Generation Geld Reichtum aus dem Bilderbuch

Pünktlich zum 150-Jahr-Jubiläum von Karl Marx’ „Kapital“ präsentiert die US-Fotografin Lauren Greenfield eine opulente Galerie modernen Vermögens. Quasi die bunte Praxis zu der grauen Theorie. Doch was erzählt dieser „Reichtum“?
Eines haben alle 672 Greenfield-Fotos gemein: Sie vermitteln, dass Geld nicht glücklich macht. Quelle: PR
Bildband „Generation Wealth“

Eines haben alle 672 Greenfield-Fotos gemein: Sie vermitteln, dass Geld nicht glücklich macht.

(Foto: PR)

Wer dieser Tage vom Kapital spricht, meint zumeist jenes Werk, dessen ersten Band ein gewisser Karl Marx vor genau 150 Jahren fertiggestellt hat. Kernbotschaft im Twitterformat: @Proletarier: Geld regiert die Welt #Empoerteuch!

Doch damit das Geld seine Macht entfalten kann, muss es zunächst einen rätselhaften Veredelungsprozess durchlaufen. Es muss sich in Kapital verwandeln. Karl Marx hatte da eine sehr simple Sichtweise: Geld wird zu Kapital, indem man es für Maschinen, Lokomotiven oder andere Produktionsmittel ausgibt. Mit Hilfe dieser Produktionsmittel kann man dann von schlecht bezahlten Arbeitern Mehrwert einsacken. So wird der Reiche zum Kapitalisten.

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