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Handelsblatt DealsWarum Siemens so fleißig beim Verkauf eigener Sparten ist

Der Konzern weist einen hohen Dealflow auf: Alles, was nicht fest zum Kerngeschäft gehört, wird verkauft. Konglomerate wie Thyssen-Krupp oder Bayer verfolgen eine andere Strategie.Nele Dohmen 14.06.2023 - 06:16 Uhr Artikel anhören
Handelsblatt Deals

Warum Siemens so fleißig beim Verkauf eigener Sparten ist

13.06.2023
Abspielen 24:25

Düsseldorf. Manche sind einfach gut im Schlussmachen. Der Siemens-Konzern fällt schon länger durch seine agile Art auf, sich von Sparten zu trennen und damit sein Kerngeschäft immer wieder zu schärfen. Ein aktuelles Beispiel: die Flughafenlogistik-Sparte, für die jetzt ein Käufer gefunden werden soll. Der Zeitpunkt scheint günstig, um einen guten Preis für die Sparte zu erzielen. Schließlich hat das Fliegen nach dem großen Einbruch in der Coronapandemie nun wieder Konjunktur.

Konjunktur hatte zuvor – während der Pandemie – das Verschicken von Paketen. Und es ist kein Zufall, dass Siemens genau in dieser Zeit auch schon den Unternehmensteil verkauft hat, der Paketsortieranlagen herstellt. Zum entsprechend guten Preis von knapp einer Milliarde Euro.

„Die Strategie, die Siemens verfolgt, ist Corporate Clarity“, sagt Corporate-Finance-Korrespondent Arno Schütze. Und das bedeutet, dass das Kerngeschäft immer wieder geschärft wird und dass alles, was nicht dazuzählt, verkauft wird.

In der gleichen Liga wie Siemens gibt es aber auch ganz andere Strategien: etwa bei Thyssen-Krupp oder Bayer. Auch die verkaufen von Zeit zu Zeit Sparten – tun sich damit aber deutlich schwerer und sind noch immer Konglomerate aus unterschiedlichsten Unternehmensteilen. Was die Gründe für dieses andere Tempo sind, ob Siemens es mit der Corporate Clarity auch übertreiben kann und welches Vorgehen sich am Ende an der Börse auszahlt, darum geht es in der aktuellen Folge von Handelsblatt Deals.

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