafür unabdingbaren Stahlrahmen herrichten möchten. Aus jeder Zeile spricht Fahrradwissen, Historie, Passion.

Gleichzeitig gleicht dieses Buch mit seiner hochwertigen Aufmachung und den vielen fantastischen Bilder – von Rädern, Werkzeugen, Detailaufnahmen – einem Kunstband, gefüllt mit feinen Geschichten von Heldentum, Liebe, Kreativität und Schönheit.

„Vintage Räder“ ist daher ein Must Have für Radliebhaber, aber es spricht auch alle an mit Faible für italienisches Design und wird begeistern, die die guten Dinge schätzen, die sich noch mit bloßen Händen reparieren lassen. Nicht zuletzt wegen solcher Sätze: „Wir leben in einer fließenden Welt, in der es immer schwieriger wird, etwas festzuhalten und zu genießen. Wir sind immer nur in Bewegung und haben das Gefühl, die anhalten zu können. Wir haben unserer Hände Arbeit mit der Arbeit eines einzigen Fingers getauscht, und so scrollt das Leben dahin [...] Es gibt ein Gegenmittel, und das ist die Leidenschaft.“ Corinna Nohn

David Foster Wallace: Der Spaß an der Sache
Kiepenheuer & Witsch
Köln 2018
1088 Seiten
29,99 Euro
ISBN: 978-3462049893

Darum geht es: Immer wieder war zuletzt ein neues schmales Bändchen erschienen, das Kiepenheuer & Witsch David-Foster-Wallace-Fans zum Vollpreis anbot. Ende August, anlässlich seines zehnten Todestages, veröffentlichte der Kölner Verlag nun (fast) alle nicht-fiktionalen Texte des populären US-Autors in gebündelter Form und in deutscher Sprache.

Vieles darin ergibt sich naturgemäß aus Wallaces persönlichen Interessen: Fünf Texte handeln vom Tennissport, 16 von Literatur und Sprache. Detailreich analysiert Wallace etwa in „E Unibus Pluram“ Wechselwirkungen zwischen Fernsehen und US-amerikanischer (Pop-)Literatur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Doch es sind gerade die Grenzgänge, die Erfahrungen, die außerhalb der eigenen Komfortzone stattfinden, in denen Wallaces Schreibe ihr volles Potenzial entfaltet.

Das meinen wir: „Wie wäre es mit einer Reportage zu einer Kreuzfahrt?“, mag der vermeintlich harmlose Vorschlag gelautet haben, den ein Redakteur des „Harper’s Magazine“ Wallace Mitte der 90er-Jahre unterbreitete. Er staunte vermutlich nicht schlecht, als dieser mit einem über 100 Seiten umfassenden Textgeflecht aus Fußnoten, Anmerkungen und noch mehr Fußnoten vom Schiff zurückkehrte.

Wallaces journalistische Schreibübungen brechen häufig mit Konventionen, schweifen gedanklich umher, führen vom einen zum nächsten, ohne dabei ihren Fixpunkt zu verlieren. Der Autor beobachtet seine Umgebung präzise, erzählt aus nächster Nähe vom Wahlkampf John McCains, einer Preisverleihung für Pornodarsteller oder einer abstrus anmutenden Hummerschau – geistreich und humorvoll, doch ganz ohne ironische Distanzierung.

Auch wenn nicht jeder Text das Niveau der erwähnten Essays halten kann: Der Sammelband hat einen Platz neben „Unendlicher Spaß“ im Bücherregal verdient. Tobias Gürtler

Klaus D. Leciejewski: 111 Gründe, Kuba zu lieben: Eine Liebeserklärung an das schönste Land der Welt
Schwarzkopf
2018
392 Seiten
14,99 Euro
ISBN 978-3942665506

Darum geht es: Kuba in seiner ganzen Vielfalt: Glänzend renovierte Altstadtviertel, verfallende Straßenzüge mit dem morbiden Charme vergangener Zeiten, die angesagten Nachtclubs, architektonische Besonderheiten, aber auch besonders sehenswerte Städte und Dörfer auf dem Land mit ihrer Geschichte und kleinen Museen – das alles führt der Wahlkubaner Klaus Leciejewski in einer „Liebeserklärung an das schönste Land der Welt" zusammen.

Seit zwei Jahren lebt der ehemalige Unternehmsberater mit seiner kubanischen Frau, die viele Fotos zu dem Band beigesteuert hat, den größten Teil des Jahres auf der Karibikinsel. In 111 kleinen Kapiteln zeigt er, dass er ein waches Auge auf alles hat: Geschichte, Kultur, Küche, Wirtschaftsleben, die nicht zu unterschätzende Rolle der Frauen im Machismo sowie die reiche Natur des Landes - aber auch auf die Politik und vor allem das Alltagsleben der Menschen, das auch dem Touristen nicht gleichgültig sein sollte.

Das meinen wir: Kuba ist ein gefragtes Urlaubsziel – aber die Chance, so tief hinter die Kulissen des Landes zu schauen wie der Autor haben naturgemäß nur die wenigsten Besucher des Landes. Wie funktioniert das System der Lebensmittelzuteilung, wie das Gesundheitswesen? Wo und wie nimmt die Partei Einfluss auf das Leben der Insulaner? Und nach welchen besonderen Regeln spielen die Männer eigentlich Domino, das sie oft stundenlang in Gruppen auf der Straße fesselt?

Klaus Leciejewski hat den Spielern über die Schulter geschaut, ist Begleiter von Kubanern bei ihrem Gang in die Bodegas, wo sie ihre Lebensmittelmarken eintauschen können und besucht Werkstätten von Handwerkern, die Holzfiguren für Touristen herstellen. Nebenbei räumt der Autor mit so mancher schönfärberischen politischen Legende auf, die in Deutschland unter dem Begriff „Modell Kuba" gepflegt wird.

Wer Kuba mit allen Licht- und Schattenseiten kennen- und lieben lernen und den Einheimischen nicht als ahnungsloser Tourist gegenübertreten will, hat durch das Buch einen optimalen Zugang dazu. Hans Eschbach

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