China wird in einigen Jahren wirtschaftlich an den USA vorbeiziehen, davon sind zumindest die Preisträger des deutschen Wirtschaftsbuchpreises 2018 überzeugt.

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  • Den Satz "Dies dürfte eigentlich auf den gesamten Rest der Weltbevölkerung (nicht nur die in China) zutreffen" im 2. Absatz habe ich leider sehr schlecht formuliert (u.a., weil missverständlich).

    Hier die (hoffentlich) bessere Version:

    Dies dürfte eigentlich auf die gesamte Weltbevölkerung (nicht nur die Chinas) zutreffen.

  • Zur Aussage Guangyan Yin-Barons:

    „Chinesen sind sehr pragmatisch. Sie wollen das eigene Leben verbessern und bessere Chancen für ihre Kinder. Das interessiert sie mehr als das Thema, die Nummer eins auf der Welt zu werden“:

    Dies dürfte eigentlich auf den gesamten Rest der Weltbevölkerung (nicht nur die in China) zutreffen.

    Und irgendwo zugehörig – und in diesem Sinne als etwas „Besonderes“ – fühlt sich (hoffentlich) auch jeder. Schlecht ist das nur, wenn er sich ausgerechnet einer Gruppe „zugehörig“ fühlt, die das noch nicht realisiert hat.

    Fazit: Auch wenn der Mensch, um die Welt halbwegs „sortieren“ zu können (und so einen gewissen „Überblick“ über die ihn sonst wahrscheinlich heillos überfordernde Vielfalt zu gewinnen) wohl zwangsläufig „generalisieren“ muss (jedenfalls bis zu einem gewissen Grad - siehe die Interviewpassage:
    „Wie kann man ein Volk von 1,4 Milliarden Menschen porträtieren? - Stefan Baron: Man muss generalisieren. Wir haben uns auf die Han-Chinesen konzentriert und auf die Chinesen, die im Land leben. Es gibt Junge und Alte und Menschen, die in der Stadt oder auf dem Land leben, aber es gibt einen gemeinsamen Kern, den das „Chinesisch-Sein“ ausmacht, und den versuchen wir herauszuarbeiten“ –
    sollten wir aufhören, Menschen (ganz gleich welcher Herkunft oder „Nationalität“) über ihre jeweilige „Staatsführung“ – im Falle Chinas wäre der Begriff „ihre Herrscher“ schon in Anbetracht der Feststellung „Rechtsstaatlichkeit in unserem Sinne gibt es dort nicht und wird es auf absehbare Zeit nicht geben“ wohl zutreffender – zu definieren. Also erst recht, wenn in dem Land von demokratischen Verhältnissen keine Rede sein kann.

    Also statt von „China“, „die USA“, „Russland“ usw. besser von den "Menschen in China/den USA/Russland" sprechen.

    Eine in diesem Sinne „zulässige“ Generalisierung wäre dann im Falle Chinas z.B. die Feststellung „Nicht das Individuum steht im Vordergrund, sondern die Familie. Sie sehen die Menschen nur als Teil eines Netzes".

Mehr zu: Stefan Baron und Guangyan Yin-Baron - Wirtschaftsbuchpreisträger 2018 – „Chinesen haben ein anderes Menschenbild“

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