Handelsblatt Disrupt Angela Merkel: „Wir dürfen keine Schnittstellenrepublik werden“

Die Kanzlerin spricht auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung über die schleppende Digitalisierung der Verwaltung – und die Verantwortung der Wirtschaft bei der Transformation des Landes.
21.05.2021 - 17:43 Uhr 1 Kommentar

Düsseldorf Auf dem 15. Digitalgipfel der Bundesregierung zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Bilanz ihrer Digitalpolitik. In einer von Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes moderierten Diskussion, an der auch Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Bitkom-Präsident Achim Berg teilnahmen, warnte sie Deutschland davor, die industrielle Stärke im Zuge der Digitalisierung zu verspielen. Sie sehe die große Gefahr, dass etwa die hiesige Autoindustrie „zu einer Art verlängerter Werkbank“ von Digitalunternehmen werde.

Außerdem sprach Merkel über die schleppende Digitalisierung der Verwaltung, die Verantwortung der Wirtschaft bei der digitalen Transformation dieses Landes und die wichtigsten Technologien der nächsten Jahre. Deutsche Firmen seien oft stark darin, ihre internen Prozesse zu digitalisieren, sagte Merkel.

„Viele haben aber Nachholbedarf darin, auch ihre Kunden auf neuen Wegen anzusprechen.“ Diese Schwäche nutzten dann ausländische Digitalfirmen. Damit drohe ein großer Teil der Wertschöpfung abzufließen.

Im Podcast Handelsblatt Disrupt hören Sie die ganze Diskussion, die gleichzeitig das Abschlusspanel des Digitalgipfels war.

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    1 Kommentar zu "Handelsblatt Disrupt: Angela Merkel: „Wir dürfen keine Schnittstellenrepublik werden“"

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    • Ich glaube das nicht! Die Kanzlerin hat 16 Jahre nichts getan, ausser uns Sand in die Augen zu streuen. Headlines verteilen, um dann zu hoffen, dass die Anderen dann tun.
      Wer hat denn einen völlig überforderten Innenminister berufen, eine völlig abgetauchte Staatssekretärin für digitales, wer hat denn in 16 Jahren nicht einen Satz zur Zukunft des Landes formuliert, wer hat denn bereits 2017 mit Macron ein Abkommen zur Digitalisierung und einer Zusammenarbeit, bis heute fehlt der Deutsche Beitrag dazu, trotz mehreren Vorschlägen aus Paris.
      Frau Merkel war dass, ich kann dieses Weib nicht mehr ertragen, genau soviel zu sagen, um die beliebteste im Lande zu bleiben. So miserabel sind wir noch nie regiert worden
      beste Grüsse
      Hartmut F. Wolf

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