Magazin Kantinenkritik im eigenen Haus: So isst es sich beim Handelsblatt

Für unsere Redaktionen und Verlagsleute wird in Düsseldorf täglich frisch und saisonal gekocht. Die Zutaten kommen fast alle aus der Region.
05.12.2019 - 09:05 Uhr Kommentieren
Der Speisesaal ist lichtdurchflutet, man sitzt an großen Tafeln oder in Separees.
Kantine der Handelsblatt Media Group

Der Speisesaal ist lichtdurchflutet, man sitzt an großen Tafeln oder in Separees.

Düsseldorf Fünf Jahre speisen wir uns hier nun schon durch die Weltgeschichte: Wir waren bei Google im Silicon Valley, bei Lenovo in Peking, bei Adidas in Herzogenaurach.

Die kürzeste kulinarische Dienstreise führte indes nur ein paar Stockwerke nach unten: in die Kantine der Handelsblatt Media Group. Seit zwei Jahren hat das Medienhaus seinen neuen Sitz hier im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort.

Der Speisesaal ist lichtdurchflutet, sitzen kann man an großen Tafeln oder in Separees, deren Schiebetüren aus Kupfer gefertigt sind – in Anlehnung an den Kupferdruck aus dem Mittelalter. Direkt nebenan steht die Espressobar, davor Sessel in den Farben der beiden größten Medienmarken unseres Hauses: Orange fürs Handelsblatt, Rot für die Wirtschaftswoche.

Bis zu 350 Essen gehen hier jeden Tag über die Theke. „Wir versuchen, fast alle Zutaten saisonal und regional zu bekommen“, erklärt Küchen- und Betriebsleiter Moritz Leweke von Essart – das Unternehmen betreibt 29 Betriebsrestaurants in der Region.

Das Gemüse etwa stammt von einem Kölner Händler, das Fleisch vom Düsseldorfer Metzger, Brot und Teige vom Bäcker aus Neuss. Eins der drei täglichen Menüs ist immer vegetarisch. 3,80 Euro kostet das günstigste Gericht, für 6,80 Euro gibt es auch mal ein Entrecote – alles bezuschusst vom Arbeitgeber. An der Salattheke kann man sich frische Bowls mischen lassen. 13 Leute arbeiten in der Küche, darunter drei Köche.

Natürlich gibt es auch hier immer wieder Klassiker wie Schnitzel oder Currywurst, aber Leweke, der zuvor im Catering des Fußballklubs FC Schalke 04 gearbeitet hat, ist experimentierfreudig: Der 31-Jährige kocht oft asiatisch und nimmt auch mal Exotisches auf die Karte.

Wir wählen fürs Testessen einen Newcomer: Muscheln nach rheinischer Art, schmackhaft im Weißweinsud serviert, mit Karotten und Porree. Vorweg gibt es einen Beilagensalat und zum Abschluss einen Vanillequark mit roten Früchten – lecker-fluffig wie immer, von der Konditorin im Team gezaubert.

Foto: Handelsblatt Magazin

Foto: Handelsblatt Magazin

Dieser Text ist entnommen aus dem Handelsblatt Magazin N°8/2019. Das komplette Handelsblatt Magazin als PDF downloaden – oder gedruckt mit dem Handelsblatt vom 06. Dezember 2019 am Kiosk erwerben.

Mehr: Beim Technologiekonzern Merck entschieden die Mitarbeiter über ihre Kantine – und haben zudem einen eigenen Bäcker, Metzger und Getränkeladen.

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